Knuspriges Bärlauchbrot einfach selber backen
Knuspriges Bärlauchbrot ist genau das Richtige, wenn du ein unkompliziertes Brotrezept suchst, das nach Frühling duftet und trotzdem herrlich rustikal schmeckt. Außen goldbraun und knusprig, innen weich und aromatisch – genau so stellt man sich ein selbstgebackenes Brot vor.
Ich liebe solche Rezepte, weil sie kaum Aufwand brauchen und trotzdem wie vom Bäcker wirken. Während das Brot im Ofen backt, erfüllt ein würziger Duft die ganze Küche – und beim Anschneiden hörst du dieses typische Knacken der Kruste. Einfach perfekt.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Schnelle Zubereitung: Die reine Arbeitszeit ist minimal, sodass du wenig Zeit in der Küche verbringst.
- Intensives Aroma: Die lange Ruhezeit über Nacht entwickelt einen tiefen, komplexen Geschmack, der dich begeistern wird.
- Einfach gelingsicher: Auch Backanfänger können dieses Rezept meistern und ein beeindruckendes Ergebnis erzielen.
- Frühlingshafter Genuss: Der frische, würzige Bärlauch macht dieses Brot zum perfekten Begleiter für die wärmere Jahreszeit.
- Vielseitig einsetzbar: Ob pur, mit Butter oder als Beilage – dieses Brot passt zu vielen Gelegenheiten.
Zutaten, die du brauchst
Für dieses wunderbare knusprige Bärlauchbrot benötigst du eine überschaubare Liste an Zutaten. Die Qualität der Produkte spielt hier eine wichtige Rolle, besonders beim Bärlauch, der für das charakteristische Aroma sorgt. Achte auf frische Zutaten für das beste Ergebnis. Die genauen Mengenangaben für deine perfekte Brotgröße findest du natürlich in der beigefügten Rezeptkarte.

- dinkelmehl: rund 500 Gramm für eine gute Grundstruktur.
- lauwarmes wasser: etwa 300 Milliliter, um den Teig geschmeidig zu machen.
- frische hefe: ein halber Würfel (ca. 21 Gramm) als Triebmittel.
- salz: ein Teelöffel für den Geschmack und die Teigstruktur.
- frischer bärlauch: um die 100 Gramm, fein gehackt, für das intensive Aroma.
- olivenöl: eine kleine Menge für den heißen Topf, damit das Brot nicht kleben bleibt.
Variationen
Dieses Rezept für knuspriges Bärlauchbrot ist bereits ein Genuss für sich, doch die Vielfalt der Küche lädt immer zum Experimentieren ein. Du kannst dieses Grundrezept mühelos an deine persönlichen Vorlieben oder spezielle Ernährungsbedürfnisse anpassen. Die Basis ist ein einfacher Hefeteig, der sich wunderbar verfeinern lässt, um immer wieder neue Geschmackserlebnisse zu kreieren.
Vegane Variante: Für eine vegane Version achte darauf, dass die Hefe tierfrei ist – das ist sie meistens. Statt Butter zum Servieren verwende einfach ein gutes Olivenöl oder eine vegane Margarine. Das Rezept selbst ist von Natur aus vegan, solange keine tierischen Produkte wie Milch oder Eier hinzugefügt werden, was hier nicht der Fall ist.
Glutenfreie Anpassung: Wenn du eine glutenfreie Ernährung bevorzugst, ersetze das Dinkelmehl durch eine hochwertige glutenfreie Mehlmischung. Hierbei ist oft eine Kombination aus Reismehl, Buchweizenmehl und Stärkemehl empfehlenswert. Füge eventuell etwas mehr Flüssigkeit hinzu, da glutenfreie Mehle oft mehr Wasser aufnehmen.
Herzhafte Erweiterungen: Füge dem Teig getrocknete Tomaten, Olivenstücke oder auch geriebenen Käse hinzu, um dem Brot eine zusätzliche geschmackliche Tiefe zu verleihen. Auch geröstete Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne sorgen für einen interessanten Biss und nussigen Geschmack, den du lieben wirst.
