Spargelcremesuppe nach deutscher Art – LNNRW
Der Frühling ist da, und mit ihm die Zeit des edlen weißen Spargels, der auf kaum einem Tisch fehlen darf. Eine Spargelcremesuppe nach deutscher Art ist da die perfekte Wahl, um dieses Saisongemüse gebührend zu feiern. Sie ist nicht nur ein Klassiker der deutschen Küche, sondern auch ein Gericht, das mit seiner Cremigkeit und seinem feinen Aroma jeden Gaumen verzaubert.
Diese Suppe ist ein Beweis dafür, wie einfach und doch raffiniert man saisonale Köstlichkeiten zubereiten kann. Sie wärmt von innen, schmeckt leicht und elegant und ist die ideale Einstimmung auf ein frühlingshaftes Menü oder ein gemütliches Abendessen. Lassen Sie sich von diesem Rezept inspirieren und genießen Sie den vollen Geschmack des Spargels.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Elegante Einfachheit: Diese Suppe vereint klassische deutsche Kochkunst mit minimalem Aufwand und maximalem Genuss. Sie ist die perfekte Balance zwischen Tradition und schneller Zubereitung.
- Saisonale Perfektion: Im Herzen des Frühlings steht der weiße Spargel im Mittelpunkt und entfaltet hier sein volles, zartes Aroma. Ein Gericht, das die Jahreszeit auf den Teller bringt.
- Vielseitig einsetzbar: Ob als luxuriöse Vorspeise für besondere Anlässe oder als leichte, aber sättigende Hauptmahlzeit an einem kühleren Frühlingstag, diese Suppe macht immer eine gute Figur.
- Cremige Vollendung: Durch die leichte Mehlschwitze und einen Schuss Sahne erhält die Suppe eine samtige Textur, die auf der Zunge zergeht und den feinen Spargelgeschmack perfekt unterstreicht.
- Frische Garnitur: Die gehackte Petersilie sorgt nicht nur für eine ansprechende Optik, sondern rundet das Geschmacksbild mit ihrer frischen Würze ab.
Zutaten, die du brauchst
Für diese köstliche Spargelcremesuppe benötigen Sie die besten Zutaten, die der Markt zu bieten hat, um den reinen und feinen Geschmack des Spargels hervorzuheben. Achten Sie besonders auf frischen, weißen Spargel von guter Qualität, der die Basis für diese Gaumenfreude bildet. Die weiteren Zutaten sind sorgfältig ausgewählt, um die Cremigkeit und das Aroma zu perfektionieren, ohne den Hauptdarsteller zu überdecken.

- frischer weißer spargel: ca. 500 Gramm, das Herzstück der Suppe, dessen zarte Textur und subtiler Geschmack unübertroffen sind.
- gemüsebrühe: 750 Milliliter, eine gute Basis, die dem Spargel Tiefe und Würze verleiht.
- butter: 30 Gramm, für die Zubereitung der Mehlschwitze, die für die samtige Konsistenz sorgt.
- weizenmehl (type 405): 20 Gramm, hilft, die Suppe aufzubinden und ihr Körper zu geben.
- kochsahne (mind. 15% fett): 100 Milliliter, sorgt für die luxuriöse Cremigkeit und rundet den Geschmack ab.
- prise zucker: nach geschmack, um die natürliche Süße des Spargels hervorzuheben.
- salz: nach geschmack, essentiell, um alle Aromen zu intensivieren.
- weißer pfeffer: nach geschmack, für eine dezente, aber wirkungsvolle Schärfe, die den Spargelgeschmack ergänzt.
- frische petersilie, gehackt: 2 Esslöffel, als frische, grüne Garnitur, die Farbe und Aroma hinzufügt.
Die genauen Mengenangaben für alle Zutaten finden Sie wie gewohnt in der beigefügten Rezeptkarte.
