Matjestartar mit Apfel und Rote Bete – LNNRW
Dieses Matjestartar ist eine elegante Vorspeise, die mit ihrer Farbgebung und den harmonischen Geschmacksnuancen begeistert. Die salzig-herzhafte Note des Matjes wird perfekt durch die Süße des Apfels und die erdige Tiefe der Roten Bete ergänzt. Frische Kräuter und ein Hauch Zitrone runden das Gericht ab und machen es zu einem Fest für die Sinne.
Es ist nicht nur optisch ansprechend, sondern auch geschmacklich eine wahre Offenbarung, die sich hervorragend für besondere Anlässe oder als leichter, aber dennoch sättigender Auftakt eignet. Die Zubereitung ist denkbar einfach und erfordert keine kulinarischen Meisterleistungen.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Schnelle Zubereitung: In weniger als 30 Minuten steht diese exquisite Vorspeise auf dem Tisch, perfekt für spontane Gäste oder wenn die Zeit knapp ist.
- Harmonische Geschmackskombination: Die salzige Tiefe des Matjes trifft auf die fruchtige Süße des Apfels und die erdige Note der Roten Bete, abgerundet durch frische Kräuter.
- Elegante Präsentation: Die leuchtenden Farben von Roter Bete und Apfel machen dieses Tartar zu einem echten Hingucker auf jeder Tafel und lassen es besonders festlich wirken.
- Vielseitigkeit: Leicht abwandelbar, sodass du deine persönlichen Lieblingszutaten integrieren und das Gericht immer wieder neu interpretieren kannst.
- Gesundheitlicher Mehrwert: Matjes ist reich an Omega-3-Fettsäuren, und die enthaltenen Vitamine aus Apfel und Roter Bete machen es zu einer nahrhaften Wahl.
Zutaten, die du brauchst
Für dieses köstliche Matjestartar benötigen Sie frische und hochwertige Zutaten, die in ihrer Kombination für ein unvergessliches Geschmackserlebnis sorgen. Achten Sie auf die Frische des Matjes und die Qualität des Olivenöls, da diese entscheidend für das Endergebnis sind. Die leuchtenden Farben von Apfel und Roter Bete machen dieses Gericht zudem zu einem visuellen Genuss, der Lust auf mehr macht.

- 400g Matjesfilets: Achten Sie auf Filets ohne Haut und Gräten, die frisch und von guter Qualität sind, um das beste Aroma zu erzielen.
- 1 säuerlicher Apfel: Sorten wie Braeburn oder Elstar eignen sich hervorragend, da ihre Säure einen schönen Kontrast zur Süße und zum Salz des Matjes bildet.
- 200g vorgekochte Rote Bete: Diese sollte fest und nicht zu wässrig sein, um dem Tartar die gewünschte Farbe und den erdigen Geschmack zu verleihen.
- 1 rote Zwiebel: Eine mittelscharfe rote Zwiebel sorgt für eine leichte Schärfe und Farbe, die gut mit den anderen Komponenten harmoniert.
- 4 Cornichons: Diese kleinen, eingelegten Gurken bringen eine angenehme Säure und eine leicht knackige Textur in das Gericht.
- 2 EL frischer Dill, gehackt: Dill ist ein klassisches Kraut zu Matjes und verleiht dem Tartar eine unverwechselbare frische, leicht anisartige Note.
- 2 EL frischer Schnittlauch, geschnitten: Schnittlauch steuert eine milde Zwiebelnote bei und sorgt für zusätzliche Frische und eine schöne grüne Farbe.
- 3 EL gutes Olivenöl: Ein hochwertiges natives Olivenöl extra rundet die Aromen ab und sorgt für eine geschmeidige Konsistenz.
- 1 EL Zitronensaft: Frischer Zitronensaft bringt eine belebende Säure, die die anderen Aromen hervorhebt und das Gericht auflockert.
- Frisch gemahlener Pfeffer: Zur abschließenden Würze, um die Aromen zu perfektionieren, wobei Salz meist überflüssig ist.
Die genauen Mengenangaben und Details zur Zubereitung finden Sie in der beigefügten Rezeptkarte.
Variationen
Die klassische Kombination aus Matjes, Apfel und Rote Bete ist bereits ein Genuss für sich, doch dieses Gericht lässt sich wunderbar variieren und an individuelle Vorlieben anpassen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Zutaten, um neue Geschmackserlebnisse zu kreieren.
