Krustenbraten vom Rind mit Kartoffel-Kruste – LNNRW
Dieser innovative Rinderbraten mit Kartoffelkruste ist eine kulinarische Offenbarung, die die Zartheit von Rindfleisch mit der unwiderstehlichen Knusprigkeit einer goldbraunen Kartoffelhülle vereint. Es ist das perfekte Gericht, um Ihre Gäste zu beeindrucken und ein unvergessliches Geschmackserlebnis zu schaffen.
Stellen Sie sich vor: Ein saftiger Braten im Inneren, der auf der Zunge zergeht, umgeben von einer rustikalen, würzigen Kruste, die bei jedem Bissen knackt. Dieses Rezept ist eine Fusion aus Tradition und Kreativität, die Ihre Küche in ein Gourmet-Restaurant verwandelt.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Einzigartige Textur: Die Kombination aus zartem Rindfleisch und einer knusprigen Kartoffelkruste bietet ein außergewöhnliches Mundgefühl, das Sie so noch nicht erlebt haben werden.
- Geschmacksexplosion: Saftiges Rindfleisch wird durch frische Kräuter, Knoblauch und Zwiebeln verfeinert, während die Kartoffelkruste eine erdige Tiefe hinzufügt, die perfekt harmoniert.
- Beeindruckende Präsentation: Dieser Braten ist nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch ein optisches Highlight auf jedem Esstisch, das Ihre Gäste sofort begeistern wird.
- Vielseitigkeit: Ob als Hauptgericht für ein festliches Menü oder als Sonntagsbraten für die Familie, dieses Gericht passt zu vielen Anlässen und lässt sich wunderbar variieren.
- Relativ einfache Zubereitung: Trotz des beeindruckenden Ergebnisses ist das Rezept gut strukturiert und mit etwas Vorbereitung für jeden Hobbykoch machbar.
Zutaten, die du brauchst
Die Qualität der Zutaten ist entscheidend für den Erfolg dieses köstlichen Krustenbratens. Achten Sie bei der Auswahl des Rindfleischs auf eine gute Marmorierung, die für Saftigkeit sorgt. Die Kartoffeln sollten mehlig kochend sein, um eine optimale Bindung der Kruste zu gewährleisten. Frische Kräuter verleihen dem Gericht ein aromatisches Bouquet, das durch den Knoblauch und die Zwiebel wunderbar ergänzt wird.

- 1 kg rinderbraten (z.B. falsches Filet, tafelspitz oder oberschale): für das herzstück des gerichtes, wählen sie ein stück mit guter marmorierung für maximale saftigkeit.
- 800g mehlig kochende kartoffeln: diese sind essenziell für die knusprige und bindende kartoffelkruste.
- 1 ei (größe m): fungiert als bindemittel für die kartoffelmasse und sorgt für stabilität der kruste.
- 1 zwiebel: sorgt für eine angenehme süße und tiefe im geschmack der kruste.
- 2 zehen knoblauch: verleiht der kartoffelkruste und dem braten ein intensives aroma.
- 3 el frische kräuter (z.B. petersilie, majoran), gehackt: diese frischen aromen heben das gesamte gericht auf ein neues niveau.
- 2 el olivenöl: zum scharfen Anbraten des Rinderbratens und zum Erzeugen der Kruste.
- 1.5 tl salz: unerlässlich für die geschmacksverstärkung von fleisch und kartoffeln.
- 1 tl schwarzer pfeffer: für eine angenehme schärfe und würze.
- 200 ml rinderbrühe: wird für die zubereitung der geschmackvollen bratensoße verwendet.
Die genauen Mengenangaben finden Sie selbstverständlich in der Rezeptkarte am Ende dieses Artikels, um Ihnen die Zubereitung zu erleichtern.
Variationen
Für Liebhaber der veganen Küche lässt sich dieses Gericht revolutionieren. Ersetzen Sie den Rinderbraten durch einen festen Sellerieblock oder einen großen Portobello-Pilz, der die gleiche Garzeit im Ofen bewältigen kann. Die Kartoffelkruste kann mit pflanzlichen Bindemitteln wie Leinsamen-Ei oder Aquafaba zubereitet werden, während die Zwiebeln und Kräuter ihren aromatischen Beitrag leisten. Eine vegane Bratensoße aus Gemüsefond und geschmortem Gemüse rundet das Erlebnis ab.