Variationen
Diese klassische Spargelcremesuppe lässt sich wunderbar variieren und an individuelle Vorlieben anpassen. Ob Sie eine vegane Alternative bevorzugen, den Kohlenhydratgehalt reduzieren möchten oder einfach nur experimentierfreudig sind, es gibt zahlreiche Möglichkeiten, dieses Gericht neu zu interpretieren. Jede Variante behält den Kern des Spargelgeschmacks, bringt aber neue Nuancen mit sich.
Vegane Spargelcremesuppe: Für eine rein pflanzliche Variante ersetzen Sie die Butter durch eine hochwertige Pflanzenmargarine oder Kokosöl. Anstelle der Kochsahne können Sie eine cremige Kokosmilch (aus der Dose, der feste Teil) oder eine vegane Sahnealternative auf Soja- oder Haferbasis verwenden. Achten Sie darauf, dass die vegane Sahne nicht zu stark erhitzt wird, um ein Gerinnen zu vermeiden. Der Geschmack wird leicht anders, aber dennoch köstlich und cremig. Die Gemüsebrühe bleibt natürlich.
Low Carb Spargelcremesuppe: Wer auf Kohlenhydrate achtet, kann die Mehlschwitze weglassen. Binden Sie die Suppe stattdessen mit einem Löffel Frischkäse (light oder Vollfett) oder einer Avocado, die Sie am Ende mitpürieren. Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung von Guarkernmehl oder Xanthan (in sehr geringen Mengen), die als Bindemittel dienen. Achten Sie bei der Verwendung von Frischkäse darauf, die Suppe nur noch sanft zu erwärmen und nicht mehr kochen zu lassen, damit er nicht gerinnt. Die Sahne kann durch eine reichhaltigere Sahnealternative oder etwas mehr Frischkäse ersetzt werden.
Mit Pilzen verfeinert: Eine weitere köstliche Ergänzung sind frische Champignons oder Steinpilze. Schneiden Sie einige Pilze in feine Scheiben, braten Sie sie in etwas Butter oder Öl an und geben Sie sie kurz vor dem Servieren zur Suppe. Sie verleihen der Suppe eine zusätzliche erdige Note und sorgen für interessante Bissmomente. Kombinieren Sie dies zum Beispiel mit einer leichten Knoblauch-Note, um die Aromen zu verstärken. Das ist eine großartige Idee für einen herzhafteren Genuss.
Mit Kräutern variieren: Neben Petersilie eignen sich auch andere frische Kräuter hervorragend als Garnitur oder zum Mitkochen. Schnittlauch, Dill oder Kerbel passen wunderbar zum Spargel. Ein Hauch von Estragon kann der Suppe eine subtile, leicht anisartige Note verleihen, die besonders gut zu weißem Spargel passt. Experimentieren Sie mit Ihrem Lieblingskraut und entdecken Sie neue Geschmackskombinationen.
Intensiverer Spargelgeschmack: Um den Spargelgeschmack noch zu intensivieren, können Sie einen kleinen Teil des Spargels, den Sie später pürieren, vorab in etwas Butter anbraten, bevor er in die Brühe kommt. Dies karamellisiert die natürlichen Zucker im Spargel leicht und verleiht der Suppe eine tiefere Geschmacksnote. Achten Sie jedoch darauf, die Spargelköpfe, die für die Optik und den Biss dienen sollen, separat zu behandeln und erst spät hinzuzufügen.