Wie man Knuspriges Bärlauchbrot zubereitet
Schritt 1: Der Teiggrundstein wird gelegt
Beginne mit dem Mehl, das die Basis für dein knuspriges Meisterwerk bilden wird. Gib das Dinkelmehl in eine ausreichend große Rührschüssel. Achte darauf, dass die Schüssel groß genug ist, um später das gesamte Volumen des Teiges aufzunehmen, der durch die lange Gehzeit noch deutlich anwachsen wird. Dies ist der erste Schritt zu deinem köstlichen Brot.
Nun gibst du das lauwarme Wasser hinzu. Die Temperatur des Wassers ist entscheidend für die Aktivierung der Hefe. Es sollte sich angenehm auf der Haut anfühlen, nicht heiß und nicht kalt. Füge dann die frische Hefe hinzu. Wenn du getrocknete Hefe verwendest, beachte die Packungsanleitung bezüglich der Menge und der Aktivierung. Zum Schluss kommt noch das Salz hinzu, das nicht nur für den Geschmack wichtig ist, sondern auch die Glutenstruktur im Teig beeinflusst und die Hefeaktivität reguliert.
Verrühre alle Zutaten mit einem Löffel oder deinen Händen zu einem klebrigen, aber formbaren Teig. Hier ist kein intensives Kneten nötig. Der Teig sollte noch recht feucht und klebrig sein, was zu seiner lockeren Struktur beiträgt. Ein zu fester Teig kann zu einem trockenen Brot führen. Dieses Stadium ist wichtig für die spätere Konsistenz.
Schritt 2: Das grüne Aroma kommt hinzu
Nun ist es Zeit, dem Teig seine charakteristische Frühlingsnote zu verleihen. Wasche den frischen Bärlauch gründlich unter fließendem Wasser, um jeglichen Schmutz zu entfernen. Anschließend tupfst du ihn sehr gut trocken. Dies ist wichtig, damit nicht zu viel Feuchtigkeit in den Teig gelangt, was die Lockerheit beeinträchtigen könnte. Je trockener der Bärlauch, desto besser das Ergebnis.
Hacke den gründlich getrockneten Bärlauch sehr fein. Feine Stücke verteilen sich besser im Teig und geben ihr Aroma gleichmäßiger ab. Alternativ kannst du ihn auch kurz in einem Blitzhacker zerkleinern, aber achte darauf, dass es keine Paste wird. Kleine, feine Krümel sind ideal für diesen Zweck und werden dein Brot optisch und geschmacklich aufwerten.
Hebe den fein gehackten Bärlauch vorsichtig unter den klebrigen Teig. Arbeite ihn mit einer Teigkarte oder deinen Händen ein, bis er gleichmäßig verteilt ist. Vermeide es, den Teig nun noch stark zu bearbeiten. Du möchtest die Luftigkeit erhalten, die sich später entwickeln wird. Die grünen Sprenkel im Teig sind ein wunderschöner Anblick und versprechen den baldigen Genuss.
Schritt 3: Die lange Reifung für tiefen Geschmack
Jetzt beginnt der wichtigste Teil für die Entwicklung des komplexen Aromas und der lockeren Krume deines Bärlauchbrotes. Decke die Schüssel mit dem Teig sorgfältig ab. Du kannst Frischhaltefolie, ein feuchtes Küchentuch oder einen passenden Deckel verwenden. Wichtig ist, dass die Oberfläche des Teiges nicht austrocknet, während er ruht. Eine gute Abdichtung ist hierbei essenziell.
Stelle die abgedeckte Schüssel bei Raumtemperatur auf. Ja, du hast richtig gelesen, bei Raumtemperatur über Nacht. Diese lange, langsame Gärung ist das Geheimnis hinter dem tiefen Geschmack und der besonderen Textur, die dieses Brot auszeichnet. Während dieser Zeit entwickeln sich Hefepilze und Milchsäurebakterien, die für die Aromen verantwortlich sind. Die genaue Dauer kann variieren, aber 8-12 Stunden sind ideal.
Diese Ruhezeit macht dein knuspriges Bärlauchbrot nicht nur besonders aromatisch, sondern auch deutlich bekömmlicher. Die langsame Fermentation baut komplexe Zucker und Säuren ab, was zu einer besseren Verdauung führt. Am nächsten Morgen wirst du einen deutlich aufgegangenen, luftigen Teig vorfinden, der bereit für den nächsten Schritt ist. Dieser Prozess ist fundamental für das Endergebnis, also nimm dir die Zeit dafür.