Eine Low-Carb-Variante dieses Krustenbratens bietet eine köstliche Alternative für alle, die auf Kohlenhydrate achten. Anstelle der Kartoffeln kann eine Mischung aus geriebenem Blumenkohl und Kohlrabi verwendet werden, die ebenfalls gut ausdrückt und sich als Kruste eignet. Diese Gemüsearten nehmen die Aromen wunderbar auf und sorgen für eine ähnliche Textur, sind aber deutlich kohlenhydratärmer. Achten Sie bei der Wahl des Rindfleischs auf fettärmere Stücke, um den Low-Carb-Aspekt zu unterstützen.
Für eine mediterrane Interpretation des Krustenbratens können Sie mediterrane Kräuter wie Rosmarin und Thymian zur Kartoffelmasse hinzufügen. Ein Hauch von geriebenem Parmesan oder Pecorino in der Kruste verleiht zusätzliche Würze und eine schöne Bräunung. Servieren Sie den Braten mit einem frischen Tomatensalat oder gegrilltem Gemüse, um das mediterrane Flair zu vervollständigen und einen leichten Vorspeisen-Akzent zu setzen.
Wie man Krustenbraten vom Rind Kartoffel zubereitet
Schritt 1: Das Rinderbraten vorbereiten und anbraten
Der erste Schritt ist die sorgfältige Vorbereitung des Rinderbratens. Tupfen Sie das Fleisch mit Küchenpapier gründlich trocken. Dies ist entscheidend, um eine gleichmäßige und schöne Kruste beim Anbraten zu erzielen. Reiben Sie den Braten großzügig mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer ein. Nehmen Sie eine schwere Bratpfanne und erhitzen Sie darin einen Esslöffel Olivenöl bei hoher Hitze. Das Öl sollte heiß sein, aber nicht rauchen.
Legen Sie den gut gewürzten Rinderbraten in die heiße Pfanne und braten Sie ihn von allen Seiten scharf an. Ziel ist es, eine tiefe, appetitliche braune Kruste rundherum zu entwickeln. Dies dauert pro Seite etwa 2-3 Minuten. Dieser Prozess versiegelt die Fleischsäfte im Inneren und bildet die Grundlage für das intensive Aroma des Bratens. Sobald der Braten von allen Seiten gut angebraten ist, nehmen Sie ihn aus der Pfanne und legen Sie ihn beiseite.
Wichtig ist, dass der Braten nicht zu lange gebraten wird, da er später im Ofen weiter gart. Der Fokus liegt auf dem Erzeugen einer attraktiven äußeren Kruste. Heben Sie die Pfanne nicht vom Herd, da der Bratensatz, der sich am Boden gebildet hat, für die spätere Soße wichtig ist.
Schritt 2: Die Kartoffelkruste vorbereiten
Während das Fleisch ruht, widmen wir uns der entscheidenden Kartoffelkruste. Schälen Sie die mehlig kochenden Kartoffeln und reiben Sie sie anschließend grob. Dies können Sie mit einer Küchenmaschine oder einer Handreibe erledigen. Achten Sie darauf, die Kartoffeln nicht zu fein zu reiben, da sie sonst zu matschig werden könnten. Die grobe Reibung sorgt für die gewünschte Textur der Kruste.
Der wichtigste Schritt für eine knusprige Kruste ist das gründliche Ausdrücken der geriebenen Kartoffeln. Geben Sie die geriebenen Kartoffeln in ein sauberes Küchentuch oder eine feine Mullbinde und wringen Sie sie kräftig aus, um so viel Flüssigkeit wie möglich zu entfernen. Je trockener die Kartoffeln sind, desto knuspriger wird die Kruste. Dieser Schritt ist unerlässlich, um ein matschiges Ergebnis zu vermeiden und die gewünschte Textur zu erzielen.
Schälen Sie die Zwiebel und die Knoblauchzehen und würfeln Sie beides sehr fein. Die frischen Kräuter werden ebenfalls fein gehackt. Mischen Sie in einer ausreichend großen Schüssel die ausgedrückten Kartoffelraspeln mit dem Ei, den gewürfelten Zwiebeln und dem Knoblauch, den gehackten Kräutern, einem halben Teelöffel Salz und einem halben Teelöffel Pfeffer. Vermengen Sie alles gut, bis eine homogene Masse entsteht.