Wie man Spargelcremesuppe deutscher Art zubereitet
Schritt 1: Den Spargel vorbereiten und den Fond ansetzen
Zuerst kommt der wichtigste Schritt: die sorgfältige Vorbereitung des Spargels. Nehmen Sie Ihren frischen weißen Spargel und schälen Sie ihn gründlich mit einem Sparschäler. Beginnen Sie knapp unterhalb des Kopfes und arbeiten Sie sich nach unten. Die holzigen Enden, die oft etwa 2-3 cm lang sind, schneiden Sie komplett ab. Diese Spargelschalen und abgeschnittenen Enden sind zu schade zum Wegwerfen, denn sie sind voller Geschmack und bilden die Basis für einen herrlich aromatischen Spargelfond. Geben Sie diese Schalen und Enden in einen Topf. Dazu kommen 750 ml Gemüsebrühe und eine Prise Zucker. Der Zucker hebt die natürliche Süße des Spargels hervor und sorgt für ein ausgewogenes Aroma. Lassen Sie diese Mischung nun etwa 15 Minuten lang bei mittlerer Hitze köcheln. Dies extrahiert die besten Aromen aus den Spargelresten und schafft eine intensive Geschmacksbasis für Ihre Suppe.
Nachdem der Fond seine 15 Minuten Köchelzeit hinter sich hat, ist es wichtig, ihn zu klären. Gießen Sie die Brühe durch ein feines Sieb in eine saubere Schüssel oder einen zweiten Topf. Drücken Sie die Spargelschalen und -enden leicht aus, um so viel Flüssigkeit wie möglich zu gewinnen. Die ausgekochten Spargelreste werden nun entsorgt. Dieser aromatische Spargelfond ist entscheidend für den tiefen und authentischen Geschmack Ihrer Suppe. Stellen Sie ihn beiseite, er wird gleich wieder gebraucht. Dieser Fond ist die Seele der Suppe und sorgt für ein unvergleichliches Aroma, das Sie mit gekaufter Brühe so nicht erreichen.
Schritt 2: Den Spargel kochen und die Köpfe separat garen
Nun widmen wir uns den Spargelstangen selbst. Schneiden Sie die vorbereiteten, geschälten Spargelstangen in etwa 2 bis 3 Zentimeter lange Stücke. Diese Stücke werden den Hauptteil der Suppe bilden und später püriert. Die empfindlichen Spargelköpfe legen Sie bitte separat beiseite. Diese sollen im Gegensatz zum Rest des Spargels nur kurz gegart werden, damit sie ihre Form behalten und einen schönen Biss im fertigen Gericht bieten. Nehmen Sie den zuvor zubereiteten und passierten Spargelfond und bringen Sie ihn in einem Topf wieder zum Kochen. Geben Sie nun die geschnittenen Spargelstücke (ohne die Köpfe) in den kochenden Fond. Lassen Sie diese für etwa 10 bis 12 Minuten weichkochen. Die genaue Kochzeit hängt von der Dicke des Spargels ab; er sollte weich, aber nicht matschig sein.
Sobald die Spargelstücke fast gar sind, aber noch einen leichten Biss haben, fügen Sie die beiseite gelegten Spargelköpfe hinzu. Die Spargelköpfe benötigen nur die letzten 3 bis 4 Minuten der Kochzeit, um perfekt gar zu werden. Sie sollen weich, aber dennoch bissfest bleiben und ihre charakteristische Form behalten. Dieses behutsame Garen der Köpfe sorgt dafür, dass sie beim Pürieren nicht zerfallen und als ansprechende Garnitur dienen können. Heben Sie die Spargelköpfe und die gekochten Spargelstücke vorsichtig mit einer Schaumkelle aus dem Fond, sobald sie gar sind, und stellen Sie sie ebenfalls beiseite. Den nun nur noch mit Spargelstücken gefüllten Fond bewahren Sie im Topf auf, da er gleich weiterverwendet wird.
Schritt 3: Die Mehlschwitze für die Cremigkeit zubereiten
Jetzt ist es an der Zeit, die Suppe zu binden und ihr ihre charakteristische Cremigkeit zu verleihen. In einem separaten Topf oder einer tiefen Pfanne lassen Sie 30 Gramm Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Achten Sie darauf, dass die Butter nicht braun wird, sondern nur sanft schmilzt. Sobald die Butter flüssig ist, geben Sie 20 Gramm Weizenmehl (Type 405 ist hierfür gut geeignet) hinzu. Dies ist der Beginn Ihrer Mehlschwitze, auch Roux genannt. Rühren Sie die Butter und das Mehl kontinuierlich und kräftig mit einem Schneebesen um. Lassen Sie diese Mischung etwa 1 Minute lang anschwitzen. Die Mehlschwitze soll hell bleiben und nicht anfangen zu bräunen; sie entwickelt dabei ein leicht nussiges Aroma und bindet die Suppe.