Eine interessante vegane Variante könnte auf Räuchertofu oder marinierten Jackfruit-Streifen basieren, die eine ähnliche Textur wie Fisch aufweisen. Hierbei werden die Rote Bete und der Apfel wie gewohnt gewürfelt und mit frischen Kräutern und einem säuerlichen Dressing vermischt, um die herzhafte Note des Matjes zu imitieren. Eine Prise geräuchertes Paprikapulver kann dem Ganzen eine rauchige Tiefe verleihen.
Für eine Low-Carb-Option können Sie die Rote Bete durch fein gewürfelte Sellerieknolle oder Kohlrabi ersetzen, die beide einen geringeren Kohlenhydratgehalt haben, aber dennoch eine angenehme Knackigkeit und eine subtile Süße mitbringen. Der Apfel kann durch eine grüne Birne oder sogar ein paar säuerliche Beeren wie Preiselbeeren ersetzt werden, um die Kohlenhydratmenge weiter zu reduzieren.
Auch die Basis des Gerichts kann variiert werden. Statt Matjes könnten Sie auch eingelegten Hering oder sogar feinst gewürfelten Räucherlachs verwenden, um dem Tartar eine andere maritime Note zu verleihen. Probieren Sie aus, ob ein Hauch Meerrettich oder ein Spritzer Worcestershiresauce die Geschmacksprofile noch weiter bereichern können, immer unter Berücksichtigung der feinen Balance der Aromen. Die Welt der Variationen steht Ihnen offen, um dieses Gericht immer wieder neu zu entdecken.
Wie man Matjestartar mit Apfel und Rote Bete zubereitet
Schritt 1: Die Zutaten vorbereiten – Das Fundament des Geschmacks
Der erste und entscheidende Schritt für ein perfektes Matjestartar ist die sorgfältige Vorbereitung aller Zutaten. Beginnen Sie damit, die Matjesfilets unter fließendem kaltem Wasser kurz abzuspülen, um eventuelle Reste von der Marinade zu entfernen. Tupfen Sie die Filets anschließend gründlich mit Küchenpapier trocken, denn Feuchtigkeit kann die Textur des Tartars beeinträchtigen und es wässrig machen. Ein wichtiger Aspekt ist das präzise Schneiden des Matjes in sehr feine, gleichmäßige Würfel von etwa 0,5 cm Kantenlänge. Diese Sorgfalt sorgt dafür, dass sich die Aromen später optimal vermischen und jede Gabel des Tartars eine ausgewogene Mischung aller Komponenten bietet.
Im Anschluss widmen wir uns den weiteren Hauptdarstellern. Der säuerliche Apfel sollte sorgfältig gewaschen, entkernt und ebenfalls in die gleiche feine Würfelgröße wie der Matjes geschnitten werden. Falls der Apfel nicht sofort verarbeitet wird, können Sie die Schnittflächen mit etwas Zitronensaft beträufeln, um ein vorzeitiges Braunwerden zu verhindern. Die vorgekochte Rote Bete ist bereits weich, sollte aber ebenfalls in präzise Würfel geschnitten werden, die der Größe des Apfels und des Matjes entsprechen. Eine rote Zwiebel wird geschält und sehr fein gewürfelt; hierbei ist die Größe entscheidend, damit die Schärfe der Zwiebel gut in das Tartar integriert wird, ohne zu dominant zu sein. Die Cornichons werden ebenfalls fein gewürfelt, wobei man auf eine gleichmäßige Größe achtet, um auch hier eine harmonische Textur zu gewährleisten.
Schritt 2: Frische Kräuter – Das i-Tüpfelchen für Aroma und Farbe
Frische Kräuter sind unerlässlich, um dem Matjestartar seine charakteristische Frische und Tiefe zu verleihen. Nehmen Sie den frischen Dill zur Hand. Waschen Sie die Dillspitzen gründlich unter kaltem Wasser und schütteln Sie sie vorsichtig trocken. Anschließend werden sie mit einem scharfen Messer sehr fein gehackt. Die Menge von zwei Esslöffeln gehacktem Dill ist ein Richtwert, den Sie nach eigenem Geschmack anpassen können. Dill harmoniert wunderbar mit dem salzigen Matjes und bringt eine leicht anisartige, würzige Note mit sich, die das Geschmackserlebnis abrundet.