Schritt 4: Der heiße Ofen und das Geheimnis der Kruste
Bevor du den Teig weiterverarbeitest, muss dein Ofen auf Höchstleistung vorbereitet werden. Heize den Backofen auf eine sehr hohe Temperatur vor, idealerweise 220 °C Ober-/Unterhitze. Diese hohe Anfangshitze ist entscheidend für die Bildung der knusprigen Kruste. Ein gut vorgeheizter Ofen ermöglicht ein schnelles Aufgehen des Teiges und eine perfekte Krustenbildung.
Gleichzeitig stellst du einen ofenfesten Topf mit Deckel in den bereits vorgeheizten Ofen. Ein gusseiserner Topf oder ein ähnlicher Bräter ist hierfür perfekt geeignet. Der Topf wird im Ofen richtig heiß, was später die Hitze gleichmäßig an den Teig abgibt und das Brot wie in einem professionellen Brotbackofen backt. Dies simuliert die Dampfatmosphäre, die für eine dünne, knusprige Kruste unerlässlich ist.
Lass den Topf mindestens 20-30 Minuten lang im Ofen aufheizen, um sicherzustellen, dass er die gewünschte Temperatur erreicht hat. Dieses Vorheizen des Topfes ist ein wichtiger Schritt, den man nicht überspringen sollte. Die Kombination aus hoher Ofentemperatur und dem heißen Topf sorgt für ein optimales Backergebnis und die charakteristische Kruste, die wir uns wünschen.
Schritt 5: Formen und der erste Backgang
Nachdem der Teig über Nacht geruht und sein volles Aroma entwickelt hat, ist es Zeit, ihn in Form zu bringen. Nimm den aufgegangenen Teig aus der Schüssel und gib ihn auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche. Behandle den Teig dabei sanft, um die eingeschlossene Luft nicht vollständig herauszudrücken. Du möchtest die luftige Struktur bewahren, die sich über Nacht gebildet hat.
Forme den Teig vorsichtig zu einem runden Laib. Dies kann geschehen, indem du die Ränder von allen Seiten zur Mitte faltest und dann den Laib mit den Händen oder der Teigkarte formst, bis er eine schöne runde Form hat. Ziel ist ein kompakter Laib, der seine Form beim Backen gut behält. Achte darauf, die Oberfläche des Laibes nicht zu beschädigen, da dies die Krustenbildung beeinflussen kann.
Nimm den heißen Topf vorsichtig aus dem Ofen. Gib nun einen kleinen Schuss Olivenöl in den heißen Topf und verteile ihn kurz. Lege den geformten Teiglaib vorsichtig in den heißen Topf. Setze den Deckel fest auf den Topf. Dies schafft die notwendige Dampfatmosphäre, die für die Entwicklung der perfekten Kruste unerlässlich ist. Schnell wieder in den Ofen damit!
Schritt 6: Die Kruste formt sich
Nun beginnt der eigentliche Backvorgang, der dein Bärlauchbrot in ein Meisterwerk verwandeln wird. Backe das Brot im heißen Ofen für etwa 30 Minuten mit geschlossenem Deckel. In dieser Zeit kann der Teig im heißen Dampf weiter aufgehen und die Kruste beginnt sich zu bilden, bleibt aber noch weich. Die Feuchtigkeit, die vom Brot während des Backens freigesetzt wird, wird im Topf gehalten und sorgt so für die ideale Dampfbildung.
Nach den ersten 30 Minuten nimmst du den Deckel vorsichtig ab. Vorsicht, es wird heiß Dampf entweichen! Nun backst du das Brot weitere 10 bis 15 Minuten ohne Deckel. In dieser Phase kann das Brot seine charakteristische goldbraune Farbe und die gewünschte knusprige Kruste entwickeln. Die direkte Hitze sorgt für die Bräunung und die Röstnoten, die das Brot so unwiderstehlich machen.
Überprüfe die Bräunung deines Brotes und passe die Backzeit bei Bedarf leicht an. Wenn es die gewünschte Farbe erreicht hat, nimm es aus dem Ofen. Lass das heiße Brot auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen, bevor du es anschneidest. Dieses Abkühlen ist wichtig, damit sich die Krume setzen kann und das Brot seine perfekte Textur erhält. Der Duft, der nun die Küche erfüllt, ist einfach himmlisch!