Nachdem die Mehlschwitze kurz angeschwitzt wurde, ist sie bereit, die Flüssigkeit aufzunehmen. Gießen Sie nun langsam den heißen Spargelfond, den Sie zuvor beiseitegestellt und nur noch warm gehalten haben, unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen zur Mehlschwitze. Beginnen Sie mit einer kleinen Menge Fond und rühren Sie ihn zügig ein, bis eine glatte Masse entsteht. Geben Sie dann nach und nach den restlichen heißen Fond hinzu und schlagen Sie ihn immer wieder kräftig mit dem Schneebesen ein, um Klümpchen zu vermeiden. Bringen Sie die nun angedickte Suppenbasis wieder zum leichten Köcheln und lassen Sie sie für etwa 5 Minuten sanft köcheln. Dies stellt sicher, dass das Mehl vollständig gegart ist und keine rohe Mehlgeschmack mehr vorhanden ist.
Schritt 4: Die Suppe pürieren und abschmecken
Nachdem die Suppenbasis nun eine schöne, sämige Konsistenz hat, ist es an der Zeit, die gekochten Spargelstücke hinzuzufügen. Geben Sie die zuvor gekochten Spargelstücke (aber noch nicht die Spargelköpfe!) direkt in den Topf mit der angedickten Suppenbasis. Nun kommt der Moment, in dem die Suppe ihre feine, cremige Textur erhält. Verwenden Sie einen Pürierstab direkt im Topf und pürieren Sie die gesamte Masse, bis eine feine und homogene Suppe entsteht. Achten Sie darauf, dass keine groben Stücke mehr vorhanden sind und die Konsistenz angenehm cremig ist. Alternativ können Sie die Suppe auch in einen Standmixer geben und dort fein pürieren; hierbei ist Vorsicht geboten, da heiße Flüssigkeiten im Mixer aufschäumen können. Pürieren Sie vorsichtig in Portionen, wenn nötig.
Nachdem die Suppe fein püriert wurde, bringen Sie sie erneut auf niedriger Hitze wieder zum Erwärmen. Es ist wichtig, dass die Suppe nun nicht mehr stark kocht, besonders wenn später Sahne hinzugefügt wird. Jetzt ist der Zeitpunkt, um die Suppe perfekt abzuschmecken. Geben Sie 100 ml Kochsahne (mindestens 15% Fettgehalt) hinzu und rühren Sie sie gut unter, bis sie sich vollständig verbunden hat. Die Sahne macht die Suppe noch geschmeidiger und verleiht ihr eine leichte Süße und Reichhaltigkeit. Würzen Sie die Suppe abschließend mit Salz und frisch gemahlenem weißem Pfeffer nach Ihrem persönlichen Geschmack. Probieren Sie die Suppe und fügen Sie bei Bedarf eine weitere kleine Prise Zucker hinzu, um die Süße des Spargels perfekt zu betonen. Stellen Sie sicher, dass alle Aromen harmonisch zusammenspielen.
Schritt 5: Die Spargelköpfe hinzufügen und finalisieren
Die cremige Spargelmasse ist nun fast fertig, aber das wichtigste Detail fehlt noch: die optisch ansprechenden und bissfesten Spargelköpfe. Nehmen Sie die beiseite gelegten, kurz gegarten Spargelköpfe und geben Sie sie nun vorsichtig zurück in die erwärmte Suppe. Lassen Sie die Suppe mit den Spargelköpfen darin nochmals kurz aufziehen, aber vermeiden Sie ein erneutes starkes Aufkochen. Die Spargelköpfe sollen sich nur erwärmen und ihre Form und Textur behalten. Dies sorgt dafür, dass sie beim Servieren gut sichtbar sind und einen angenehmen Biss zur cremigen Suppe bieten. Die Kombination aus der samtigen Suppe und den knackigen Spargelspitzen ist das, was eine gute Spargelcremesuppe ausmacht.
