Rouladentopf Rezept: Herzhaft, einfach & unwiderstehlich lecker

Rouladentopf

Der „Rouladentopf“ ist ein Gericht, das die Seele wärmt und den Gaumen auf unvergleichliche Weise verwöhnt. Vergessen Sie die Vorstellung von einzelnen Rouladen, die aufwendig arrangiert werden; hier verschmelzen die klassischen, liebevoll gefüllten Rinderrouladen in einem einzigen Topf zu einem Festmahl der besonderen Art. Zartes, saftiges Rindfleisch, sorgfältig gerollt und mit herzhaften Füllungen wie Speck vom Rind, Gewürzgurken und Senf verfeinert, wird sanft in einer aromatischen, tiefgründigen Soße geschmort.

Die wahre Magie des Rouladentopfs liegt darin, dass alle Aromen über Stunden hinweg miteinander tanzen und sich zu einem harmonischen Ganzen verbinden. Die kräftige Rinderbrühe, vielleicht verfeinert mit einem Schuss alkoholfreiem Rotwein oder dunklem Traubensaft, umhüllt das Fleisch und macht es so butterzart, dass es förmlich auf der Zunge zergeht. Dieses Gericht ist nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch ein Bekenntnis zu Tradition, Gemütlichkeit und dem unkomplizierten, doch raffinierten Genuss, der aus einem einzigen Topf kommt – perfekt für kalte Tage oder ein geselliges Beisammensein, bei dem herzhafte Küche im Mittelpunkt steht.

Der Rouladentopf ist ein herzhaftes, wärmendes Gericht der deutschen Küche, das Komfort und Tradition auf einzigartige Weise verbindet. Anders als klassische Rouladen, die oft einzeln in einer Pfanne angebraten und dann in Sauce serviert werden, zeichnet sich der Rouladentopf durch die gemeinsame Zubereitung aller Komponenten in einem einzigen Topf aus. Die Rouladen werden langsam in einer reichhaltigen Gemüsesauce geschmort, wodurch sie unglaublich zart werden und ihre Aromen tief in die Sauce übergehen. Das Ergebnis ist ein wunderbar aromatischer, kräftiger Eintopf, bei dem Fleisch und Sauce harmonisch miteinander verschmelzen.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Tiefgründiger Geschmack: Durch das langsame Schmoren im Topf entwickeln sich komplexe Aromen, die ein einfaches Gericht in ein kulinarisches Erlebnis verwandeln.
  • Unglaublich zartes Fleisch: Das langsame Garen sorgt dafür, dass das Rindfleisch butterweich wird und auf der Zunge zergeht.
  • Alles in einem Topf: Weniger Abwasch und eine einfache Zubereitung, die trotzdem beeindruckt.
  • Herzhaft und sättigend: Perfekt für kalte Tage, wenn man sich nach deftiger Hausmannskost sehnt.
  • Traditionell und doch neu: Eine köstliche Interpretation eines Klassikers, die Familie und Freunde begeistern wird.

Zutaten, die du brauchst

Für einen authentischen und geschmackvollen Rouladentopf sind die Qualität der Zutaten und einige kleine Tricks entscheidend. Dieses Rezept konzentriert sich auf die typischen Zutaten, die dem Gericht seinen unverwechselbaren Charakter verleihen, und bietet Alternativen für verschiedene Ernährungspräferenzen. Achten Sie auf frische Produkte für das beste Ergebnis.

