Kasseler-Rosenkohl-Auflauf Rezept

Auflauf Rezepte

Herzlich willkommen in der Welt der herzhaften und unkomplizierten Küche! Heute tauchen wir tief ein in die Kunst der Aufläufe, jene wärmenden Gerichte, die pure Gemütlichkeit auf den Tisch bringen. Mit wenigen Handgriffen zaubern Sie ein Essen, das Familie und Freunde gleichermaßen begeistert und garantiert für zufriedene Gesichter sorgt.

Aufläufe sind wahre Alleskönner – sie eignen sich perfekt für den Alltag, sind aber auch eine hervorragende Wahl für Gäste. Die Zubereitung ist oft so simpel wie befriedigend, und das Ergebnis ist stets ein Genuss, der sich von anderen Mahlzeiten abhebt. Machen Sie sich bereit, Ihre neue Lieblingsküche zu entdecken!

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Einfachheit in Perfektion: Dieses Rezept ist so konzipiert, dass es auch Kochanfängern mühelos gelingt. Die Schritte sind klar und verständlich, sodass Sie ohne Stress zum perfekten Ergebnis kommen.
  • Vielfältige Geschmackserlebnisse: Die Kombination aus Kartoffeln, Rosenkohl und Kasseler bietet eine reiche und befriedigende Geschmackstiefe, die von der cremigen Käsesauce perfekt abgerundet wird.
  • Schnelle Zubereitung: Trotz der vielen köstlichen Komponenten ist der Zeitaufwand überschaubar, was dieses Gericht zu einer idealen Wahl für den Feierabend macht.
  • Flexibilität bei den Zutaten: Sie können die Zutaten leicht an Ihren Geschmack oder das anpassen, was Sie gerade im Kühlschrank haben, um Ihr persönliches Meisterwerk zu kreieren.
  • Perfekt zum Vorbereiten: Viele Schritte lassen sich im Voraus erledigen, sodass Sie den Auflauf kurz vor dem Servieren nur noch in den Ofen schieben müssen.

Zutaten, die du brauchst

Die Wahl der richtigen Zutaten ist entscheidend für den Erfolg jedes Gerichts, und das gilt ganz besonders für Aufläufe. Frische und Qualität machen den Unterschied, und bei diesem Rezept setzen wir auf bewährte Komponenten, die sich harmonisch ergänzen. Achten Sie auf gut abgehangenes Fleisch und frisches Gemüse, um den besten Geschmack zu erzielen.

Auflauf Rezepte

  • festkochende kartoffeln: für eine gute Konsistenz im Auflauf, die nicht zerfällt.
  • rosenkohl: frisch und knackig, verleiht eine leicht herbe Note.
  • kasseler im Stück: sorgt für einen herzhaften, würzigen Geschmack.
  • raclettekäse oder gouda: zum Überbacken, schmilzt wunderbar cremig.
  • zwiebel: bildet die Basis für die aromatische Käsesauce.
  • butter oder margarine: zum Andünsten und für die Saucenbasis.
  • mehl: bindet die Sauce und macht sie geschmeidig.
  • schlagsahne: für eine extra Cremigkeit und reichhaltigen Geschmack.
  • milch: ergänzt die Sahne und sorgt für die richtige Konsistenz.
  • petersilie: frische Kräuter für eine würzige Garnitur.
  • salz, weißer pfeffer, muskatnuss: die klassischen Gewürze, die jeden Auflauf verfeinern.
  • öl: zum Anbraten des Kasselerfleisches.

Die genauen Mengenangaben und spezifischen Details zu den einzelnen Zutaten finden Sie im Rezeptteil, der auch wertvolle Hinweise zur Zubereitung enthält.

Variationen

Die Schönheit eines guten Auflauf-Grundrezepts liegt in seiner Anpassungsfähigkeit. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und entdecken Sie neue Geschmackswelten. Jeder Auflauf kann durch kleine Änderungen zu etwas ganz Besonderem werden, das perfekt zu Ihrem individuellen Gaumen passt.

Vegetarische Variante: Ersetzen Sie das Kasseler durch geräucherten Tofu oder eine Mischung aus Pilzen und gerösteten Nüssen. Diese Alternative bietet eine fleischlose, aber dennoch herzhafte Komponente, die gut mit der Kartoffel-Rosenkohl-Basis harmoniert. Die erdigen Aromen der Pilze passen hervorragend zu den anderen Zutaten.