Die Suppe ist nun bereit, serviert zu werden. Nehmen Sie die Töpfe von der Hitze und lassen Sie die Suppe kurz ruhen. Vor dem Anrichten ist es ratsam, die Suppe noch einmal kurz zu probieren, um sicherzustellen, dass die Würzung perfekt ist. Sollte die Konsistenz zu dick sein, können Sie jederzeit noch einen kleinen Schuss zusätzliche Gemüsebrühe oder Sahne einrühren, um sie aufzulockern. Denken Sie daran, dass die Suppe beim Abkühlen noch etwas nachdickt. Die frische gehackte Petersilie wird erst ganz zum Schluss als Garnitur verwendet, um ihre Farbe und ihr Aroma optimal zur Geltung zu bringen. Füllen Sie die heiße Spargelcremesuppe in vorgewärmte tiefe Teller oder Suppenschüsseln.
Schritt 6: Anrichten und Servieren
Das Anrichten ist der letzte und oft auch der schönste Schritt, um Ihre köstliche Spargelcremesuppe gebührend zu präsentieren. Nehmen Sie tiefe Suppenteller, die Sie idealerweise kurz mit heißem Wasser vorgewärmt haben, damit die Suppe länger warm bleibt. Verteilen Sie die Suppe gleichmäßig auf die Teller. Achten Sie darauf, dass in jedem Teller einige der schönen Spargelköpfe und ein wenig von der cremigen Suppenmasse enthalten sind. Der Anblick allein soll bereits Vorfreude wecken.
Streuen Sie dann großzügig die frisch gehackte Petersilie über die Suppe. Die grüne Farbe der Petersilie bildet einen schönen Kontrast zum hellen Gelb der Suppe und verleiht ihr eine frische, appetitliche Note. Sie können die Petersilie einfach darüber rieseln lassen oder sie gezielt als kleine Garnitur platzieren. Für eine noch luxuriösere Präsentation können Sie auch einen kleinen Klecks Sahne oder einen Spritzer eines feinen Kräuteröls (z.B. Bärlauchöl) hinzufügen. Servieren Sie die Suppe sofort, solange sie heiß ist, um das beste Geschmackserlebnis zu gewährleisten. Genießen Sie diese Frühlingsdelikatesse!
Profi-Tipps für Spargelcremesuppe deutscher Art
Das Geheimnis des perfekten Fonds: Verwenden Sie immer die Spargelschalen und -enden zum Ansetzen des Fonds. Das ist der Schlüssel zu einem tiefen, authentischen Spargelaroma, das man mit reiner Gemüsebrühe allein nicht erreicht. Kochen Sie diesen Fond ruhig etwas länger als 15 Minuten, um noch mehr Geschmack zu extrahieren, und seihen Sie ihn dann gründlich ab.
Die richtige Spargelwahl: Achten Sie beim Kauf von weißem Spargel auf feste, geschlossene Köpfe und einen leicht feuchten Stiel. Dickerer Spargel entwickelt oft ein intensiveres Aroma als sehr dünner Spargel, ist aber auch etwas aufwendiger in der Zubereitung. Dünner Spargel kann oft ohne Schälen verwendet werden, was die Zubereitungszeit verkürzt.
Glätte durch langsames Eindicken: Wenn Sie die Mehlschwitze mit dem Fond verbinden, tun Sie dies langsam und unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen. Das verhindert Klümpchenbildung und sorgt für eine wunderbar glatte und cremige Konsistenz. Lassen Sie die Suppenbasis anschließend gut köcheln, damit das Mehl seine Bindekraft voll entfaltet.