Schritt 3: Den Braten mit der Kruste bedecken
Nun kommt der Moment, in dem der Braten seine charakteristische Kruste erhält. Heizen Sie Ihren Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus. Dieses erleichtert später die Reinigung und verhindert, dass die Kruste am Blech kleben bleibt. Platzieren Sie den angebratenen Rinderbraten mittig auf dem vorbereiteten Backblech.
Nehmen Sie die vorbereitete Kartoffelmasse und verteilen Sie sie gleichmäßig um den gesamten Rinderbraten herum. Drücken Sie die Masse vorsichtig, aber fest an, damit sie gut anhaftet und eine dichte, zusammenhängende Kruste bildet. Achten Sie darauf, dass keine Lücken entstehen und die gesamte Oberfläche des Fleisches bedeckt ist. Die Kartoffelmasse sollte eine etwa fingerdicke Schicht um den Braten bilden.
Überprüfen Sie nochmals, ob die Kartoffelmasse gut anliegt. Eine gleichmäßige Bedeckung sorgt für eine gleichmäßige Bräunung und Knusprigkeit. Sollte etwas Kartoffelmasse übrig bleiben, können Sie daraus kleine Kartoffelpuffer formen und diese neben dem Braten mitbacken.
Schritt 4: Den Braten garen und überwachen
Der Krustenbraten wandert nun in den vorgeheizten Backofen. Die Garzeit beträgt etwa 90 bis 120 Minuten. Diese Zeit kann je nach Dicke und Art des Rinderbratens sowie der gewünschten Kerntemperatur variieren. Ein Fleischthermometer ist hierbei Ihr bester Freund, um den perfekten Gargrad zu erreichen.
Für ein medium-rare Ergebnis streben Sie eine Kerntemperatur von 60-65°C an, für ein medium Gargrad sind 65-70°C ideal. Überprüfen Sie die Temperatur etwa nach 75 Minuten. Wenn die Kartoffelkruste bereits sehr dunkel wird, bevor das Fleisch gar ist, können Sie den Braten locker mit Alufolie abdecken, um ein Verbrennen zu verhindern. Achten Sie während des gesamten Garvorgangs auf die Bräunung der Kartoffelkruste.
Die Kartoffelkruste sollte am Ende goldbraun und herrlich knusprig sein. Dies ist das Zeichen, dass der Braten fertig ist. Wenn Sie unsicher sind, ob das Fleisch durchgegart ist, können Sie es an der dicksten Stelle leicht einschneiden, um die Farbe im Inneren zu prüfen. Beachten Sie jedoch, dass dies die Säfte austreten lassen kann.
Schritt 5: Ruhen lassen und Soße zubereiten
Sobald der Krustenbraten die gewünschte Kerntemperatur erreicht hat und die Kartoffelkruste perfekt gebräunt ist, nehmen Sie ihn aus dem Ofen. Lockern Sie ein Stück Alufolie und decken Sie den Braten damit ab. Lassen Sie ihn nun für mindestens 10 bis 15 Minuten ruhen. Diese Ruhezeit ist entscheidend, damit sich die Fleischsäfte im Inneren verteilen können und der Braten besonders zart und saftig wird.
Während der Braten ruht, bereiten Sie die Soße zu. Nehmen Sie die Bratpfanne, in der Sie das Fleisch ursprünglich angebraten haben, und stellen Sie sie auf den Herd. Geben Sie die Rinderbrühe in die Pfanne. Kratzen Sie mit einem Holzlöffel den Bratensatz vom Boden der Pfanne ab. Dieser Bratensatz enthält konzentrierte Aromen, die Ihre Soße verfeinern werden.
Lassen Sie die Brühe kurz aufkochen und reduzieren Sie sie gegebenenfalls etwas, bis sie die gewünschte Konsistenz hat. Schmecken Sie die Soße mit Salz und Pfeffer ab. Sie können die Soße nach Belieben durch ein feines Sieb passieren, um eine glattere Konsistenz zu erhalten, oder die kleinen Stückchen von Zwiebel und Kräutern darin belassen. Die fertige Soße servieren Sie separat zum Krustenbraten.