Vegane Interpretation: Für eine komplett pflanzliche Version verwenden Sie pflanzliche Milch und Sahne (z.B. Hafer- oder Sojaprodukte) und ersetzen Sie den Käse durch eine vegane Käsealternative oder eine Hefeflocken-Cashew-Creme. Diese Anpassung sorgt für einen ähnlich cremigen Genuss, der vollständig vegan ist.

Low-Carb-Twist: Anstelle von Kartoffeln können Sie Blumenkohlröschen oder Brokkoliröschen verwenden, die Sie kurz vorgaren. Dies reduziert den Kohlenhydratgehalt erheblich, während die herzhafte Kas­ser-Käse-Kombination erhalten bleibt. Die leichte Süße des Rosenkohls ergänzt sich hierbei wunderbar.

Würzig-pikante Note: Fügen Sie der Käsesauce eine Prise Currypulver oder Cayennepfeffer hinzu, um dem Auflauf eine angenehme Schärfe zu verleihen. Auch ein Löffel Senf kann der Sauce eine interessante Tiefe geben und sie von der klassischen Variante abheben. Diese Würzungen können den Charakter des Gerichts stark verändern.

Mediterraner Einfluss: Integrieren Sie sonnengetrocknete Tomaten, Oliven oder etwas Feta-Käse (falls nicht strikt vegetarisch gewünscht) in die Füllung. Diese Zutaten bringen eine sonnige und frische Note in den sonst eher deftigen Auflauf. Passen Sie die Gewürze entsprechend an, vielleicht mit einem Hauch von Oregano oder Basilikum.

Wie man Auflauf Rezepte zubereitet

Schritt 1: Die Kartoffeln vorbereiten

Die Grundlage jedes guten Auflaufs sind sorgfältig vorbereitete Kartoffeln. Waschen Sie die Kartoffeln gründlich unter fließendem Wasser, um jeglichen Schmutz zu entfernen. Verwenden Sie, wenn möglich, eine Gemüsebürste, um hartnäckige Erd­reste zu lösen. Achten Sie darauf, dass Sie Kartoffeln wählen, die für Kochzwecke geeignet sind und ihre Form behalten.

Geben Sie die gewaschenen Kartoffeln in einen großen Topf und bedecken Sie sie vollständig mit Wasser. Bringen Sie das Wasser zum Kochen und lassen Sie die Kartoffeln etwa 20 Minuten lang garen. Die genaue Kochzeit kann je nach Größe der Kartoffeln variieren, also prüfen Sie mit einer Gabel, ob sie gar, aber noch bissfest sind. Garen Sie sie nicht zu weich, sonst zerfallen sie im Auflauf.

Gießen Sie das Kochwasser ab und lassen Sie die Kartoffeln etwas abkühlen, bis sie sich gut anfassen lassen. Schälen Sie die abgekühlten Kartoffeln vorsichtig. Wenn Sie sehr große Kartoffeln haben, ist es ratsam, diese zu halbieren, um eine gleichmäßige Verteilung im Auflauf zu gewährleisten und die Garzeit im Ofen zu optimieren.

Schritt 2: Den Rosenkohl zubereiten

Rosenkohl bringt eine angenehme leichte Bitterkeit und eine schöne grüne Farbe in den Auflauf. Beginnen Sie damit, den Rosenkohl sorgfältig zu putzen. Entfernen Sie die äußeren, welken Blätter und schneiden Sie den Strunk leicht ein, damit sich die Blätter beim Kochen besser öffnen und gleichmäßiger garen. Waschen Sie den Kohl anschließend gründlich unter kaltem Wasser.

Geben Sie den vorbereiteten Rosenkohl in einen Topf mit kochendem Salzwasser. Lassen Sie ihn für etwa 15 Minuten bissfest kochen. Ziel ist es, dass der Kohl weich genug ist, um im Auflauf leicht zerdrückt zu werden, aber noch einen leichten Biss behält. Überkochen Sie ihn nicht, da er sonst matschig wird und seine Farbe verliert. Nach dem Kochen den Rosenkohl gut abgießen und gründlich abtropfen lassen, um überschüssige Flüssigkeit zu vermeiden.