Sanftes Erwärmen nach dem Pürieren: Nach dem Pürieren und dem Hinzufügen von Sahne sollte die Suppe nicht mehr stark kochen. Hohe Temperaturen können dazu führen, dass die Sahne gerinnt oder die Konsistenz der Suppe sich negativ verändert. Erwärmen Sie die Suppe nur sanft, bis sie die gewünschte Temperatur erreicht hat.
Feinheit beim Pürieren: Für eine besonders seidige Textur ist es ratsam, die Suppe mehrmals durch ein feines Sieb zu passieren, besonders wenn Sie nicht den allerfeinsten Pürierstab haben. Dies entfernt eventuell noch verbliebene faserige Spargelreste und sorgt für ein luxuriöses Mundgefühl. Dies ist optional, aber für eine extra-edle Variante sehr zu empfehlen.
Serviervorschläge für Spargelcremesuppe deutscher Art
Dekoration
Die Dekoration sollte dezent sein und den Spargelgeschmack unterstreichen. Frische, fein gehackte Petersilie ist ein Klassiker und sorgt für eine schöne grüne Note. Alternativ können Sie auch gehackten Schnittlauch oder Dill verwenden, deren Aromen gut zum Spargel passen. Ein kleiner Klecks geschlagene Sahne, der mit einem Zahnstocher zu einer Rosette verziert wird, verleiht der Suppe zusätzliche Eleganz. Auch ein paar Tropfen feines Kräuteröl, wie Bärlauch- oder Dillöl, setzen optisch und geschmacklich Akzente.
Beilagen
Diese Spargelcremesuppe eignet sich hervorragend als leichte Vorspeise oder als Teil eines Menüs. Dazu passen knusprig geröstete Weißbrot-Croutons, die Sie selbst aus altbackenem Brot herstellen können. Ein Stück frisches Baguette oder ein rustikales Bauernbrot, idealerweise leicht getoastet, ist ebenfalls eine ausgezeichnete Wahl, um die cremige Suppe aufzunehmen. Wer es etwas herzhafter mag, kann auch kleine, würzige Schinkenwürfel oder geröstete Speckstreifen über die Suppe streuen.
Kreative Servierideen
Für einen besonderen Auftritt können Sie die Suppe in kleinen Espressotassen als Amuse-bouche servieren. Oder wie wäre es mit einer ungefüllten Blätterteig- oder Quiche-Tartelette als „Schiffchen“ auf dem Tellerrand, das mit der Suppe gefüllt oder dazu gereicht wird? Eine andere Idee ist es, die Suppe in einem kleinen, vorgewärmten Topf direkt am Tisch zu servieren und die Gäste selbst bedienen zu lassen, was ein gemütliches Ambiente schafft. Auch kleine Schalen mit gerösteten Pinienkernen oder Mandelsplittern können für eine interessante Textur sorgen.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Die Reste der Spargelcremesuppe lassen sich hervorragend im Kühlschrank aufbewahren. Füllen Sie die abgekühlte Suppe in einen luftdichten Behälter, wie eine Glas- oder Kunststoffdose. Achten Sie darauf, dass der Behälter gut verschlossen ist, um die Frische zu gewährleisten und die Aufnahme von Fremdgerüchen zu verhindern. Im Kühlschrank hält sich die Suppe in der Regel 2 bis 3 Tage. Generell gilt: Je frischer die Suppe ist, desto besser schmeckt sie auch noch nach dem Aufwärmen.