Parallel dazu bereiten Sie den frischen Schnittlauch vor. Auch dieser wird sorgfältig gewaschen und gut trocken getupft. Für das Tartar wird der Schnittlauch in feine Röllchen geschnitten. Die Menge von zwei Esslöffeln sorgt für eine dezente Zwiebelnote und eine ansprechende grüne Farbe im Tartar. Die Kombination aus Dill und Schnittlauch ist ein Klassiker in der norddeutschen und skandinavischen Küche und bildet die perfekte aromatische Basis für dieses Gericht. Beide Kräuter sollten erst kurz vor dem Vermengen zu den anderen Zutaten gegeben werden, um ihr volles Aroma zu bewahren und eine unschöne Verfärbung zu vermeiden.
Schritt 3: Das vorsichtige Vermengen – Die Kunst der Balance
Nun ist es an der Zeit, alle vorbereiteten Zutaten behutsam zu vereinen. Nehmen Sie eine geräumige Schüssel, die groß genug ist, um alle Komponenten bequem aufnehmen zu können, ohne dass etwas herausfällt. Geben Sie zunächst die fein gewürfelten Matjesfilets, den Apfel, die Rote Bete, die rote Zwiebel und die Cornichons in die Schüssel. Fügen Sie anschließend den frisch gehackten Dill und die geschnittenen Schnittlauchröllchen hinzu. Es ist wichtig, hierbei nicht zu grob vorzugehen. Das Vermengen sollte mit sanften Bewegungen erfolgen, entweder mit zwei Löffeln oder den Händen, um sicherzustellen, dass die feinen Würfel der einzelnen Zutaten ihre Form behalten und nicht zerdrückt werden.
Die Zielsetzung ist es, eine homogene Mischung zu schaffen, in der jede Zutat erkennbar bleibt und ihre eigene Textur und ihren eigenen Geschmack einbringt. Vermeiden Sie starkes Rühren oder Quetschen, da dies die Konsistenz des Tartars negativ beeinflussen könnte. Stellen Sie sich vor, Sie arrangieren die Zutaten eher, als dass Sie sie vermischen. Dies erfordert etwas Geduld und Fingerspitzengefühl, ist aber entscheidend für das Endergebnis. Eine lockere Konsistenz sorgt dafür, dass das Tartar beim Servieren seine Form behält und nicht zu einer breiigen Masse wird.
Schritt 4: Das Dressing – Geschmacksträger und Bindeglied
Nachdem die festen Bestandteile vermischt sind, ist es an der Zeit, das Dressing hinzuzufügen, das die Aromen miteinander verbindet und dem Tartar seine charakteristische Würze verleiht. Geben Sie das gute Olivenöl in die Schüssel. Ein hochwertiges natives Olivenöl extra sorgt für eine feine Fruchtigkeit und eine angenehme Konsistenz, die gut mit dem Matjes harmoniert. Achten Sie darauf, ein Olivenöl zu verwenden, das nicht zu dominant im Geschmack ist, damit es die feinen Aromen der anderen Zutaten nicht überdeckt.
Anschließend pressen Sie den Saft einer frischen Zitrone direkt in die Schüssel. Der Zitronensaft bringt eine angenehme Säure, die die Süße des Apfels ausbalanciert, die salzige Note des Matjes aufgreift und dem gesamten Gericht eine erfrischende Leichtigkeit verleiht. Die Menge des Zitronensafts kann nach Ihrem persönlichen Geschmack angepasst werden – beginnen Sie mit einem Esslöffel und schmecken Sie später ab. Nun wird alles erneut sehr behutsam vermengt, um das Öl und den Zitronensaft gleichmäßig in der Mischung zu verteilen. Das Ziel ist es, dass alle Zutaten leicht vom Dressing umhüllt sind, ohne dass das Tartar ertrinkt.
Schritt 5: Abschmecken und Perfektionieren – Der finale Schliff
Der letzte Schritt vor dem Servieren ist das Abschmecken. Hierbei ist besondere Vorsicht geboten, da Matjesfilets von Natur aus bereits eine gewisse Salzigkeit mitbringen. Streuen Sie nach Belieben frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer über die Mischung. Probieren Sie vorsichtig eine kleine Menge des Tartars, um die Balance der Aromen zu beurteilen. Ist es Ihnen noch zu sauer? Fügen Sie eventuell einen kleinen Spritzer Zitronensaft hinzu. Fehlt etwas Würze? Geben Sie noch etwas Pfeffer dazu. Meist ist zusätzliches Salz nicht notwendig, aber wenn Sie unsicher sind, können Sie eine winzige Prise kosten.
