Salsa-Dip selber machen für Nachos & Co. – haltbar auf Vorrat

Salsa Rezept Vorrat

Selbstgemachte Salsa ist weit mehr als nur ein einfacher Dip; sie ist ein Ausdruck von Frische und Geschmack, der unzählige Gerichte veredeln kann. Indem du sie auf Vorrat zubereitest, sicherst du dir jederzeit eine gesunde, würzige Komponente für deine Küche, frei von unerwünschten Zusatzstoffen und Plastikmüll. Dieses Rezept ermöglicht es dir, die Fülle reifer Sommerfrüchte optimal zu nutzen und gleichzeitig deine Vorratsschränke mit einer köstlichen, selbstgemachten Spezialität zu füllen.

Stell dir vor, du öffnest ein Glas und der Duft von sonnengereiften Tomaten, würzigem Knoblauch und einer dezenten Schärfe steigt dir in die Nase. Genau dieses Erlebnis kannst du dir nach Hause holen. Es ist ein nachhaltiger Genuss, der nicht nur deinem Gaumen, sondern auch deinem Gewissen schmeichelt. Die Freude, etwas Selbstgemachtes in den Händen zu halten, das zudem noch fantastisch schmeckt, ist unbezahlbar.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Nachhaltige Ressourcennutzung: Du verwendest vorhandene Schraubgläser wieder und vermeidest so neuen Verpackungsmüll, während du gleichzeitig wertvolle Früchte effizient verarbeitest.
  • Geschmackliche Tiefe: Durch die Kombination von frischen Zutaten wie Tomaten, Knoblauch und Chili mit besonderen Gewürzen wie Rauchpaprika und Kumin entsteht ein unvergleichlich reiches Aroma.
  • Gesundheitliche Vorteile: Frei von Konservierungsstoffen und Geschmacksverstärkern ist diese Salsa eine gesunde Alternative zu Fertigprodukten, die voller wertvoller Nährstoffe steckt.
  • Flexibilität: Das Grundrezept lässt sich leicht an deinen persönlichen Geschmack anpassen, sei es durch die Schärfe der Chili oder die Zugabe von Kräutern wie Koriander.
  • Einfache Lagerung: Heiß abgefüllt hält sich die Salsa wochenlang ungekühlt, sodass du immer einen Vorrat zur Hand hast, wenn der Heißhunger kommt oder spontane Gäste vorbeischauen.

Zutaten, die du brauchst

Die Auswahl der richtigen Zutaten ist das A und O für eine perfekte Salsa. Frische, reife Tomaten bilden die geschmackliche Basis, während Knoblauch und Zwiebeln für die nötige Würze sorgen. Die Schärfe wird durch frische Chilischoten bestimmt und kann nach Belieben variiert werden. Hochwertiges Olivenöl bindet die Aromen, während Apfelessig für eine angenehme Säure und Haltbarkeit sorgt. Abgerundet wird das Ganze durch rauchiges Paprikapulver und Kreuzkümmel, die der Salsa eine unverwechselbare Note verleihen. Für die Zubereitung eines kleinen Vorrats benötigst du die folgenden Grundzutaten und optionalen Ergänzungen, deren genaue Mengen in der Rezeptkarte detailliert aufgeführt sind.