Rouladentopf

  • 4 große, dünn geschnittene Rouladen vom Rind (aus der Oberschale oder Unterschale): Wählen Sie Fleisch von guter Qualität für optimale Zartheit.
  • 4 Esslöffel mittelscharfer Senf: Dient als Basis für die Füllung und gibt eine angenehme Würze.
  • 2 große Zwiebeln, fein gewürfelt: Bilden einen Teil der aromatischen Basis für die Füllung.
  • 2 große Zwiebeln, grob gewürfelt: Dienen später zum Anbraten und bilden die Soßenbasis.
  • 4 große Gewürzgurken, längs geviertelt oder in feine Streifen geschnitten: Bringen eine spritzige Säure in die Füllung und die Sauce.
  • 100g Rinderräucherspeck, in dünnen Scheiben oder kleinen Würfeln: Fügt Tiefe und rauchige Noten hinzu.
  • 2–3 Karotten, grob gewürfelt: Süßen die Sauce und geben zusätzliche Nährstoffe.
  • 1/4 Knollensellerie, grob gewürfelt: Sorgt für eine erdige Note und verdickt die Sauce leicht.
  • 1 Stange Lauch, grob gewürfelt: Fügt eine subtile Zwiebelnote hinzu, die das Aroma abrundet.
  • 2 Esslöffel Tomatenmark: Konzentriert den Geschmack und verleiht der Sauce eine schöne Farbe.
  • 200 ml alkoholfreier Rotwein, dunkler Traubensaft oder Balsamico-Essig gemischt mit Rinderfond: Sorgt für Säure und Tiefe in der Sauce, wählt man die alkoholfreie Variante für einen milderen Geschmack.
  • 700–800 ml kräftiger Rinderfond: Die Basis für die Sauce, die für den vollen Geschmack unerlässlich ist.
  • 2–3 Lorbeerblätter: Verleihen der Sauce ein klassisches Kräuteraroma.
  • 5–6 Wacholderbeeren: Bringen eine leicht harzige, würzige Note, die gut zu Rindfleisch passt.
  • 1 Zweig frischer Thymian (oder 1 Teelöffel getrockneter Thymian): Fügt eine mediterrane Kräuternote hinzu.
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Abschmecken: Unverzichtbar, um alle Aromen zu harmonisieren.
  • Butterschmalz oder Pflanzenöl zum Anbraten: Für das scharfe Anbraten der Rouladen und des Gemüses.

Die genauen Mengen aller Zutaten finden Sie wie gewohnt in der beigefügten Rezeptkarte.

Variationen

Vegane Rouladentopf-Variante: Für eine pflanzliche Option können Sie auf Tofuwürfel oder große Champignons setzen, die Sie mit einer Mischung aus Sojasauce, geräuchertem Paprikapulver und etwas Senf marinieren. Braten Sie diese gut an und schmoren Sie sie anschließend in einer reichhaltigen Gemüsebrühe mit viel Wurzelgemüse und Kräutern. Eine vegane Sahne oder Kokosmilch am Ende kann die Sauce wunderbar cremig machen, und geröstete Nüsse als Topping geben zusätzlichen Biss.

Low-Carb Rouladentopf: Statt traditioneller Kartoffeln oder Knödel passen Blumenkohlpüree oder eine große Portion gedünstetes grünes Gemüse wie Brokkoli oder grüne Bohnen hervorragend zum Rouladentopf. Statt den Rotwein zu verwenden, können Sie hier auch einen trockenen Sherry oder einfach mehr Rinderbrühe nehmen, um die Kohlenhydrate niedrig zu halten. Die Füllung der Rouladen kann auch angepasst werden, indem man auf Brot oder andere kohlenhydratreiche Zutaten verzichtet und stattdessen auf Pilze, Kräuter und Speck setzt.

Mediterraner Rouladentopf: Verleihen Sie Ihrem Rouladentopf eine mediterrane Note, indem Sie statt Gewürzgurken kleine Cherrytomaten und Oliven hinzufügen. Eine Prise Oregano und Rosmarin passt ebenfalls gut. Anstelle von Rinderfond kann auch eine gute Hühnerbrühe verwendet werden, und ein Schuss Balsamico-Essig sorgt für eine fruchtige Säure. Servieren Sie dazu zum Beispiel Polenta anstelle von Kartoffeln, um das mediterrane Flair zu unterstreichen.