Das sorgfältige Abschmecken ist entscheidend, um die individuellen Geschmacksnuancen perfekt aufeinander abzustimmen. Nehmen Sie sich Zeit für diesen Schritt. Ein gut abgeschmecktes Matjestartar ist eine Symphonie aus salzig, süß, sauer und frisch. Wenn die Balance stimmt, ist das Tartar bereit zum Anrichten. Lassen Sie das Tartar idealerweise noch für etwa 10-15 Minuten im Kühlschrank ruhen, damit sich die Aromen weiter entfalten können, bevor Sie es servieren. Dies ist jedoch kein Muss, und das Tartar schmeckt auch frisch zubereitet hervorragend.
Schritt 6: Anrichten und Servieren – Der Moment des Genusses
Nun kommt der visuell ansprechende Teil: das Anrichten des Matjestartars. Am elegantesten wird das Tartar mithilfe eines Anrichterings portioniert. Setzen Sie den Anrichtering (ca. 7-8 cm Durchmesser) auf jeden vorgewärmten Teller und füllen Sie ihn locker mit dem zubereiteten Tartar. Drücken Sie das Tartar mit einem Löffelrücken leicht an, damit es seine Form behält, wenn der Ring später entfernt wird. Achten Sie darauf, den Rand des Anrichters sauber zu halten, damit das fertige Tartar auf dem Teller schön aussieht.
Wenn Sie keinen Anrichtering zur Hand haben, können Sie das Tartar auch einfach mit zwei Löffeln zu einer ansprechenden Form auf dem Teller anrichten. Seien Sie hierbei kreativ, aber achten Sie auf eine saubere Präsentation. Garnieren Sie das fertige Tartar nach Belieben. Ein kleiner Dillzweig, einige feine Schnittlauchröllchen oder sogar ein paar winzige rote Zwiebelwürfel können das Gericht optisch aufwerten. Die leuchtenden Farben des Matjestartars selbst sind bereits ein Blickfang, daher ist oft nur eine dezente Dekoration notwendig. Servieren Sie das Matjestartar sofort, damit es seine frische Textur und sein volles Aroma behält. Es ist die perfekte Vorspeise, die Ihre Gäste begeistern wird.
Profi-Tipps für Matjestartar mit Apfel und Rote Bete
Qualität der Zutaten: Verwenden Sie ausschließlich frische Matjesfilets von hoher Qualität. Billiger Matjes kann einen unangenehmen Nachgeschmack haben. Achten Sie auch auf die Frische des Apfels und die Farbe der Roten Bete; diese sind ausschlaggebend für Geschmack und Optik. Ein gutes Olivenöl rundet das Aroma perfekt ab.
Präzises Schneiden: Das A und O für eine ansprechende Optik und gleichmäßige Geschmackskomponenten ist das feine, exakte Würfeln aller Zutaten. Alle Würfel sollten ungefähr die gleiche Größe haben, um eine harmonische Mundgefühl zu erzielen. Dies erfordert ein scharfes Messer und etwas Geduld.
Nicht überwürzen: Matjes ist bereits salzig. Seien Sie sehr vorsichtig mit zusätzlichem Salz. Eine Prise frisch gemahlener schwarzer Pfeffer und die Säure des Zitronensafts reichen oft aus, um die Aromen zu perfektionieren. Probieren Sie unbedingt vor dem Servieren.
Die Frische bewahren: Fügen Sie die Kräuter erst kurz vor dem Vermengen und Servieren hinzu. Dies bewahrt ihre leuchtende Farbe und ihr frisches Aroma. Ähnlich verhält es sich mit dem Zitronensaft; dieser sollte auch nicht zu lange auf den Zutaten einwirken, um ein “Garen” zu vermeiden.
Textur erhalten: Vermeiden Sie es, die Zutaten zu zerdrücken. Das Matjestartar sollte eine leicht körnige, aber dennoch zusammenhaltende Konsistenz haben. Das vorsichtige Vermengen mit zwei Löffeln oder den Händen ist hierbei essenziell.
Kühle Serviertemperatur: Matjestartar schmeckt am besten gut gekühlt. Lassen Sie es nach der Zubereitung idealerweise für mindestens 15-20 Minuten im Kühlschrank ruhen, damit sich die Aromen gut entfalten können. Es sollte jedoch nicht zu lange stehen, um seine Frische zu behalten.