Profi-Tipps für Knuspriges Bärlauchbrot
Die Wasser-Temperatur ist entscheidend: Verwende unbedingt nur lauwarmes Wasser. Zu heißes Wasser kann die Hefe abtöten, zu kaltes aktiviert sie nicht ausreichend. Fühle es mit dem Finger – es sollte sich angenehm warm anfühlen.
Der heiße Topf ist dein Freund: Das Vorheizen des Topfes im Ofen ist kein optionaler Schritt, sondern ein Muss für die perfekte, knusprige Kruste. Ohne diese Methode wird das Brot nicht annähernd so gut.
Bärlauch trocken halten: Wasche den Bärlauch sorgfältig, aber trockne ihn danach extrem gut ab. Zu viel Feuchtigkeit im Bärlauch kann den Teig matschig machen und die Lockerheit beeinträchtigen.
Sanftes Formen: Vermeide es, den Teig nach der langen Ruhezeit zu stark zu kneten oder zu bearbeiten. Du möchtest die Luftblasen, die sich gebildet haben, erhalten. Forme den Laib locker und mit Gefühl.
Geduld beim Abkühlen: Auch wenn es schwerfällt, lass das Brot nach dem Backen vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen. Das ist entscheidend für die richtige Konsistenz der Krume und verhindert, dass das Brot matschig wird.
Serviervorschläge für Knuspriges Bärlauchbrot
Dekoration
Für eine optisch ansprechende Präsentation kannst du das abgekühlte Brot leicht mit etwas frischem, gehacktem Bärlauch oder Petersilie bestreuen. Auch ein paar grobe Meersalzkristalle auf der Kruste können einen schönen Kontrast bilden und zusätzlichen Geschmack bieten. Ein Hauch von gutem Olivenöl, der vor dem Servieren über die Kruste geträufelt wird, verstärkt den Glanz.
Beilagen
Dieses Bärlauchbrot ist ein wahrer Allrounder und passt hervorragend zu einer Vielzahl von Beilagen. Es ist ein idealer Begleiter zu frischen Suppen, sei es eine cremige Kürbiscreme oder eine leichte Gemüsesuppe. Auch zu herzhaften Salaten oder als Teil einer Vorspeisen-Platte mit verschiedenen Dips und Aufstrichen macht es eine ausgezeichnete Figur. Es passt perfekt zu einem Glas Wein oder Bier.
Kreative Servierideen
Serviere es als rustikales Brot zum Abendessen, zum Beispiel mit gegrilltem Fisch oder einem saftigen Steak. Für ein leichtes Mittagessen oder ein Picknick kannst du es in dickere Scheiben schneiden und leicht anrösten, dann mit einem cremigen Frischkäse oder Dip bestreichen. Es eignet sich auch hervorragend als Basis für ein einfaches Sandwich mit Belägen deiner Wahl.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Bewahre übrig gebliebenes knuspriges Bärlauchbrot am besten bei Raumtemperatur auf, um seine Knusprigkeit so lange wie möglich zu erhalten. Ein Brotkasten ist dafür ideal, da er für eine gute Luftzirkulation sorgt und das Brot vor Austrocknung schützt. Alternativ kannst du es auch in einem Papierbeutel oder leicht geöffneter Plastiktüte lagern.
Vermeide es, das Brot im Kühlschrank aufzubewahren, da es dort schnell zäh wird und an Geschmack verliert. Die Kälte entzieht dem Brot die Feuchtigkeit und verändert die Textur der Krume negativ. Für die kurzfristige Lagerung ist die Raumtemperatur stets die bessere Wahl, um das Genusserlebnis zu maximieren.
Wenn du bemerkst, dass das Brot beginnt, etwas weicher zu werden, kannst du es kurz im Toaster oder im Ofen bei niedriger Temperatur aufbacken, um ihm seine Knusprigkeit zurückzugeben. Dies frischt die Kruste auf und macht es wieder schmackhaft.