Einfrieren
Ja, Spargelcremesuppe lässt sich auch gut einfrieren, allerdings mit kleinen Einschränkungen. Die Konsistenz kann sich nach dem Auftauen leicht verändern, da die Sahne und die im Spargel enthaltenen Fasern beim Einfrieren und Auftauen leicht Textur verlieren können. Füllen Sie die vollständig abgekühlte Suppe in gefriergeeignete Behälter oder Gefrierbeutel. Achten Sie darauf, dass noch etwas Platz nach oben bleibt, da die Flüssigkeit beim Gefrieren expandiert. Eingefroren ist die Suppe etwa 2 bis 3 Monate haltbar. Sie sollten die Suppe dann direkt nach dem Auftauen noch einmal aufkochen und eventuell nachwürzen.
Aufwärmen
Das Aufwärmen der Spargelcremesuppe sollte schonend erfolgen. Verwenden Sie einen Topf und erwärmen Sie die Suppe bei niedriger bis mittlerer Hitze. Rühren Sie dabei gelegentlich um, damit die Suppe gleichmäßig erwärmt wird und nicht am Boden ansetzt. Vermeiden Sie es, die Suppe nach dem Aufwärmen nochmals stark kochen zu lassen, besonders wenn sie Sahne enthält, da diese gerinnen kann. Wenn die Suppe beim Aufwärmen zu dick erscheint, können Sie sie mit etwas zusätzlicher Gemüsebrühe oder einem Schuss Sahne wieder auf die gewünschte Konsistenz bringen. Wenn Sie eingefrorene Suppe erwärmen, lassen Sie sie zunächst langsam im Kühlschrank auftauen und erwärmen Sie sie dann wie beschrieben.
Häufig gestellte Fragen
- Kann ich anstelle von weißem Spargel auch grünen Spargel verwenden?
Ja, das ist absolut möglich und eine tolle Alternative, besonders wenn grüner Spargel gerade Saison hat oder bevorzugt wird. Der Geschmack von grünem Spargel ist etwas kräftiger und grasiger als der von weißem Spargel. Bei der Zubereitung von grünem Spargel müssen Sie in der Regel nur das untere, holzige Drittel schälen, da die Schale zarter ist. Die Kochzeit ist oft etwas kürzer als bei weißem Spargel, da grüner Spargel von Natur aus zarter ist. Achten Sie darauf, die Spargelköpfe nicht zu lange zu kochen, damit sie ihre schöne grüne Farbe behalten und einen schönen Biss haben. Die Grundzubereitung der Suppe bleibt gleich, aber der Geschmack wird sich leicht unterscheiden. Experimentieren Sie ruhig damit, um Ihre Lieblingsvariante zu finden.
- Wie kann ich die Suppe noch cremiger machen, ohne zu viele Kalorien hinzuzufügen?
Um die Spargelcremesuppe cremiger zu gestalten, ohne die Kalorien stark in die Höhe zu treiben, gibt es mehrere Tricks. Eine Möglichkeit ist, neben der Kochsahne noch einen Schuss fettarme Milch oder eine pflanzliche Milchalternative wie ungesüßte Mandel- oder Hafermilch hinzuzufügen. Eine andere Methode ist, einen Teil des gekochten Spargels vor dem Pürieren mit einem Löffel Frischkäse (light Variante) zu vermengen, bevor er mit dem Rest püriert wird. Auch die Zugabe von etwas gut gekühltem griechischem Joghurt am Ende (nicht mehr kochen lassen!) kann für eine samtige Textur sorgen. Achten Sie generell darauf, die Suppe nach Zugabe von Milchprodukten oder deren Alternativen nicht mehr stark aufzukochen, um ein Ausflocken oder Gerinnen zu vermeiden. Eine sehr kleine Menge an Guarkernmehl oder Xanthan kann ebenfalls Wunder wirken, ist aber mit Vorsicht zu dosieren.
- Kann ich die Spargelcremesuppe auch schon am Vortag zubereiten und dann aufwärmen?