Salsa Rezept Vorrat

  • 1,2 kg reife Tomaten, gewaschen und gewürfelt – sie sind das Herzstück der Salsa und liefern Fruchtigkeit und Säure.
  • 5 Knoblauchzehen oder 5 TL einer haltbaren Knoblauch-Würzpaste – für das intensiv-aromatische Grundgerüst.
  • 2-3 rote Zwiebeln (je nach Größe), geschält und gewürfelt – sie bringen eine angenehme Süße und Würze.
  • 3-4 grüne Chilischoten (je nach gewünschter Schärfe), entkernt und in feine Ringe geschnitten – für den gewünschten Kick.
  • 100 ml hochwertiges Olivenöl – bindet die Aromen und sorgt für eine geschmeidige Konsistenz.
  • 100 ml milder Apfelessig – verleiht eine erfrischende Säure und trägt zur Haltbarkeit bei.
  • 2 EL Rauchpaprika (geräuchertes Paprikapulver) – für eine tiefe, rauchige Note, die einzigartig ist.
  • 2 EL Kreuzkümmel (Kumin) – für eine warme, erdige Würze, die das Aroma abrundet.
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer – zum perfekten Abschmecken und Ausbalancieren der Aromen.
  • Optional: 2 EL Zucker – hilft den Tomaten beim Anbraten zu karamellisieren und intensiviert die Süße.
  • Optional: 1 TL Cayennepfeffer – für zusätzliche Schärfe, falls die Chilischoten allein nicht ausreichen.
  • Optional: 1 Bund frischer Koriander, gehackt – für eine frische, zitronige Note, die nicht jedermanns Geschmack ist, aber eine besondere Tiefe verleiht.

Variationen

Die Grundidee einer herzhaften Salsa ist wunderbar vielseitig und kann durch kreative Anpassungen an unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse und Geschmäcker angepasst werden. Eine vegane Variante ist beispielsweise durch den Verzicht auf eventuelle tierische Zusätze ohnehin gegeben, doch man könnte den Fokus auf exotischere Früchte legen, um eine süßere Note zu erzielen. Hierbei könnten Mango oder Ananas neben den Tomaten zum Einsatz kommen, was der Salsa eine tropische Frische verleiht. Der Essig könnte durch Limettensaft ersetzt werden, um die fruchtige Komponente zu verstärken.

Für Liebhaber einer Low-Carb-Ernährung eignet sich die Salsa hervorragend als Dip zu Gemüse-Sticks oder Fleischgerichten. Anstelle von Zucker könnte hier ein kalorienfreies Süßungsmittel verwendet werden, oder man konzentriert sich ganz auf die natürlichen Aromen der Tomaten und Gewürze. Die Schärfe durch Chili passt ohnehin gut zu einer kohlenhydratarmen Lebensweise. Die Zugabe von Avocado würde die Salsa cremiger machen und den Fettgehalt erhöhen, was sie zu einem sättigenden Begleiter macht.

Eine weitere spannende Variation wäre eine geräucherte Salsa, bei der die Tomaten vor der Verarbeitung leicht angeräuchert werden, beispielsweise über einem Holzfeuer oder mit einem Räucherschrank. Dies würde dem ohnehin schon rauchigen Paprikapulver eine noch tiefere Dimension verleihen. Auch die Verwendung von getrockneten Chilisorten wie Ancho oder Pasilla anstelle von frischen grünen Chilis würde das Geschmacksprofil in Richtung einer komplexeren, erdigeren Schärfe verschieben.

Wie man Salsa Rezept Vorrat zubereitet

Schritt 1: Die Vorbereitung der Grundzutaten

Zuerst ist es wichtig, alle Zutaten sorgfältig vorzubereiten, um einen reibungslosen Kochprozess zu gewährleisten. Beginnen Sie damit, die Tomaten gründlich unter fließendem Wasser zu waschen und anschließend in kleine, gleichmäßige Würfel zu schneiden. Achten Sie darauf, den Strunk zu entfernen. Anschließend schälen Sie die Knoblauchzehen und die roten Zwiebeln. Sowohl der Knoblauch als auch die Zwiebeln werden ebenfalls in feine Würfel geschnitten. Denken Sie daran, dass je feiner die Würfel, desto besser verteilen sich die Aromen in der Salsa.