Rouladentopf mit Pilzen: Eine weitere köstliche Abwandlung ist die Zugabe von verschiedenen Pilzsorten. Champignons, Kräuterseitlinge oder Steinpilze, die Sie nach dem Anbraten des Fleisches kurz mit anrösten, verleihen der Sauce eine tiefe, erdige Note und eine zusätzliche Textur. Achten Sie darauf, die Pilze erst am Ende der Kochzeit hinzuzufügen, damit sie nicht zerfallen und ihre Form behalten.

Norddeutscher Rouladentopf: Für eine norddeutsche Variante können Sie die Füllung mit Apfelstückchen und Rosinen verfeinern und die Sauce mit einem Schuss dunklem Bier (z.B. Malzbier) ablöschen. Das gibt dem Ganzen eine leicht süßliche, malzige Note, die wunderbar mit dem Rindfleisch harmoniert. Servieren Sie dazu traditionell Grünkohl oder Salzkartoffeln.

Wie man Rouladentopf zubereitet

Schritt 1: Vorbereitung der Rouladen

Nehmen Sie die Rinderrouladen aus der Verpackung und tupfen Sie sie mit Küchenpapier trocken, um eine gute Bräunung zu gewährleisten. Legen Sie die Rouladen flach auf eine Arbeitsfläche. Bestreichen Sie jede Roulade großzügig mit dem mittelscharfen Senf. Dies ist nicht nur für den Geschmack wichtig, sondern hilft auch, die Füllung auf dem Fleisch zu halten.

Verteilen Sie nun die fein gewürfelten Zwiebeln und die Streifen oder Viertel der Gewürzgurken gleichmäßig auf den bestrichenen Rouladen. Anschließend legen Sie die dünnen Scheiben oder Würfel des Rinderräucherspecks darauf. Achten Sie darauf, die Füllung nicht zu nah am Rand zu platzieren, damit sie beim Rollen nicht herausfällt. Streuen Sie eine Prise Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer über die Füllung.

Rollen Sie nun jede Roulade von der schmalen Seite her straff auf. Fixieren Sie die aufgerollten Rouladen mit Rouladennadeln oder Küchengarn, damit sie während des Garens nicht auseinanderfallen. Je fester die Rouladen gerollt sind, desto besser behalten sie ihre Form und die Füllung bleibt im Inneren.

Schritt 2: Anbraten der Rouladen und des Gemüses

Erhitzen Sie Butterschmalz oder Pflanzenöl in einem großen, schweren Schmortopf oder Bräter bei starker Hitze. Braten Sie die vorbereiteten Rouladen von allen Seiten kräftig an, bis sie eine schöne, goldbraune Farbe haben. Nehmen Sie die angebratenen Rouladen aus dem Topf und legen Sie sie beiseite. Reduzieren Sie die Hitze etwas.

Geben Sie nun die grob gewürfelten Zwiebeln, Karotten, Knollensellerie und den Lauch in denselben Topf. Braten Sie das Gemüse unter ständigem Rühren an, bis es leicht gebräunt und weich ist. Dies dauert etwa 5-8 Minuten und entwickelt wichtige Röstaromen für die Sauce. Kratzen Sie dabei eventuelle Bratrückstände vom Boden des Topfes ab, da diese viel Geschmack enthalten.

Fügen Sie das Tomatenmark hinzu und rösten Sie es kurz mit an, bis es duftet. Dies intensiviert seinen Geschmack und sorgt für eine schöne Farbe der zukünftigen Sauce. Wenn das Tomatenmark leicht bräunt, ist es bereit für den nächsten Schritt.

Schritt 3: Ablöschen und Schmoren vorbereiten

Gießen Sie nun den alkoholfreien Rotwein, dunklen Traubensaft oder die Balsamico-Essig-Fond-Mischung in den Topf. Lassen Sie die Flüssigkeit kurz aufkochen und kratzen Sie dabei erneut den Boden des Topfes ab, um alle angebratenen Reste zu lösen. Lassen Sie die Flüssigkeit für ein bis zwei Minuten einkochen, damit der Alkohol (falls vorhanden) verdampft und sich die Aromen intensivieren. Dies ist ein wichtiger Schritt für die Tiefe der Sauce.