Serviervorschläge für Matjestartar mit Apfel und Rote Bete
Dekoration
Eine kleine, aber feine Dekoration kann das Matjestartar visuell aufwerten und den Genuss steigern. Frische Dillspitzen sind ein Klassiker, da sie farblich und geschmacklich perfekt zum Gericht passen. Alternativ können Sie feine Streifen von Schnittlauch verwenden oder einige wenige, hauchdünne Scheiben von roter Bete oder Apfel als Akzent setzen. Kleine Kapern oder einige wenige, winzige rote Zwiebelwürfel können zusätzliche visuelle und geschmackliche Akzente setzen.
Beilagen
Traditionell wird Matjestartar pur als Vorspeise oder mit einer Scheibe herzhaftem Brot serviert. Dunkles Roggenbrot, Pumpernickel oder auch ein leicht geröstetes Bauernbrot sind ideale Begleiter. Kleine, knusprige Reibekuchen oder Kartoffelpuffer sind ebenfalls eine ausgezeichnete Wahl und bieten einen schönen Kontrast in Textur und Geschmack. Ein einfacher grüner Blattsalat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing kann das Gericht abrunden und für eine zusätzliche Frische sorgen.
Kreative Servierideen
Für ein besonders raffiniertes Auftreten können Sie das Matjestartar in kleinen Gläsern oder Schälchen anrichten. Hierbei können Sie auch eine Schicht Crème fraîche oder eine leichte Joghurt-Dressing-Basis darunter legen. Eine weitere Idee ist die Verwendung von kleinen Rösti-Talern als Basis, auf denen das Tartar angerichtet wird, was eine interessante Kombination aus knusprig und cremig ergibt. Auch als Füllung für kleine Blätterteig- oder Quiche-Teilchen kann das Tartar eine köstliche Überraschung sein.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Frisch zubereitet schmeckt das Matjestartar am allerbesten, da die Texturen und Aromen zu diesem Zeitpunkt optimal sind. Sollten dennoch Reste übrig bleiben, können diese vorsichtig in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahrt werden. Achten Sie darauf, dass der Behälter gut verschlossen ist, um den Kontakt mit Luft zu minimieren und eine Austrocknung zu verhindern. Die Haltbarkeit beträgt in der Regel bis zu einem Tag, wobei die Frische und die knackige Textur der Zutaten, insbesondere des Apfels und der Cornichons, mit der Zeit nachlassen können.
Einfrieren
Das Einfrieren von Matjestartar ist nicht empfehlenswert. Der Matjes würde beim Auftauen seine zarte Textur verlieren und matschig werden. Auch die frischen Kräuter und die Säure des Apfels und der Roten Bete eignen sich nicht gut für das Einfrieren, da sie ihre Frische und Farbe einbüßen würden. Daher sollte dieses Gericht immer frisch zubereitet und verzehrt werden, um den vollen Genuss zu gewährleisten.
Aufwärmen
Matjestartar wird grundsätzlich kalt serviert und sollte nicht aufgewärmt werden. Das Erwärmen würde die empfindlichen Aromen zerstören und die Textur der Zutaten negativ beeinflussen. Wenn Sie Reste im Kühlschrank aufbewahrt haben, nehmen Sie diese einfach rechtzeitig vor dem Servieren heraus, damit sie Zimmertemperatur erreichen können, oder genießen Sie sie weiterhin gekühlt. Eine Wiedererwärmung ist für dieses Gericht nicht vorgesehen und würde den ursprünglichen Charakter verändern.
Häufig gestellte Fragen
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Wie lange ist Matjestartar mit Apfel und Rote Bete haltbar?
Frisch zubereitet schmeckt das Tartar am besten, da die einzelnen Komponenten wie Apfel, Zwiebel und Kräuter ihre Frische und Knackigkeit behalten. Es kann aber gut abgedeckt für bis zu 1 Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dabei ist zu beachten, dass sich die Textur des Apfels und der Zwiebel über Nacht leicht verändern kann, sie werden weicher. Auch die Kräuter können an Intensität verlieren. Es ist daher ratsam, das Tartar möglichst bald nach der Zubereitung zu verzehren, idealerweise noch am selben Tag, um den vollen Genuss zu erleben.
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Kann ich andere Gemüsesorten hinzufügen, um das Matjestartar zu variieren?