Nun widmen wir uns den Chilischoten. Waschen Sie diese ebenfalls und entfernen Sie gegebenenfalls die Kerne und die weißen Trennwände, wenn Sie die Schärfe reduzieren möchten. Schneiden Sie die Chilis dann in dünne Ringe. Die Dicke der Ringe beeinflusst die Verteilung der Schärfe – feinere Ringe geben ihre Schärfe intensiver ab. Wenn Sie eine sehr milde Salsa wünschen, können Sie die Kerne und Trennwände vollständig entfernen und eventuell nur einen Teil der Schote verwenden.

Tipp: Bei der Arbeit mit scharfen Chilis ist es ratsam, Handschuhe zu tragen, um Hautreizungen zu vermeiden. Spülen Sie Ihre Hände und auch das Schneidebrett und Messer anschließend gründlich ab. Die sorgfältige Vorbereitung aller Komponenten spart später Zeit und macht den Kochvorgang deutlich angenehmer und sicherer.

Schritt 2: Das Anbraten der Tomaten für intensive Röstaromen

Nehmen Sie einen ausreichend großen Topf oder eine tiefe Pfanne zur Hand und erhitzen Sie darin einen Teil des Olivenöls bei mittlerer bis hoher Hitze. Geben Sie nun etwa die Hälfte der gewürfelten Tomaten in den heißen Topf. Braten Sie die Tomaten unter gelegentlichem Rühren scharf an, bis sie leichte Röstspuren entwickeln und beginnen, ihre Flüssigkeit abzugeben. Dieser Schritt ist entscheidend, um tiefe, komplexe Aromen zu entwickeln, die der Salsa eine besondere Note verleihen.

Wenn Sie sich für die optionale Zuckerzugabe entscheiden, streuen Sie nun den Zucker über die anbratenenden Tomaten. Der Zucker hilft dabei, die Tomaten besser zu karamellisieren und verstärkt die Röstaromen zusätzlich. Achten Sie darauf, dass der Zucker nicht verbrennt, sondern sanft schmilzt und die Tomaten eine leichte Bräunung erhalten. Dieser Prozess mag ein wenig länger dauern, aber die geschmackliche Bereicherung ist es wert.

Das Beste: Dieses Anbraten ist ein kleiner Aufwand, der sich geschmacklich enorm auszahlt. Es verwandelt die frische Tomatenfrucht in eine konzentrierte, süßlich-herzhafte Komponente, die als Rückgrat für das gesamte Salsa-Aroma dient. Die Röstaromen sind der Schlüssel zu einer Salsa, die sich von der Masse abhebt.

Schritt 3: Das Dünsten des Gemüses und die Zugabe von Gewürzen

Sobald die ersten Tomaten gut angebraten sind und ihre Aromen entfaltet haben, geben Sie das restliche Olivenöl sowie die gewürfelten Zwiebeln, den Knoblauch und die geschnittenen Chilischoten hinzu. Reduzieren Sie die Hitze auf mittlere Stufe und dünsten Sie alles unter gelegentlichem Rühren glasig. Das bedeutet, dass die Zwiebeln durchscheinend werden und eine weiche Konsistenz annehmen, während der Knoblauch seine Aromen abgibt, ohne zu verbrennen.

Nachdem das Gemüse angedünstet ist, geben Sie den Apfelessig und die Gewürze – Rauchpaprika und Kreuzkümmel – hinzu. Rühren Sie alles gut um, sodass sich die Gewürze gleichmäßig verteilen können. Lassen Sie diese Mischung etwa fünf Minuten lang bei geschlossenem Deckel sanft köcheln. Während dieses Kochvorgangs verbinden sich die Aromen des Essigs und der Gewürze mit dem angedünsteten Gemüse, und die Tomatenwürfel beginnen, leicht zu zerfallen, wodurch eine sämigere Konsistenz entsteht.

Wichtig: Achten Sie darauf, dass der Essig nicht zu lange unbedeckt köchelt, da er sonst zu stark verdampfen und einen zu dominanten Geschmack hinterlassen könnte. Die fünf Minuten Kochzeit bei geschlossenem Deckel sorgen dafür, dass der Essig seine Säure behutsam abgibt und die Aromen harmonisch integriert werden.