Legen Sie die angebratenen Rouladen zurück in den Topf, sodass sie möglichst von der Flüssigkeit bedeckt sind. Gießen Sie den kräftigen Rinderfond hinzu, bis die Rouladen fast vollständig bedeckt sind. Die Flüssigkeit sollte die Rouladen gut umgeben, um ein gleichmäßiges Garen zu gewährleisten.

Fügen Sie die Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und den Thymian hinzu. Bringen Sie die Flüssigkeit einmal kurz zum Kochen und reduzieren Sie dann die Hitze auf die niedrigste Stufe. Decken Sie den Topf fest mit einem Deckel ab. Das Gemüse, das Sie zuvor angebraten haben, kann entweder unter die Rouladen gemischt werden oder dient als Basis für die spätere Sauce.

Schritt 4: Langes, langsames Schmoren

Lassen Sie den Rouladentopf nun für mindestens 2,5 bis 3 Stunden bei sehr geringer Hitze schmoren. Idealerweise wird der Topf bei etwa 140-150°C im Backofen geschmort, da dies eine gleichmäßigere Temperaturverteilung gewährleistet als auf dem Herd. Überprüfen Sie gelegentlich den Flüssigkeitsstand und fügen Sie bei Bedarf etwas mehr Rinderfond hinzu, falls die Sauce zu stark eindickt.

Die lange Garzeit ist entscheidend dafür, dass das Rindfleisch unglaublich zart wird und die Aromen tief in die Sauce einziehen können. Das Fleisch sollte sich am Ende so leicht mit einer Gabel zerteilen lassen. Geduld ist hier der Schlüssel zum Erfolg für ein perfektes Ergebnis.

Während des Schmorens entwickeln sich die Aromen weiter und die Sauce wird von ganz allein dicker. Wenn die Rouladen fast gar sind, können Sie die Gemüsestücke, falls Sie sie separat geschmort haben, zur Sauce geben oder die Sauce abseihen, wenn Sie eine feinere Konsistenz bevorzugen und das Gemüse nicht mitessen möchten.

Schritt 5: Abschmecken und Fertigstellen

Wenn die Rouladen butterzart sind, nehmen Sie sie vorsichtig aus dem Topf und legen Sie sie kurz beiseite. Entfernen Sie die Lorbeerblätter und den Thymian-Zweig. Wenn Sie eine sämigere Sauce wünschen, können Sie die Flüssigkeit nun bei mittlerer bis hoher Hitze etwas einkochen lassen. Alternativ können Sie die Sauce mit etwas in kaltem Wasser angerührter Speisestärke oder Kartoffelstärke binden.

Schmecken Sie die Sauce sorgfältig mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer ab. Probieren Sie zwischendurch und passen Sie die Würzung nach Ihrem Geschmack an. Die Gewürzgurken bringen bereits Säure mit, aber eventuell benötigen Sie noch einen kleinen Spritzer Essig oder Zitronensaft, um die Aromen zu beleben.

Legen Sie die Rouladen zurück in die fertig abgeschmeckte Sauce und lassen Sie sie nochmals für etwa 10-15 Minuten darin ziehen, damit sie sich wieder mit der Sauce erwärmen und alle Aromen aufnehmen können. Servieren Sie den Rouladentopf heiß.

Schritt 6: Servieren

Der Rouladentopf ist ein rustikales Gericht, das am besten in einem tiefen Teller oder einer vorgewärmten Schüssel serviert wird. Platzieren Sie eine oder zwei Rouladen in der Mitte und geben Sie reichlich von der köstlichen Sauce und dem geschmorten Gemüse darum herum. Die Sauce sollte das Fleisch großzügig bedecken.

Traditionell wird der Rouladentopf mit Kartoffelpüree, Salzkartoffeln oder Klößen serviert. Diese Beilagen sind perfekt geeignet, um die reichhaltige Sauce aufzunehmen und das Gericht abzurunden. Auch eine Portion Rotkohl oder ein einfacher grüner Salat passt gut dazu, um eine frische Komponente einzubringen.