Ja, Sie können das Tartar nach Belieben variieren und durch zusätzliche Gemüsesorten eine neue Geschmacksdimension hinzufügen. Fein gewürfelte knackige Gurke kann eine zusätzliche Erfrischung und eine andere Textur einbringen, während Radieschen eine leicht scharfe Note beisteuern. Gekochte, abgekühlte Kartoffeln, ebenfalls sehr fein gewürfelt, können dem Gericht eine etwas sattere Komponente verleihen und es sättigender machen. Experimentieren Sie auch mit Fenchel, der eine subtile Anisnote mitbringt, oder mit fein geschnittenem Staudensellerie für extra Biss. Achten Sie jedoch darauf, die neuen Zutaten ebenfalls fein zu würfeln, damit sie sich gut mit den anderen Komponenten verbinden und die Textur des Tartars harmonisch bleibt.
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Welche Beilage passt am besten zum Matjestartar, um das Gericht abzurunden?
Klassisch wird Matjestartar pur als raffinierte Vorspeise oder mit einer Scheibe frischem, herzhaftem Schwarzbrot oder Pumpernickel serviert. Diese dunklen Brotsorten bieten einen wunderbaren Kontrast zur leichten Säure und Süße des Tartars. Kleine, knusprige Reibekuchen oder Kartoffelpuffer sind ebenfalls eine hervorragende Beilage und bieten eine zusätzliche, leicht knusprige Komponente, die gut mit der weicheren Textur des Tartars harmoniert. Eine leichte Vinaigrette mit frischen Kräutern und einem einfachen grünen Blattsalat kann das Gericht zudem erfrischend ergänzen, ohne vom Hauptprotagonisten abzulenken. Auch ein kleiner Klecks Crème fraîche oder Schmand kann die Cremigkeit des Gerichts unterstreichen.
Matjestartar mit Apfel und Rote Bete
Dieses Matjestartar ist eine elegante Vorspeise, die mit ihrer Farbgebung und den harmonischen Geschmacksnuancen begeistert. Die salzig-herzhafte Note des Matjes wird perfekt durch die Süße des Apfels und die erdige Tiefe der Roten Bete ergänzt. Frische Kräuter und ein Hauch Zitrone runden das Gericht ab und machen es zu einem Fest für die Sinne.
- Prep Time: 20 Minuten
- Total Time: 20 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Vorspeisen
- Method: Keine Kochzeit
- Cuisine: Deutsch
- Diet: Glutenfrei, Laktosefrei
Ingredients
- 400g Matjesfilets (ohne Haut und Gräten)
- 1 Säuerlicher Apfel (z.B. Braeburn oder Elstar)
- 200g Vorgekochte Rote Bete
- 1 Rote Zwiebel
- 4 Cornichons
- 2 EL Frischer Dill, gehackt
- 2 EL Frischer Schnittlauch, geschnitten
- 3 EL Gutes Olivenöl
- 1 EL Zitronensaft
- Nach Geschmack Frisch gemahlener Pfeffer
Instructions
- Die Matjesfilets unter kaltem Wasser abspülen, trocken tupfen und in sehr feine Würfel schneiden.
- Apfel, vorgekochte Rote Bete, rote Zwiebel und Cornichons ebenfalls in sehr feine, gleichmäßige Würfel schneiden.
- Frischen Dill und Schnittlauch gründlich waschen, trocken schütteln und fein hacken.
- Alle gewürfelten Zutaten (Matjes, Apfel, Rote Bete, Zwiebel, Cornichons) und die gehackten Kräuter in einer großen Schüssel vorsichtig vermischen.
- Olivenöl und Zitronensaft hinzufügen. Alles gut, aber behutsam vermengen, damit die Würfel nicht zerdrückt werden. Mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Salz ist meistens nicht nötig, da Matjes bereits salzig ist.
- Das Matjestartar mithilfe eines Anrichterings auf vier Tellern portionieren und leicht andrücken. Den Ring vorsichtig abheben und das Tartar nach Belieben mit einem kleinen Dillzweig oder einigen Schnittlauchröllchen garnieren. Sofort servieren.
Notes
- Frisch zubereitet schmeckt das Tartar am besten. Es kann aber gut abgedeckt für bis zu 1 Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden.
- Ja, Sie können das Tartar nach Belieben variieren. Fein gewürfelte Gurke, Radieschen oder gekochte Kartoffeln sind ebenfalls eine gute Ergänzung.
- Klassisch wird Matjestartar pur als Vorspeise oder mit einer Scheibe frischem Schwarzbrot, Pumpernickel oder kleinen Reibekuchen serviert.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 280kcal
- Sugar: 0g
- Sodium: 0mg
- Fat: 20g
- Saturated Fat: 0g
- Carbohydrates: 8g
- Fiber: 0g
- Protein: 18g
- Cholesterol: 0mg
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