Schritt 4: Das Einkochen und Verfeinern der Salsa

Nach den ersten fünf Minuten des Köchelns können Sie den Deckel abnehmen. Lassen Sie die Salsa nun bei leicht geöffnetem Deckel weiter köcheln, bis die Tomatenwürfel fast vollständig zerfallen sind und die Sauce eine gewünschte sämige Konsistenz erreicht hat. Dies kann je nach Wassermenge der Tomaten und der Hitze des Herdes variieren und durchaus 20-30 Minuten oder länger dauern. Wenn Sie eine besonders feine Salsa bevorzugen, können Sie nun einen Stabmixer vorsichtig verwenden, um die Konsistenz weiter zu glätten. Achten Sie darauf, nicht zu lange zu mixen, um eine zu breiige Konsistenz zu vermeiden.

Nun ist der Zeitpunkt, die Salsa kräftig mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abzuschmecken. Probieren Sie die Salsa und passen Sie die Würzung nach Ihrem persönlichen Geschmack an. Wenn Sie zusätzliche Schärfe wünschen, rühren Sie jetzt den Cayennepfeffer ein. Wenn Sie Koriander verwenden, fügen Sie die gehackten Blätter erst kurz vor dem Abfüllen hinzu, damit ihr frisches Aroma erhalten bleibt. Achten Sie darauf, dass die Salsa nicht zu dominant salzig oder scharf wird, sondern ein ausgewogenes Verhältnis der Aromen aufweist.

Profi-Tipp: Das Abschmecken ist entscheidend. Nehmen Sie sich Zeit, verschiedene Gewürze und Säure zu testen, bis die Salsa Ihren perfekten Geschmack trifft. Eine gute Salsa lebt von der Balance zwischen Süße, Säure, Schärfe und Würze.

Schritt 5: Das sterile Abfüllen und Verschließen der Gläser

Während die Salsa in den letzten Zügen des Köchelns ist, bereiten Sie die Gläser vor. Es ist unerlässlich, dass die Gläser und Deckel steril sind, um die Haltbarkeit der Salsa zu gewährleisten. Dies kann geschehen, indem man die Gläser und Deckel in kochendem Wasser für etwa 10 Minuten auskocht oder sie im Backofen bei 100°C für die gleiche Zeit sterilisiert. Achten Sie darauf, die heißen Gläser und Deckel vorsichtig zu handhaben.

Füllen Sie die noch heiße Salsa sofort und zügig in die vorbereiteten, sterilisierten Gläser. Verwenden Sie idealerweise Gläser mit einem weiten Hals, um das Befüllen zu erleichtern. Füllen Sie die Gläser randvoll, lassen Sie aber einen kleinen Rand, um das Verschließen zu ermöglichen. Verschließen Sie die Gläser sofort fest mit den sterilen Deckeln. Wenn die Salsa abkühlt, entsteht ein Vakuum, das für die Haltbarkeit sorgt.

Wichtiger Hinweis: Die heiße Abfüllung ist entscheidend für die Haltbarkeit, besonders wenn die Salsa ungekühlt gelagert werden soll. Ein korrekt verschlossenes Glas Salsa, das heiß abgefüllt wurde, kann sich bei sauberer Arbeitsweise über mehrere Wochen halten. Die durch die Hitze entstehende Sterilität ist hierbei der Schlüssel.

Schritt 6: Die Lagerung und Reifung

Nachdem die Gläser fest verschlossen sind, lassen Sie sie vollständig abkühlen. Bewahren Sie die abgekühlten Salsa-Gläser an einem kühlen, dunklen Ort auf, wie beispielsweise in einem Vorratsschrank oder Keller. Bei korrekter Zubereitung und Lagerung kann die Salsa so problemlos mehrere Wochen haltbar sein, ohne dass eine Kühlung erforderlich ist. Dies macht sie zu einem idealen Vorrat für spontane Gelegenheiten oder wenn die frischen Zutaten gerade nicht verfügbar sind.