Einfrieren
Um das Brot länger haltbar zu machen, kannst du es problemlos einfrieren. Am besten schneidest du es dafür in Scheiben. So kannst du später immer nur so viele Scheiben entnehmen, wie du benötigst, und musst nicht das ganze Brot auftauen. Achte darauf, die Scheiben gut voneinander zu trennen, zum Beispiel mit Backpapier.
Verpacke die Brotscheiben luftdicht in Gefrierbeuteln oder wickle sie fest in Frischhaltefolie und dann zusätzlich in Alufolie ein. Dies schützt das Brot vor Gefrierbrand und bewahrt sein Aroma. So gelagert, ist das Brot mehrere Monate haltbar und steht dir jederzeit zur Verfügung.
Wenn du es wieder verwenden möchtest, nimm die gewünschte Menge aus dem Gefrierbeutel. Du kannst die Scheiben entweder direkt im Toaster toasten, bis sie die gewünschte Bräune und Knusprigkeit erreicht haben, oder im Ofen bei moderater Temperatur kurz aufbacken.
Aufwärmen
Das Aufwärmen von übrig gebliebenem Bärlauchbrot ist denkbar einfach und bringt es fast wieder in den frischen Zustand zurück. Wenn du nur wenige Scheiben aufwärmen möchtest, ist ein Toaster die schnellste und effektivste Methode. Stelle die Scheiben in den Toaster und röste sie bei mittlerer Stufe goldbraun.
Für ein ganzes oder halbes Brot, oder wenn du die Kruste besonders knusprig haben möchtest, ist der Backofen die beste Wahl. Lege das Brot auf ein Backblech und erwärme es im vorgeheizten Ofen bei etwa 150-160 °C für 5-10 Minuten. Dies reaktiviert die Kruste und macht das Innere wieder weich. Mit dieser Methode genießt du fast ein frisch gebackenes Brot.
Eine weitere Möglichkeit ist, das Brot kurz in einer heißen Pfanne ohne zusätzliches Fett anzurösten. Das gibt ihm ebenfalls eine schöne, leicht knusprige Oberfläche und erwärmt es durch. Experimentiere ein wenig, um deine bevorzugte Methode zu finden.
Häufig gestellte Fragen
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Wie lange dauert das Rezept insgesamt und welche Schritte sind zeitintensiv?
Die reine Zubereitungszeit für das Knusprige Bärlauchbrot ist mit etwa 15 Minuten sehr kurz und unkompliziert. Der zeitintensivste Teil des Rezepts ist jedoch die lange Ruhezeit des Teiges über Nacht, die etwa 8 bis 12 Stunden dauert. Dies ist eine passive Zeit, in der du nichts weiter tun musst, als den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ruhen zu lassen. Die Backzeit im Ofen beträgt anschließend etwa 40-45 Minuten. Insgesamt solltest du also mit einer Vorbereitungszeit von knapp einer Viertelstunde und einer Wartezeit von gut einem halben Tag rechnen, bevor das Brot fertig zum Genuss ist.
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Kann ich statt Dinkelmehl auch anderes Mehl verwenden und gibt es dabei Besonderheiten zu beachten?
Ja, du kannst durchaus auch andere Mehlsorten verwenden. Weizenmehl Typ 405 oder 550 ist eine gute Alternative und führt ebenfalls zu einem leckeren Ergebnis. Bei der Verwendung von Weizenmehl kann es sein, dass du etwas weniger Wasser benötigst, da Weizenmehl oft etwas weniger Flüssigkeit aufnimmt als Dinkelmehl. Probiere dich hier langsam heran. Wenn du dich für Vollkornmehle entscheidest, wie z.B. Dinkel- oder Weizenvollkornmehl, wird das Brot dichter und kompakter, was aber auch sehr schmackhaft sein kann. Beachte, dass Vollkornmehle tendenziell mehr Flüssigkeit benötigen und der Teig etwas länger gehen muss, um die gleiche Lockerheit zu erreichen.
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Warum geht mein Teig nicht richtig auf, obwohl ich alle Schritte befolgt habe?