Garnieren Sie den Rouladentopf nach Belieben mit frischer Petersilie oder einem Klecks saurer Sahne. Wenn Sie möchten, können Sie auch einen weiteren Tupfer Senf oder ein paar eingelegte Gurkenscheiben als Deko hinzufügen.

Profi-Tipps für Rouladentopf

Die richtige Rouladenqualität: Investieren Sie in gutes Rindfleisch für die Zartheit der Rouladen. Aus der Oberschale oder Unterschale sind ideal. Fragen Sie Ihren Metzger nach passenden Stücken, die sich gut für Rouladen eignen.

Senf als Geheimwaffe: Reiben Sie den Senf sorgfältig und gleichmäßig in das Fleisch ein, bevor Sie die Füllung auflegen. Dies verleiht nicht nur Geschmack, sondern hilft auch, die Füllung besser auf dem Fleisch zu halten und verhindert, dass es beim Schmoren auseinanderfällt.

Geduld beim Schmoren: Das A und O für einen perfekten Rouladentopf ist das langsame Garen. Lassen Sie die Rouladen mindestens 2,5 bis 3 Stunden bei niedriger Temperatur schmoren. Nur so wird das Fleisch wirklich zart und die Aromen können sich voll entfalten.

Saucenbindung nach Belieben: Wenn die Sauce nach dem Schmoren zu dünn ist, können Sie sie am Ende ganz einfach mit etwas in kaltem Wasser angerührter Speisestärke oder Kartoffelstärke binden. Alternativ lässt sie sich auch wunderbar auf die gewünschte Konsistenz einkochen.

Aromen-Boost durch Ablöschen: Das Ablöschen mit Rotwein, Traubensaft oder einem Schuss Essig ist essenziell für die Tiefe der Sauce. Achten Sie darauf, die Flüssigkeit gut aufzukochen und den Bratensatz vom Topfboden zu lösen, um alle Röstaromen mitzunehmen.

Serviervorschläge für Rouladentopf

Dekoration

Eine frische Garnitur kann das rustikale Gericht aufwerten. Gehackte frische Petersilie, Dill oder Schnittlauch streut man kurz vor dem Servieren über den Rouladentopf. Ein kleiner Löffel saure Sahne oder Schmand auf jeder Roulade sorgt für eine cremige Komponente und einen schönen visuellen Kontrast. Auch einige frische Kräuterzweige, wie ein kleines Rosmarinzweiglein, können als Hingucker dienen. Manche mögen auch ein paar zusätzliche eingelegte Gurkenscheiben auf dem Teller dekorativ anrichten.

Beilagen

Klassisch wird der Rouladentopf mit herzhaften Beilagen serviert. Perfekt passen dazu Kartoffelpüree, Salzkartoffeln oder Klöße, die jede Menge Sauce aufsaugen können. Auch ein deftiger Rotkohl, ob selbstgemacht oder aus dem Glas, harmoniert hervorragend mit dem kräftigen Geschmack des Rouladentopfs. Für eine leichtere Variante eignen sich gedünstetes Gemüse wie grüne Bohnen, Brokkoli oder Spitzkohl.

Kreative Servierideen

Statt die Rouladen im Ganzen zu servieren, können Sie sie auch in Scheiben schneiden und die Sauce darüber geben. Dies erleichtert das Essen, besonders für Kinder. Eine weitere Idee ist es, den Rouladentopf als Füllung für kleine, gebackene Kartoffeltaschen oder als Topping für deftige Kartoffelpuffer zu verwenden. Wer es etwas feiner mag, kann den Rouladentopf auch auf einem Bett aus cremiger Polenta anrichten oder ihn als Basis für ein Rouladen-Ragout nutzen, das dann mit Baguette oder Brot serviert wird.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Reste aufbewahren

Der Rouladentopf schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, da die Aromen über Nacht Zeit hatten, sich weiter zu entfalten und zu verbinden. Lassen Sie den Rouladentopf vollständig abkühlen, bevor Sie ihn in einen luftdichten Behälter umfüllen. Lagern Sie ihn im Kühlschrank, wo er sich problemlos für 3-4 Tage hält. Die Sauce wird durch das Abkühlen fester, was beim Aufwärmen kein Problem darstellt.