Tipp für besseren Geschmack: Ein kleiner Schuss Zitronensaft oder eine Prise Zucker im Kochwasser kann die leichte Bitterkeit des Rosenkohls abmildern und seinen natürlichen Geschmack hervorheben. Achten Sie darauf, dass der Rosenkohl nach dem Kochen gut abtropft, damit der Auflauf nicht wässrig wird.

Schritt 3: Das Kasselerfleisch anbraten

Kasseler ist das herzhafte Herzstück dieses Auflaufs und sorgt für eine wunderbare Würze. Schneiden Sie das Kasselerfleisch in gleichmäßige Würfel von etwa 1,5 cm Dicke. Dies gewährleistet, dass das Fleisch im Auflauf gleichmäßig gart und sich gut verteilen lässt. Spülen Sie die Fleischwürfel kurz unter kaltem Wasser ab, um eventuelle Reste von Pökelwasser zu entfernen, und tupfen Sie sie anschließend gut trocken. Dies hilft dabei, dass das Fleisch schön anbräunt.

Erhitzen Sie einen Esslöffel Öl in einer Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Geben Sie die Kasselerwürfel hinein und braten Sie sie für etwa 2–3 Minuten von allen Seiten kräftig an. Sie sollen eine schöne goldbraune Farbe annehmen und leicht geröstet sein. Dieser Schritt intensiviert den Geschmack und verleiht dem Fleisch eine ansprechende Textur. Vermeiden Sie es, das Fleisch zu lange zu braten, da es sonst trocken werden kann.

Löschen Sie das angebratene Kasselerfleisch nach dem Braten mit etwa 250 ml Wasser ab. Lassen Sie das Ganze für weitere 3 Minuten köcheln, damit sich die Aromen verbinden und das Fleisch zart wird. Heben Sie die entstandene Brühe unbedingt auf, da sie eine wichtige Geschmacks­komponente für die spätere Käsesauce sein wird. Nehmen Sie das Fleisch aus der Pfanne und stellen Sie es beiseite.

Schritt 4: Die Käsesauce zubereiten

Eine cremige, würzige Käsesauce ist unerlässlich für jeden gelungenen Auflauf. Beginnen Sie damit, den Käse grob zu reiben. Dies ermöglicht ein schnelleres und gleichmäßigeres Schmelzen in der Sauce. Schälen Sie anschließend die Zwiebel und hacken Sie sie sehr fein. Je feiner die Zwiebel gehackt ist, desto besser integriert sie sich in die Sauce, ohne aufzufallen.

Schmelzen Sie 40 g Butter oder Margarine in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze. Geben Sie die fein gehackte Zwiebel hinzu und dünsten Sie sie glasig, das heißt, bis sie weich und durchscheinend ist, ohne dabei braun zu werden. Dies dauert in der Regel 2–3 Minuten. Nun streuen Sie 40 g Mehl über die gedünsteten Zwiebeln und schwitzen Sie es unter ständigem Rühren für etwa eine Minute mit an. Das nennt man Mehlschwitze und sie dient als Bindemittel für die Sauce.

Gießen Sie nun langsam die Schlagsahne, die Milch und die aufgefangene Kasselerbrühe unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen hinzu. Achten Sie darauf, dass keine Klümpchen entstehen. Bringen Sie die Sauce unter Rühren zum Kochen und lassen Sie sie kurz eindicken. Rühren Sie dann die Hälfte des geriebenen Käses ein und lassen Sie ihn schmelzen. Schmecken Sie die Sauce abschließend mit Salz, weißem Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss ab, bis sie perfekt abgeschmeckt ist. Die Sauce sollte cremig und vollmundig sein.

Schritt 5: Den Auflauf schichten und backen

Nun ist es an der Zeit, alle vorbereiteten Komponenten zu vereinen und den Auflauf für den Ofen vorzubereiten. Fetten Sie eine Auflaufform Ihrer Wahl gründlich mit Butter oder Margarine ein. Dies verhindert nicht nur ein Anhaften des Auflaufs, sondern verleiht ihm auch eine leicht knusprige Kruste an den Rändern.

Verteilen Sie die gekochten Kartoffeln, den bissfesten Rosenkohl und die angebratenen Kasselerwürfel gleichmäßig in der vorbereiteten Auflaufform. Achten Sie auf eine gute Verteilung der einzelnen Zutaten, damit jede Portion des Auflaufs alle Aromen enthält. Die Schichten sollten nicht zu dicht gepackt sein, damit die Käsesauce gut eindringen kann.