Schritt 6: Anrichten und Servieren
Nach der Ruhezeit ist der Krustenbraten bereit zum Anschneiden. Schneiden Sie den Braten mit einem scharfen Messer in gleichmäßige Scheiben. Achten Sie darauf, dass die Kartoffelkruste dabei möglichst erhalten bleibt und jede Scheibe davon etwas abbekommt. Der Anblick des saftigen Fleisches, das von der goldenen Kruste umhüllt ist, ist bereits ein Genuss für die Augen.
Richten Sie die Scheiben des Krustenbratens auf vorgewärmten Tellern an. Beträufeln Sie die Fleischscheiben mit der zubereiteten Rinderbrühe-Soße. Alternativ können Sie die Soße auch in einem separaten Saucier servieren, damit sich jeder Gast seine gewünschte Menge nehmen kann. Die Kombination aus zartem Fleisch, knuspriger Kruste und aromatischer Soße ist ein wahres Festmahl.
Für eine vollständige Mahlzeit kombinieren Sie den Krustenbraten mit klassischen Beilagen. Frische Salate, cremiges Kartoffelpüree oder gedünstetes Gemüse passen hervorragend. Entdecken Sie auf abendessen weitere Inspirationen für Hauptgerichte. Dieses Gericht eignet sich auch wunderbar als Mittelpunkt für ein festliches Getränke-Pairing, denken Sie an einen kräftigen Rotwein.
Profi-Tipps für Krustenbraten vom Rind Kartoffel
Die Wahl des richtigen Fleisches: Für einen saftigen Braten eignen sich Stücke wie falsches Filet, Tafelspitz oder Oberschale. Diese haben eine gute Marmorierung und werden beim Schmoren wunderbar zart. Achten Sie auf eine gleichmäßige Dicke, damit der Braten gleichmäßig gart.
Perfekte Kartoffelkruste: Das Geheimnis einer knusprigen Kruste liegt im gründlichen Ausdrücken der geriebenen Kartoffeln. Je weniger Wasser in der Kartoffelmasse ist, desto knuspriger wird sie. Die Verwendung von mehlig kochenden Kartoffeln ist hierbei entscheidend.
Gleichmäßiges Anbraten: Nehmen Sie sich Zeit, das Fleisch von allen Seiten scharf anzubraten. Eine gute Kruste schützt das Innere vor dem Austrocknen und verleiht dem gesamten Gericht ein tieferes Aroma. Verwenden Sie eine heiße Pfanne mit ausreichend Olivenöl.
Geduld beim Ruhenlassen: Nach dem Garen ist das Ruhenlassen des Bratens unerlässlich. Mindestens 10-15 Minuten abgedeckt ruhen lassen, damit sich die Fleischsäfte im Inneren verteilen. Dies garantiert ein zartes und saftiges Ergebnis. Überspringen Sie diesen Schritt nicht!
Würze nach Geschmack: Scheuen Sie sich nicht, die Kartoffelmasse und die Soße nach Ihrem persönlichen Geschmack abzuschmecken. Frische Kräuter, eine Prise Chili oder ein Hauch von Muskatnuss können dem Gericht zusätzliche Nuancen verleihen. Experimentieren Sie ruhig!
Serviervorschläge für Krustenbraten vom Rind Kartoffel
Dekoration
Eine einfache, aber effektive Dekoration für den Krustenbraten sind frische Kräuterzweige. Rosmarin, Thymian oder Petersilie können als Garnitur dienen und den Duft des Gerichts unterstreichen. Kleine, karamellisierte Zwiebeln oder geröstete Knoblauchzehen können ebenfalls optisch ansprechend wirken und zusätzliche Geschmackskomponenten einbringen.
Wenn Sie möchten, können Sie auch die übrigen Kartoffelraspeln zu kleinen, knusprigen Rösti-Talern formen und diese neben dem Braten anrichten. Dies unterstreicht das Kartoffelthema und sorgt für eine zusätzliche Textur. Eine Prise geräuchertes Paprikapulver über die Kruste gestreut, bevor sie in den Ofen kommt, verleiht eine schöne Farbe und ein leicht rauchiges Aroma.