Die Aromen der Salsa werden mit der Zeit noch intensiver und harmonischer. Wenn Sie die Möglichkeit haben, lassen Sie die Salsa ruhig einige Tage ruhen, bevor Sie sie zum ersten Mal genießen. Dies ermöglicht es den Gewürzen, sich vollständig zu entfalten und eine tiefere Geschmackskomplexität zu entwickeln. Die leichte Schärfe wird sich ebenfalls etwas abrunden und ein angenehmes Mundgefühl hinterlassen.

Tipp: Überprüfen Sie vor dem Verzehr immer, ob das Glas intakt ist und der Deckel fest sitzt. Sollten Sie Anzeichen von Verderb wie ungewöhnliche Gerüche oder Verfärbungen bemerken, ist es ratsam, die Salsa vorsichtshalber zu entsorgen. Die Haltbarkeit ist ein Richtwert, aber auf Ihre Sinne ist Verlass.

Profi-Tipps für Salsa Rezept Vorrat

Wählen Sie die richtigen Tomaten: Für die beste Salsa eignen sich reife, fleischige Tomaten wie Roma- oder San-Marzano-Tomaten. Sie enthalten weniger Wasser und mehr Fruchtfleisch, was zu einer dickeren und geschmacksintensiveren Salsa führt. Vermeiden Sie wässrige Sorten, da diese die Konsistenz beeinträchtigen können.

Schärfe kontrollieren: Wenn Sie sich bei der Schärfe unsicher sind, beginnen Sie mit weniger Chilischoten und fügen Sie bei Bedarf später mehr hinzu. Das Entfernen der Kerne und Trennwände reduziert die Schärfe erheblich. Sie können auch getrocknete Chilisorten für ein anderes Schärfeprofil verwenden.

Geduld beim Einkochen: Lassen Sie der Salsa genügend Zeit, um einzudicken. Das langsame Köcheln ermöglicht es den Aromen, sich zu konzentrieren und zu vermischen. Eine zu schnelle Zubereitung kann zu einer wässrigen Salsa führen, die weniger haltbar ist.

Sterilisation ist entscheidend: Nehmen Sie sich Zeit für die Sterilisation der Gläser und Deckel. Dies ist der wichtigste Schritt, um eine lange Haltbarkeit zu gewährleisten und das Risiko von Verderb zu minimieren. Achten Sie auf Sauberkeit während des gesamten Prozesses.

Experimentieren Sie mit Gewürzen: Rauchpaprika und Kreuzkümmel sind köstlich, aber fühlen Sie sich frei, mit anderen Gewürzen zu experimentieren. Koriander, Oregano, etwas geriebener Ingwer oder sogar eine Prise Zimt können interessante Geschmackskomponenten hinzufügen und die Salsa personalisieren.

Serviervorschläge für Salsa Rezept Vorrat

Dekoration

Um die Salsa ansprechend zu präsentieren, können Sie die Oberfläche mit einem Spritzer bestem Olivenöl beträufeln und mit frischen Kräutern wie Koriander oder Petersilie garnieren. Eine kleine, fein gehackte rote Zwiebel oder einige dünne Chiliringe auf der Oberfläche können ebenfalls für einen optischen Akzent sorgen und gleichzeitig auf die Aromen der Salsa hinweisen. Für einen rustikalen Touch eignen sich auch kleine, essbare Blüten.

Beilagen

Salsa ist der perfekte Begleiter für eine Vielzahl von Gerichten. Klassisch passt sie hervorragend zu Tortilla-Chips, Nachos oder selbstgemachten Kartoffelchips. Sie ist auch eine fantastische Ergänzung zu gegrilltem Fleisch, Fisch oder Hähnchen. Servieren Sie sie zu Tacos, Burritos, Quesadillas oder als Dip für Gemüsesticks wie Karotten, Gurken und Paprika.