Gießen Sie die vorbereitete Käsesauce großzügig über die Zutaten in der Auflaufform. Stellen Sie sicher, dass die Sauce möglichst alle Zutaten bedeckt, damit sie im Ofen schön cremig wird. Bestreuen Sie den Auflauf abschließend mit dem restlichen geriebenen Käse. Dies sorgt für die charakteristische goldbraune, knusprige Käsekruste.

Heizen Sie Ihren Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze (oder 175 Grad Umluft) vor. Stellen Sie den Auflauf auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens. Lassen Sie ihn dort für etwa 15–20 Minuten backen, oder bis die Käsekruste goldgelb und appetitlich ist. Überprüfen Sie den Auflauf gegen Ende der Backzeit, um sicherzustellen, dass er nicht zu dunkel wird.

Schritt 6: Abschließende Verfeinerung und Servieren

Kurz vor dem Servieren verleiht frische Petersilie dem Auflauf eine leuchtende Farbe und eine belebende Note. Waschen Sie einen halben Bund Petersilie unter fließendem Wasser und schütteln Sie ihn trocken. Hacken Sie die Petersilie anschließend sehr fein mit einem scharfen Messer.

Nehmen Sie den fertig gebackenen Auflauf vorsichtig aus dem Ofen. Die Käsekruste sollte perfekt goldbraun sein und herrlich duften. Streuen Sie die frisch gehackte Petersilie gleichmäßig über die heiße Oberfläche des Auflaufs. Die Wärme des Auflaufs intensiviert das Aroma der Petersilie und sorgt für eine ansprechende Präsentation.

Servieren Sie den Auflauf sofort, solange er noch heiß ist und die Käsesauce schön cremig ist. Ein deftiger Auflauf wie dieser ist ein vollständiges Gericht für sich, aber er kann auch wunderbar mit einer einfachen grünen Salatbeilage oder einem frischen Baguette serviert werden. Genießen Sie dieses wärmende und sättigende Gericht!

Profi-Tipps für Auflauf Rezepte

Die richtige Kartoffelsorte wählen: Festkochende Kartoffeln sind die beste Wahl für Aufläufe. Sie behalten ihre Form beim Garen und zerfallen nicht, was für eine ansprechende Textur sorgt. Sorten wie Linda, Annabelle oder Sieglinde eignen sich hervorragend für diese Art von Gericht. Wenn Sie eine cremigere Textur bevorzugen, können Sie auch einen Teil mehligkochende Kartoffeln untermischen.

Feuchtigkeit im Griff behalten: Ein häufiges Problem bei Aufläufen ist zu viel Flüssigkeit, die das Gericht wässrig macht. Achten Sie darauf, dass Gemüse wie Rosenkohl oder Brokkoli nach dem Kochen sehr gut abgetropft ist. Auch das Anbraten von Fleisch, bevor es mit Flüssigkeit abgelöscht wird, hilft, überschüssige Feuchtigkeit zu reduzieren. Die Mehlschwitze bindet die Flüssigkeit effektiv.

Käse-Balance finden: Nicht jeder Käse ist gleich gut zum Überbacken geeignet. Härtere Käsesorten wie Gouda oder Emmentaler schmelzen gut und bilden eine schöne Kruste. Weichere Sorten wie Mozzarella können zu einem zähen Faden ziehen. Eine Mischung aus verschiedenen Käsesorten kann für zusätzliche Geschmackskomplexität sorgen. Experimentieren Sie mit Käsesorten wie Gruyère oder einem würzigen Bergkäse.

Aromen intensivieren: Zwiebeln und Knoblauch sind die Basis vieler herzhafter Saucen. Dünsten Sie sie langsam in Butter oder Öl an, bis sie weich und duftend sind, aber nicht braun werden. Die Zugabe von Kräutern wie Thymian, Rosmarin oder Petersilie während des Kochvorgangs oder als frische Garnitur verleiht dem Auflauf zusätzliche Tiefe. Auch ein Schuss Weißwein in der Sauce kann für eine besondere Note sorgen.

Vorbereitung ist alles: Viele Auflaufkomponenten lassen sich gut vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Kartoffeln können vorgekocht und geschält werden, das Gemüse geputzt und geschnitten, und die Sauce kann ebenfalls einen Tag im Voraus zubereitet werden. Dies spart am Tag des Servierens wertvolle Zeit und reduziert den Stress erheblich. Der Auflauf kann dann kurz vor dem Backen geschichtet werden.