Es gibt mehrere mögliche Gründe, warum dein Teig nicht richtig aufgeht. Einer der häufigsten ist die Temperatur des Wassers: Wenn es zu heiß war, hat es die Hefe abgetötet, wenn es zu kalt war, hat sie sich nicht richtig aktivieren können. Überprüfe auch das Haltbarkeitsdatum deiner Hefe; alte Hefe verliert ihre Triebkraft. Eine weitere Ursache kann eine zu hohe Salzmenge sein, da Salz die Hefeaktivität verlangsamen kann. Auch ein zu starkes Kneten kann die Glutenstruktur überstrapazieren und das Aufgehen behindern. Stelle sicher, dass der Teig an einem zugfreien, warmen Ort ruhen kann, da kalte Zugluft das Aufgehen stoppen kann. Manchmal ist auch einfach eine sehr lange Gehzeit nötig, vor allem bei kühleren Raumtemperaturen.
Knuspriges Bärlauchbrot
Knuspriges Bärlauchbrot ist genau das Richtige, wenn du ein unkompliziertes Brotrezept suchst, das nach Frühling duftet und trotzdem herrlich rustikal schmeckt. Außen goldbraun und knusprig, innen weich und aromatisch – genau so stellt man sich ein selbstgebackenes Brot vor. Dieses Brot bringt alles mit, was man sich von einem einfachen Rezept wünscht: außen super knusprig, innen weich und locker, wenig Zutaten, großer Geschmack, perfekt für Anfänger geeignet, lange Teigruhe sorgt für intensives Aroma, ideal für Frühling und Bärlauchsaison.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 45 Minuten
- Total Time: ca. 14 Stunden
- Yield: 1 Brot (ca. 8 Portionen) 1x
- Category: Brot
- Method: Backen
- Cuisine: Deutsch
- Diet: Vegetarisch
Ingredients
Zutaten:
- 500 g Dinkelmehl
- 300 ml lauwarmes Wasser
- 1/2 Würfel frische Hefe
- 1 TL Salz
- 100 g frischer Bärlauch
- etwas Olivenöl
Instructions
Zubereitung:
- Gib das Dinkelmehl in eine große Schüssel. Füge das lauwarme Wasser, die Hefe und das Salz hinzu. Verrühre alles zu einem klebrigen Teig.
- Wasche den Bärlauch, trockne ihn gut ab und hacke ihn fein. Hebe ihn vorsichtig unter den Teig.
- Decke die Schüssel ab und lasse den Teig über Nacht bei Raumtemperatur ruhen. Diese Ruhezeit macht dein knuspriges Bärlauchbrot besonders aromatisch und locker.
- Heize den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vor und stelle einen ofenfesten Topf mit Deckel hinein.
- Gib den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche und forme ihn vorsichtig zu einem runden Laib.
- Nimm den heißen Topf aus dem Ofen, gib etwas Olivenöl hinein und setze den Teig hinein.
- Backe das Brot 30 Minuten mit Deckel. Entferne dann den Deckel und backe weitere 10–15 Minuten, bis dein knuspriges Bärlauchbrot eine goldbraune Kruste hat.
- Lass das Brot vor dem Anschneiden etwas abkühlen.
Notes
Notizen:
- Du kannst statt Dinkelmehl auch Weizenmehl verwenden.
- Kein Bärlauch zur Hand? Petersilie oder Schnittlauch funktionieren auch.
- Für mehr Biss kannst du Kerne wie Sonnenblumenkerne hinzufügen.
- Mit getrockneten Tomaten oder Käse wird das Brot noch herzhafter.
Tipps & Tricks:
- Achte darauf, dass das Wasser nur lauwarm ist.
- Der heiße Topf sorgt für die perfekte Kruste.
- Trockener Bärlauch verhindert zu viel Feuchtigkeit im Teig.
- Nicht zu stark kneten – so bleibt das Brot luftig.
- Geduld beim Abkühlen lohnt sich für die perfekte Konsistenz.
Aufbewahrung:
Bewahre das Brot am besten in einem Brotkasten oder in Papier eingewickelt bei Raumtemperatur auf. So bleibt es länger frisch. Du kannst es auch in Scheiben einfrieren und später aufbacken.
Nutrition
- Serving Size: 1/8 Brot
- Calories: 250kcal
- Sugar: 0g
- Sodium: 0mg
- Fat: 5g
- Saturated Fat: 0g
- Carbohydrates: 40g
- Fiber: 4g
- Protein: 8g
- Cholesterol: 0mg
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