Ein Klecks Meerrettichcreme oder ein Löffel cranberry- oder Preiselbeerkompott kann ebenfalls eine schöne farbliche Kontrastnote setzen und passt geschmacklich hervorragend zum Rindfleisch. Diese kleinen Details machen einen großen Unterschied in der Präsentation.
Beilagen
Klassische Beilagen wie Rotkohl oder Sauerkraut sind eine hervorragende Ergänzung zum Krustenbraten und bieten eine angenehme Säure, die das fettreiche Fleisch ausbalanciert. Ein cremiges Kartoffelpüree oder Salzkartoffeln sind ebenfalls beliebte Optionen, die gut zur rustikalen Natur des Gerichts passen.
Gedünstetes oder gebratenes Gemüse wie grüne Bohnen, Brokkoli oder Rosenkohl bilden eine gesunde und farbenfrohe Ergänzung. Ein einfacher grüner Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing kann ebenfalls eine erfrischende Komponente auf dem Teller darstellen. Denken Sie auch an die Möglichkeit von Saucen-Variationen wie einer kräftigen Rotweinsoße oder einer Meerrettichsoße.
Probieren Sie auch ausgefallenere Beilagen aus, wie zum Beispiel gebratene Pilze mit Kräutern oder ein Röstgemüse aus Karotten, Pastinaken und Sellerie. Diese Vielfalt an Beilagen ermöglicht es Ihnen, das Gericht an Ihre persönlichen Vorlieben anzupassen und es jedes Mal neu zu interpretieren. Weitere Ideen finden Sie auch im Bereich Suppen, dort gibt es oft auch Rezepte für Einlagen, die als Beilage dienen könnten.
Kreative Servierideen
Für ein besonders elegantes Anrichten können Sie den Braten in dickere Scheiben schneiden und diese fächerförmig auf dem Teller anordnen. Ein Klecks der Soße wird dann darüber oder daneben platziert. Garnieren Sie mit ein paar frischen Kräutern und vielleicht einigen gerösteten Mandelsplittern für eine zusätzliche Textur.
Eine weitere kreative Idee ist, den Krustenbraten auf einem Bett aus Kartoffelpüree anzurichten und die Soße darum herum zu verteilen. Dies wirkt besonders rustikal und sättigend. Sie könnten auch kleine Beilagen wie gefüllte Champignons oder gratinierten Blumenkohl als Ergänzung servieren.
Für ein Buffet oder eine größere Runde können Sie den Braten in kleinere, mundgerechte Stücke schneiden und diese auf kleinen Spießen mit etwas Kartoffelkruste servieren. Dies macht das Essen einfacher und geselliger. Denken Sie auch daran, das Gericht mit passenden Getränken zu ergänzen; ein kräftiger Rotwein passt hervorragend. Oder entdecken Sie auf Pinterest weitere kreative Anrichtevorschläge.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Wenn Sie Glück haben und Reste von diesem köstlichen Krustenbraten übrig bleiben, können diese im Kühlschrank aufbewahrt werden. Lassen Sie den Braten vollständig abkühlen, bevor Sie ihn in einen luftdichten Behälter geben. So bleibt er im Kühlschrank bis zu 3 Tage frisch und behält seine Qualität.
Achten Sie darauf, dass die Kartoffelkruste beim Aufbewahren etwas von ihrer Knusprigkeit verlieren kann. Die beste Methode zur Aufbewahrung ist es, die Fleischscheiben separat von der eventuell verbliebenen Soße zu lagern. Dies erleichtert das spätere Aufwärmen und bewahrt die Textur des Fleisches.
Vermeiden Sie es, den Braten in der Aufbewahrungsbox zu erwärmen, da dies die Kruste aufweichen kann. Idealerweise erwärmen Sie nur die gewünschte Portion kurz vor dem Servieren. Dies sorgt dafür, dass Sie das beste Geschmackserlebnis erzielen können.
Einfrieren
Der Krustenbraten vom Rind Kartoffel lässt sich auch gut einfrieren, um ihn für später aufzubewahren. Am besten frieren Sie einzelne Portionen ein, um eine optimale Qualität zu gewährleisten. Lassen Sie den Braten vollständig abkühlen und portionieren Sie ihn dann in geeignete Behälter oder Gefrierbeutel. Achten Sie darauf, so viel Luft wie möglich aus den Beuteln zu entfernen, um Gefrierbrand zu vermeiden.