Serviervorschläge für Auflauf Rezepte

Dekoration

Die visuelle Präsentation eines Auflaufs kann seine Attraktivität erheblich steigern. Frische Kräuter sind hierbei Ihre besten Freunde. Nach dem Backen bestreuen Sie den fertigen Auflauf mit frisch gehackter Petersilie, Schnittlauch oder auch fein gewiegtem Thymian. Dies verleiht nicht nur Farbe, sondern auch ein frisches Aroma, das einen schönen Kontrast zur herzhaften Basis bildet. Alternativ können Sie auch ein paar geröstete Pinienkerne oder Kürbiskerne über den Käse streuen, um einen zusätzlichen Crunch und eine interessante Textur zu erzielen.

Beilagen

Ein deftiger Auflauf wie dieser ist oft schon ein vollständiges Mahl, doch er profitiert enorm von passenden Beilagen. Ein einfacher grüner Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing ist eine klassische und willkommene Ergänzung. Die Frische des Salats bildet einen schönen Kontrapunkt zur Cremigkeit und Wärme des Auflaufs. Ebenso gut passen gedünstetes Gemüse wie grüne Bohnen oder Spargel, die dem Gericht eine weitere gesunde Komponente hinzufügen.

Ein knuspriges Baguette oder frisches Bauernbrot ist ebenfalls eine ausgezeichnete Wahl. Es eignet sich perfekt, um die köstliche Sauce aufzunehmen, die sonst vielleicht auf dem Teller zurückbleibt. Achten Sie darauf, dass das Brot nicht zu hart ist, damit es gut zum Auflauf passt. Brot kann auch vor dem Backen in die Auflaufform geschichtet werden, um eine Art “Brot-Auflauf”-Mischung zu kreieren.

Kreative Servierideen

Für einen besonderen Anlass können Sie den Auflauf auch in individuellen Portionsförmchen backen und servieren. Dies verleiht dem Gericht eine elegante Note und ermöglicht es jedem Gast, seinen eigenen kleinen Auflauf zu genießen. Eine weitere Idee ist es, den Auflauf in einer gusseisernen Pfanne zu backen und diese direkt auf dem Tisch zu servieren. Die Pfanne hält das Gericht lange warm und sorgt für eine rustikale Präsentation. Denken Sie daran, einen Untersetzer für die heiße Pfanne bereitzuhalten.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Reste aufbewahren

Wenn Sie Glück haben und noch Reste Ihres köstlichen Auflaufs übrig sind, können diese problemlos aufbewahrt werden. Lassen Sie den Auflauf nach dem Servieren vollständig abkühlen, bevor Sie ihn in den Kühlschrank stellen. Bewahren Sie ihn in einem luftdichten Behälter oder decken Sie die Auflaufform mit Frischhaltefolie oder Alufolie ab. So bleibt er im Kühlschrank für 2–3 Tage frisch und genießbar. Achten Sie darauf, dass keine Luft an den Auflauf gelangt, um ein Austrocknen zu verhindern.

Einfrieren

Aufläufe eignen sich auch hervorragend zum Einfrieren, was eine praktische Möglichkeit ist, Mahlzeiten für spätere Gelegenheiten vorzubereiten. Lassen Sie den Auflauf nach dem Backen vollständig abkühlen. Portionieren Sie ihn in gefriersichere Behälter oder wickeln Sie ihn fest in Gefrierfolie und dann in Alufolie ein. Beschriften Sie die Behälter mit dem Inhalt und dem Einfrierdatum. So kann der Auflauf gut 2–3 Monate im Gefrierschrank aufbewahrt werden, ohne Qualitätsverlust.