Ja, die Spargelcremesuppe lässt sich hervorragend vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag oft sogar noch intensiver, da sich die Aromen gut verbinden konnten. Kochen Sie die Suppe wie beschrieben vollständig, aber fügen Sie die Spargelköpfe und die frische Petersilie erst kurz vor dem Servieren hinzu. Bewahren Sie die gekochte Suppenbasis und die Spargelköpfe getrennt im Kühlschrank auf. Beim Aufwärmen erwärmen Sie die Suppenbasis langsam und schonend. Kurz bevor die Suppe heiß ist, geben Sie die Spargelköpfe hinzu und lassen Sie sie kurz mit erwärmen. Die Petersilie wird erst ganz zum Schluss als Garnitur hinzugefügt. Falls die Suppe beim Abkühlen zu dick geworden ist, können Sie sie beim Aufwärmen einfach mit etwas Gemüsebrühe oder einem Schuss Sahne wieder auf die gewünschte Konsistenz bringen. Dies ist eine großartige Möglichkeit, Zeit zu sparen, besonders wenn Sie Gäste erwarten.
Spargelcremesuppe nach deutscher Art
Diese Spargelcremesuppe ist ein wahrer Genuss für Spargelliebhaber. Sie wird aus frischem weißen Spargel zubereitet und erhält ihre Cremigkeit durch eine leichte Mehlschwitze und etwas Sahne. Serviert mit frischer Petersilie, ist sie eine elegante Vorspeise oder eine leichte Hauptmahlzeit im Frühling. 🍽️
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Suppen
- Method: Kochen, Pürieren
- Cuisine: Deutsch
- Diet: Vegetarisch
Ingredients
- 500g Weißer Spargel
- 750ml Gemüsebrühe
- 30g Butter
- 20g Weizenmehl (Type 405)
- 100ml Kochsahne (mind. 15% Fett)
- 1 Prise Zucker
- Salz nach Geschmack
- Weißer Pfeffer
- 2 EL Frische Petersilie, gehackt (zum Garnieren)
Instructions
- Den Spargel gründlich schälen und die holzigen Enden abschneiden. Die Spargelschalen und -enden in einem Topf mit der Gemüsebrühe und einer Prise Zucker etwa 15 Minuten köcheln lassen. Dies ergibt einen aromatischen Spargelfond. Den Fond durch ein Sieb passieren und beiseite stellen.
- Den geschälten Spargel in ca. 2-3 cm lange Stücke schneiden. Die Spargelköpfe beiseitelegen. Die restlichen Spargelstücke im vorbereiteten Spargelfond etwa 10-12 Minuten weichkochen. Die Spargelköpfe erst in den letzten 3-4 Minuten hinzufügen, damit sie gar, aber noch bissfest sind.
- In einem separaten Topf die Butter schmelzen. Das Mehl hinzufügen und unter ständigem Rühren etwa 1 Minute anschwitzen, bis eine helle Mehlschwitze entsteht. Langsam den heißen Spargelfond unterrühren, dabei kräftig mit einem Schneebesen schlagen, um Klümpchen zu vermeiden. Die Suppe 5 Minuten köcheln lassen.
- Die gekochten Spargelstücke (ohne die Köpfe) zur Suppe geben und alles mit einem Pürierstab fein pürieren, bis die Suppe cremig ist. Alternativ einen Mixer verwenden. Die Suppe erneut erhitzen.
- Die Kochsahne einrühren und die Suppe nicht mehr kochen lassen. Mit Salz, weißem Pfeffer und eventuell einer weiteren Prise Zucker abschmecken. Die beiseitegelegten Spargelköpfe wieder in die Suppe geben.
- Die Spargelcremesuppe in tiefen Tellern anrichten und mit frischer gehackter Petersilie bestreut servieren.
Notes
Benötigte Geräte: Großer Topf, Pürierstab oder Mixer, Sparschäler, Sieb, Schneebesen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 280kcal
- Sugar: 0g
- Sodium: 0mg
- Fat: 18g
- Saturated Fat: 0g
- Carbohydrates: 20g
- Fiber: 0g
- Protein: 8g
- Cholesterol: 0mg
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