Die Kartoffelkruste kann beim Einfrieren und Auftauen an Textur verlieren. Für das beste Ergebnis empfiehlt es sich, das Fleisch ohne die Kartoffelkruste einzufrieren und die Kruste separat zuzubereiten, wenn Sie den Braten auftauen und wiedererwärmen. Oder frieren Sie die Reste so ein, wie sie sind, und akzeptieren Sie einen leichten Unterschied in der Knusprigkeit.
Gefrorener Krustenbraten hält sich im Gefrierschrank etwa 2-3 Monate. Beschriften Sie die Behälter mit dem Inhalt und dem Einfrierdatum, um den Überblick zu behalten. Vor dem Verzehr sollten die aufgetauten Reste gründlich durchgegart werden, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Aufwärmen
Um den Krustenbraten vom Rind Kartoffel wieder aufzuwärmen, gibt es mehrere Möglichkeiten, je nachdem, wie knusprig die Kruste sein soll. Im Backofen bei etwa 150°C für 15-20 Minuten aufzuwärmen, ist eine gute Methode, um das Fleisch saftig zu halten und die Kruste zumindest teilweise wieder knusprig zu machen. Legen Sie den Braten dazu auf ein Backblech.
Wenn Sie die Kartoffelkruste besonders knusprig mögen, können Sie den Braten nach dem Aufwärmen im Ofen noch kurz unter den Grill legen. Behalten Sie ihn dabei aber unbedingt im Auge, damit er nicht verbrennt. Eine andere Option ist die Mikrowelle, hierbei wird das Fleisch aber eher weich, die Kruste wird nicht knusprig.
Die Soße kann separat in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle erwärmt werden. Wenn Sie den Braten ohne Kartoffelkruste eingefroren haben, bereiten Sie die Kruste nach dem Auftauen des Fleisches neu zu und legen Sie sie kurz vor dem Servieren um den erwärmten Braten, um maximale Knusprigkeit zu erzielen.
Häufig gestellte Fragen
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Welche Rindfleischstücke eignen sich am besten für diesen Krustenbraten?
Für diesen Krustenbraten empfehlen sich Rinderstücke, die sowohl zart werden als auch eine gute Form für die Kartoffelkruste bieten. Klassische und gut geeignete Optionen sind das falsche Filet, der Tafelspitz oder die Oberschale. Diese Fleischteile zeichnen sich durch eine moderate Marmorierung aus, die für Saftigkeit sorgt und beim Garen nicht austrocknet. Sie sind zudem stabil genug, um die Kartoffelkruste gut zu tragen, ohne auseinanderzufallen. Achten Sie bei der Auswahl auf eine Dicke, die ein gleichmäßiges Garen ermöglicht. Weniger geeignete Stücke wären sehr mageres Fleisch wie Rinderfilet (das zu schnell trocken wird) oder sehr durchwachsenes Fleisch wie Brust, das eher für langsame Schmorgerichte geeignet ist.
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Wie gelingt die Kartoffelkruste besonders knusprig und wie vermeide ich, dass sie matschig wird?
Das Geheimnis für eine perfekt knusprige Kartoffelkruste liegt in der Vorbereitung der Kartoffeln. Nach dem groben Reiben ist das gründliche Ausdrücken der überschüssigen Flüssigkeit der entscheidende Schritt. Verwenden Sie dafür am besten ein sauberes Küchentuch oder ein feines Sieb und wringen Sie die Kartoffelraspeln so fest wie möglich aus. Je weniger Wasser in der Masse ist, desto knuspriger wird die Kruste. Die Verwendung von mehlig kochenden Kartoffeln ist ebenfalls vorteilhaft, da sie besser binden und eine angenehmere Textur ergeben als festkochende Sorten. Das Ei fungiert als Bindemittel und hilft, die Masse zusammenzuhalten, während das Backen bei ausreichender Ofentemperatur von 180°C die Knusprigkeit fördert. Vermeiden Sie es, zu viel Öl in die Kartoffelmasse zu geben, da dies ebenfalls zu einer feuchten Kruste führen kann.
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Kann ich den Braten auch am Vortag vorbereiten und welche Teile lassen sich gut vorbereiten?