Einfrieren

Ja, der Rouladentopf eignet sich hervorragend zum Einfrieren und ist eine praktische Möglichkeit, eine große Portion vorzukochen. Lassen Sie den Rouladentopf vollständig abkühlen. Portionieren Sie ihn am besten in gefriergeeignete Behälter oder Beutel. Achten Sie darauf, dass die Rouladen gut von der Sauce bedeckt sind, um Austrocknung zu vermeiden. Eingefroren ist der Rouladentopf etwa 2-3 Monate haltbar.

Aufwärmen

Zum Aufwärmen können Sie den Rouladentopf entweder im Topf auf dem Herd bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam erwärmen, dabei gelegentlich umrühren, oder Sie nutzen die Mikrowelle. Falls der Rouladentopf zu dickflüssig geworden ist, fügen Sie beim Erwärmen etwas zusätzliche Flüssigkeit wie Rinderfond oder Wasser hinzu. Das langsamere Erwärmen auf dem Herd sorgt für eine gleichmäßigere Verteilung der Wärme und erhält die Textur des Fleisches am besten. Achten Sie darauf, dass das Gericht vollständig durcherhitzt ist, bevor Sie es servieren.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich den Rouladentopf auch ohne Alkohol zubereiten? Ja, absolut! Der Sinn des Weins oder Traubensafts ist es, Säure und Tiefe in die Sauce zu bringen. Sie können diesen Schritt ganz einfach durch die Verwendung von mehr Rinderfond ersetzen und bei Bedarf einen kleinen Schuss Balsamico-Essig oder einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen, um die gewünschte Säure zu erreichen. Dunkler Traubensaft ist ebenfalls eine hervorragende alkoholfreie Alternative, die eine ähnliche Fruchtigkeit und Süße wie Rotwein bietet. Experimentieren Sie ruhig ein wenig, um den Geschmack zu finden, der Ihnen am besten gefällt.
  2. Was mache ich, wenn die Rouladen beim Schmoren zerfallen? Wenn die Rouladen beim Schmoren zerfallen, ist das oft ein Zeichen dafür, dass sie zu lange bei zu hoher Hitze gegart wurden oder das Fleisch nicht stark genug fixiert war. Achten Sie darauf, die Rouladen fest aufzurollen und gut mit Nadeln oder Garn zu sichern. Das langsame Garen bei niedriger Temperatur ist entscheidend. Wenn sie dennoch zerfallen, ist das kein Weltuntergang: Die Aromen sind trotzdem da und die Sauce wird wunderbar! Sie können die Rouladen dann entweder etwas zerteilt servieren oder vorsichtig versuchen, die Einzelteile wieder zusammenzulegen.
  3. Wie kann ich die Sauce noch aromatischer machen? Um die Sauce noch aromatischer zu gestalten, können Sie verschiedene Ansätze verfolgen. Beginnen Sie mit einem guten, kräftigen Rinderfond, idealerweise selbstgemacht. Das Anrösten des Gemüses und des Tomatenmarks bis zur leichten Bräunung ist essenziell für die Röstaromen. Ein Schuss guter Qualität Rotwein (auch wenn Sie ihn später auskochen lassen) oder ein hochwertiger Balsamico-Essig bringt zusätzliche Komplexität. Experimentieren Sie auch mit Gewürzen wie Rosmarin, Majoran oder einem Hauch von Muskatnuss. Ein kleiner Trick ist auch, nach dem Schmoren ein Stück kalte Butter unterzurühren, um der Sauce Glanz und eine samtige Textur zu verleihen.
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Rouladentopf

Ein herzhaftes Gericht, das die Seele wärmt und die Aromen klassischer Rinderrouladen in einem einzigen Topf vereint. Ideal für kalte Tage und gesellige Zusammenkünfte.