Kreative Servierideen

Verwenden Sie die Salsa als Basis für eine herzhafte Tomatensuppe oder mischen Sie sie unter Reis oder Quinoa für ein schnelles und aromatisches Gericht. Sie eignet sich auch hervorragend als Füllung für Empanadas oder als würzige Komponente in Aufläufen. Eine Scheibe Brot mit Frischkäse und einer großzügigen Portion Ihrer selbstgemachten Salsa ist ein einfacher, aber köstlicher Snack.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Reste aufbewahren

Nach dem Öffnen eines Glases Salsa ist es am besten, die Reste in das Glas zurückzufüllen, den Deckel fest zu verschließen und im Kühlschrank aufzubewahren. Die Salsa behält so ihre Frische und ihr Aroma für mehrere Tage. Achten Sie darauf, immer einen sauberen Löffel zu verwenden, wenn Sie die Salsa entnehmen, um eine Kontamination zu vermeiden.

Einfrieren

Obwohl die Salsa gut haltbar ist, kann sie bei Bedarf auch eingefroren werden, um die Lagerzeit weiter zu verlängern. Füllen Sie die Salsa in gefriergeeignete Behälter oder Gefrierbeutel und lassen Sie etwas Platz für die Ausdehnung beim Gefrieren. Nach dem Auftauen kann die Konsistenz leicht wässriger sein, aber der Geschmack bleibt weitgehend erhalten. Ein kurzes Erwärmen oder erneutes Einkochen kann helfen, die Textur wieder zu verbessern.

Aufwärmen

Wenn Sie Ihre Salsa erwärmen möchten, können Sie dies schonend in einem Topf bei niedriger Hitze tun oder sie kurz in der Mikrowelle erhitzen. Vermeiden Sie zu starkes Erhitzen, da dies die Frische des Aromas beeinträchtigen kann. Wenn die Salsa nach dem Einfrieren aufgetaut wurde, kann ein kurzes Erwärmen auf dem Herd helfen, die Aromen wieder zu intensivieren und die ursprüngliche Konsistenz wiederherzustellen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich stückige Tomaten aus der Dose anstelle von frischen Tomaten für die Salsa verwenden?
    Ja, das ist definitiv eine praktikable Option, besonders außerhalb der Saison für frische, reife Tomaten. Wählen Sie qualitativ hochwertige stückige Tomaten aus der Dose, vorzugsweise aus Italien oder Spanien stammend, da diese oft einen intensiveren Geschmack aufweisen. Achten Sie darauf, dass die Tomaten möglichst wenig Wasser enthalten, um die Konsistenz der Salsa nicht zu stark zu beeinträchtigen. Eventuell müssen Sie die Kochzeit leicht verlängern, um überschüssige Flüssigkeit zu reduzieren. Die Zugabe von etwas Tomatenmark kann ebenfalls helfen, die Geschmacksintensität zu steigern.
  2. Wie lange ist die selbstgemachte Salsa haltbar, wenn sie im Kühlschrank aufbewahrt wird?
    Nachdem Sie das Glas Salsa geöffnet haben, ist sie im Kühlschrank bei korrekter Lagerung (fest verschlossen) in der Regel mehrere Wochen haltbar. Die genaue Haltbarkeit kann je nach Frische der Zutaten und der Sorgfalt bei der Zubereitung variieren. Achten Sie stets auf optische und geruchliche Anzeichen von Verderb. Wenn Sie unsicher sind, ist es besser, die Salsa zu entsorgen. Der Essiganteil trägt maßgeblich zur Konservierung bei, indem er ein saures Milieu schafft, das das Wachstum von Bakterien hemmt.
  3. Meine Salsa ist zu flüssig geworden, wie kann ich sie eindicken, ohne die Haltbarkeit zu beeinträchtigen?
    Wenn Ihre Salsa zu flüssig ist, gibt es mehrere Möglichkeiten, sie einzudicken. Eine Methode ist, sie bei offener Deckel weiter einkochen zu lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dies erfordert Geduld, beeinträchtigt aber die Haltbarkeit nicht negativ. Eine andere Option ist die Zugabe eines Bindemittels wie Speisestärke. Rühren Sie die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser an und geben Sie sie unter ständigem Rühren zur köchelnden Salsa. Lassen Sie sie kurz aufkochen, damit die Stärke bindet. Beachten Sie jedoch, dass die Verwendung von Speisestärke die Haltbarkeit im Vergleich zum reinen Einkochen ohne Bindemittel leicht verkürzen kann, besonders bei längerer Lagerung. Für eine optimale Langzeitlagerung empfiehlt es sich, die Salsa ohne Speisestärke einzukochen und sie erst nach dem Öffnen bei Bedarf nachzudicken.