Ja, Teile des Krustenbratens können durchaus am Vortag vorbereitet werden, was die Zubereitung am eigentlichen Serviertag erheblich erleichtert. Sie können das Rindfleisch am Vortag bereits auspacken, trocken tupfen, würzen und scharf anbraten. Lassen Sie es vollständig abkühlen und bewahren Sie es dann gut abgedeckt im Kühlschrank auf. Auch die Kartoffelmasse lässt sich am Vortag vorbereiten: Die Kartoffeln reiben, ausdrücken und die übrigen Zutaten (Zwiebel, Knoblauch, Kräuter, Ei, Gewürze) miteinander vermischen. Bewahren Sie diese Masse ebenfalls gut abgedeckt im Kühlschrank auf. Der entscheidende Schritt, das Bedecken des Bratens mit der Kartoffelmasse, sollte jedoch erst kurz vor dem Backen erfolgen. So stellen Sie sicher, dass die Kartoffelkruste frisch und knusprig wird und nicht durch zu langes Stehen weich wird. Das Anbraten des Fleisches am Vortag spart wertvolle Zeit und reduziert den Stress kurz vor dem Servieren.
Krustenbraten vom Rind mit Kartoffel-Kruste
Dieser innovative Rinderbraten bietet eine spannende Alternative zum traditionellen Krustenbraten, indem er eine unwiderstehlich knusprige Hülle aus geriebenen Kartoffeln erhält. Das Rindfleisch wird innen butterzart, während die Kartoffelkruste für eine herrliche Textur und ein rustikales Aroma sorgt. Ein beeindruckendes Gericht für festliche Anlässe, das garantiert in Erinnerung bleibt und Ihre Gäste begeistern wird.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 2 Stunden
- Total Time: 2 Stunden 30 Minuten
- Yield: 6-8 Portionen 1x
- Category: Hauptgerichte
- Method: Braten
- Cuisine: Deutsch
- Diet: Glutenfrei
Ingredients
- 1 kg Rinderbraten (z.B. falsches Filet, Tafelspitz oder Oberschale)
- 800g Mehlig kochende Kartoffeln
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Zwiebel
- 2 Zehen Knoblauch
- 3 EL Frische Kräuter (z.B. Petersilie, Majoran), gehackt
- 2 EL Olivenöl
- 1.5 TL Salz
- 1 TL Schwarzer Pfeffer
- 200 ml Rinderbrühe
Instructions
- Den Rinderbraten trocken tupfen und großzügig mit Salz und Pfeffer einreiben. In einer großen Bratpfanne 1 EL Olivenöl erhitzen und den Braten von allen Seiten scharf anbraten, bis er eine schöne Kruste hat. Aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
- Für die Kartoffelkruste die Kartoffeln schälen und grob reiben. Die geriebenen Kartoffeln gut ausdrücken, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Die Kartoffelraspeln mit dem Ei, Zwiebel, Knoblauch, den gehackten Kräutern, 0.5 TL Salz und 0.5 TL Pfeffer in einer Schüssel vermischen.
- Den angebratenen Rinderbraten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Kartoffelmasse gleichmäßig um den gesamten Braten herum verteilen und leicht andrücken, sodass eine dichte Kruste entsteht.
- Den Braten im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für ca. 90-120 Minuten garen. Die genaue Garzeit hängt von der Größe und Art des Fleisches sowie dem gewünschten Gargrad ab. Die Kartoffelkruste sollte goldbraun und knusprig sein. Eine Kerntemperatur von 60-65°C ist ideal für medium-rare bis medium.
- Den fertigen Braten aus dem Ofen nehmen, locker mit Alufolie abdecken und für 10-15 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Rinderbrühe in die Pfanne geben, in der das Fleisch angebraten wurde, und den Bratensatz lösen, um eine Bratensoße zu erhalten. Den Krustenbraten in Scheiben schneiden und mit der Soße servieren.
Notes
Für die Kartoffelkruste die Kartoffeln gut ausdrücken, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen. Das Ei dient als Bindemittel. Das Backen bei ausreichender Temperatur sorgt für die Knusprigkeit.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 520 kcal
- Sugar: 0g
- Sodium: 0mg
- Fat: 30g
- Saturated Fat: 0g
- Carbohydrates: 20g
- Fiber: 0g
- Protein: 45g
- Cholesterol: 0mg
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