  • Author: Sansa
  • Prep Time: 30 minutes
  • Cook Time: 180 minutes
  • Total Time: 210 minutes
  • Yield: 4 servings 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Method: Schmoren
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale

Für den Rouladentopf:

  • 4 große, dünn geschnittene Rouladen vom Rind (aus der Oberschale oder Unterschale)
  • 4 Esslöffel mittelscharfer Senf
  • 2 große Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 2 große Zwiebeln, grob gewürfelt
  • 4 große Gewürzgurken, längs geviertelt oder in feine Streifen geschnitten
  • 100g Rinderräucherspeck, in dünnen Scheiben oder kleinen Würfeln
  • 23 Karotten, grob gewürfelt
  • 1/4 Knollensellerie, grob gewürfelt
  • 1 Stange Lauch, grob gewürfelt
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 200 ml alkoholfreier Rotwein, dunkler Traubensaft oder Balsamico-Essig gemischt mit Rinderfond
  • 700800 ml kräftiger Rinderfond
  • 23 Lorbeerblätter
  • 56 Wacholderbeeren
  • 1 Zweig frischer Thymian (oder 1 Teelöffel getrockneter Thymian)
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Abschmecken
  • Butterschmalz oder Pflanzenöl zum Anbraten

Instructions

Anleitung:

  1. Die Rouladen mit Salz und Pfeffer würzen. Jede Roulade von innen großzügig mit Senf bestreichen.
  2. Auf jede Roulade eine Schicht Speck, Gewürzgurken und feine Zwiebelwürfel verteilen. Die Rouladen fest aufrollen und mit Küchengarn fixieren.
  3. In einem großen, schweren Topf oder Bräter Butterschmalz oder Öl erhitzen. Die Rouladen darin von allen Seiten kräftig anbraten, bis sie eine schöne Farbe haben. Aus dem Topf nehmen und beiseite stellen.
  4. Im verbliebenen Bratfett die grob gewürfelten Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Lauch anrösten, bis sie leicht Farbe annehmen. Das Tomatenmark hinzufügen und kurz mitrösten.
  5. Mit dem Rotwein (oder der Alternative) ablöschen und den Bratensatz vom Boden lösen. Den Rinderfond angießen.
  6. Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Thymian hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Die angebratenen Rouladen zurück in den Topf geben, sodass sie gut von der Flüssigkeit bedeckt sind.
  8. Alles aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren, den Topf schließen und die Rouladen bei niedriger Hitze (oder im vorgeheizten Backofen bei 160°C Ober-/Unterhitze) mindestens 2,5 bis 3 Stunden schmoren lassen, bis sie sehr zart sind. Gelegentlich umrühren.
  9. Die Rouladen aus dem Topf nehmen, das Küchengarn entfernen und warm halten.
  10. Die Soße durch ein Sieb passieren oder die Gemüsestücke mit einem Pürierstab fein pürieren, um eine sämige Konsistenz zu erzielen. Bei Bedarf die Soße nochmals abschmecken.
  11. Die Rouladen in Scheiben schneiden und in der Soße servieren.

Notes

Der Rouladentopf lässt sich hervorragend vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, da sich die Aromen weiter entfalten können. Bewahren Sie ihn im Kühlschrank auf und wärmen Sie ihn vor dem Servieren langsam wieder auf. Passt wunderbar zu Kartoffelklößen, Salzkartoffeln oder Rotkohl.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 0 kcal
  • Sugar: 0g
  • Sodium: 0mg
  • Fat: 0g
  • Saturated Fat: 0g
  • Carbohydrates: 0g
  • Fiber: 0g
  • Protein: 0g
  • Cholesterol: 0mg

Keywords: Rouladentopf, Rinderrouladen, Schmorgericht, deutsche Küche, Hausmannskost, deftig, traditionell, Eintopf, herzhaft, Kochrezept

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