Scharfe Salsa selber machen auf Vorrat

Scharfe Salsa selber machen auf Vorrat
4.8 from 783 reviews

Dieses Salsa-Rezept spart gleich mehrfach Müll. Die würzige Sauce enthält weder unerwünschte Konservierungsstoffe noch Geschmacksverstärker, und es entsteht kein neuer Glasmüll (weil vorhandene Schraubgläser einfach wiederverwendet werden können). Außerdem lassen sich in einem Salsa-Vorrat die vielen wertvollen Früchte, die im Sommer häufig alle auf einmal reifen, effizient und lecker verarbeiten.

  • Author: SANSA
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 15 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
Scharfe Salsa selber machen auf Vorrat
Ingredients
Scale
  • 1,2 kg Tomaten
  • 5 Knoblauchzehen (oder
  • 5 TL einer haltbaren Knoblauch-Würzpaste)
  • 2-3 rote Zwiebeln (je nach Größe)
  • 3-4 grüne Chilischoten (je nachdem, wie scharf du es magst)
  • 100 ml Olivenöl
  • 100 ml Apfelessig
  • 2 EL Rauchpaprika (geräuchertes Paprikapulver)
  • 2 EL Kreuzkümmel (Kumin)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Optional: 2 EL Zucker
  • Optional: 1 TL Cayennepfeffer
  • Optional: 1 Bund Koriander
Instructions
  1. 1Tomaten waschen und klein würfeln. Knoblauch und Zwiebeln schälen und ebenfalls klein würfeln. Chilischoten in feine Ringe schneiden.
  2. 2Etwas Öl in einem Topf erhitzen. Einen Teil der Tomatenwürfel darin scharf anbraten, bis leichte Röstaromen aufsteigen. Mit etwas Zucker geht das Bräunen noch besser.
  3. 3Das restliche Öl und das Gemüse hinzugeben und alles glasig dünsten.
  4. 4Essig und Gewürze dazugeben. Etwa fünf Minuten lang mit geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis die Tomatenwürfel zerfallen sind. Bei Bedarf mit einem Pürierstab nachhelfen.
  5. 5Kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Optional Cayennepfeffer und gehackte Korianderblättchen unterrühren.
  6. 6Die Sauce noch heiß in sterilisierte Gläser abfüllen und sofort verschließen.
Notes
Bei sauberer Arbeitsweise hält sich die Salsa-Sauce heiß eingefüllt auch ungekühlt mehrere Wochen. Sie eignet sich hervorragend zum Dippen von Tortilla-Chips oder Kartoffelchips und ist eine perfekte Soße für Empanadas. Wer mag, kann den Dip vorher auch noch kurz im Wasserbad oder in der Mikrowelle erwärmen.
Nutrition
Category: Dinner Method: Kochen Cuisine: German Diet: Vegetarisch
Serving Size: 100 ml Calories: 340 kcal Sugar: 20g Sodium: 500mg Fat: 25g Saturated Fat: 4g Carbohydrates: 30g Fiber: 5g Protein: 5g Cholesterol: 0mg

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