Aufwärmen

Das Aufwärmen von Auflaufresten ist unkompliziert. Wenn der Auflauf frisch aus dem Kühlschrank kommt, können Sie ihn am besten im Backofen bei etwa 160 Grad Celsius erwärmen, bis er durchgewärmt ist. Dies bewahrt die Knusprigkeit der Käsekruste am besten. Alternativ können Sie ihn auch kurz in der Mikrowelle erwärmen, was schneller geht, aber die Textur etwas beeinträchtigen kann. Bei gefrorenen Aufläufen ist es ratsam, diese über Nacht im Kühlschrank auftauen zu lassen und dann wie frische Reste im Ofen aufzuwärmen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich tiefgekühlten Rosenkohl für dieses Rezept verwenden?
    Ja, Sie können tiefgekühlten Rosenkohl verwenden, aber es ist wichtig, ihn richtig zuzubereiten, um ein wässriges Ergebnis zu vermeiden. Lassen Sie den tiefgekühlten Rosenkohl zunächst vollständig abtropfen und drücken Sie überschüssige Flüssigkeit vorsichtig heraus. Wenn Sie ihn direkt kochen, wird er wahrscheinlich mehr Wasser abgeben. Kochen Sie ihn nur kurz, um ihn bissfest zu machen, und lassen Sie ihn danach sehr gut abtropfen, bevor Sie ihn zum Auflauf geben. Dies ist entscheidend, damit die Käsesauce ihre gewünschte Konsistenz behält und der Auflauf nicht zu flüssig wird.
  2. Welche Art von Käse eignet sich am besten zum Überbacken von Aufläufen?
    Für Aufläufe eignen sich Käsesorten, die gut schmelzen und eine schöne Kruste bilden. Klassiker wie Gouda, Emmentaler, Gruyère oder ein würziger Bergkäse sind hervorragende Optionen. Sie können auch eine Mischung aus verschiedenen Käsesorten verwenden, um den Geschmack zu variieren. Raclettekäse verleiht eine besonders gute Schmelzfähigkeit und einen herzhaften Geschmack. Vermeiden Sie zu weiche oder fettarme Käsesorten, da diese möglicherweise nicht gut schmelzen oder eine gummiartige Textur entwickeln.
  3. Wie kann ich sicherstellen, dass die Kartoffeln im Auflauf gar, aber nicht matschig sind?
    Das Geheimnis liegt in der richtigen Vorbereitung der Kartoffeln. Kochen Sie die festkochenden Kartoffeln, bis sie fast gar, aber noch bissfest sind. Dies dauert in der Regel etwa 15–20 Minuten, je nach Größe. Sie sollen sich mit einer Gabel leicht einstechen lassen, aber nicht zerfallen. Wenn Sie die Kartoffeln für den Auflauf halbieren oder vierteln, können Sie die Kochzeit etwas verkürzen. Sie garen dann im Ofen vollständig durch, ohne matschig zu werden, und behalten eine angenehme Textur.
Print

Rosenkohl-Kasseler-Kartoffel-Auflauf

Ein herzhafter Auflauf mit Rosenkohl, Kasseler und Kartoffeln, überbacken mit Käse.

  • Author: Sansa
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 35 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 5 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Method: Backen
  • Cuisine: Deutsch
  • Diet: Keine Angabe

Ingredients

Scale
  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 750 g Rosenkohl
  • Salz
  • weißer Pfeffer
  • Muskatnuss
  • 500 g Kasseler im Stück
  • 1 EL Öl
  • 80 g Raclettekäse oder Gouda
  • 1 Zwiebel
  • 40 g Butter oder Margarine
  • 40 g Mehl
  • 100 g Schlagsahne
  • 300 ml Milch
  • ½ Bund Petersilie
  • 1 TL Butter oder Margarine

Instructions

  1. Kartoffeln waschen, kochen, abkühlen lassen und schälen. Große Kartoffeln halbieren.
  2. Rosenkohl putzen, waschen, Strünke einschneiden und in Salzwasser bissfest kochen.
  3. Kasseler würfeln, anbraten, mit Wasser ablöschen und köcheln lassen. Brühe aufbewahren.
  4. Käse reiben, Zwiebel hacken.
  5. Butter schmelzen, Zwiebel dünsten. Mehl anschwitzen, mit Sahne, Milch und Brühe aufgießen. Aufkochen lassen, die Hälfte des Käses einrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
  6. Auflaufform einfetten, Kartoffeln, Rosenkohl und Kasseler verteilen. Käsesoße darüber geben und mit restlichem Käse bestreuen.
  7. Im vorgeheizten Backofen (200°C Ober-/Unterhitze, 175°C Umluft) 15–20 Minuten backen.
  8. Petersilie hacken, Auflauf damit bestreuen und heiß servieren.

Notes

Für eine vegetarische Variante kann das Kasseler durch Räuchertofu oder Pilze ersetzt werden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Auflaufform
  • Calories: 0kcal
  • Sugar: 0g
  • Sodium: 0mg
  • Fat: 0g
  • Saturated Fat: 0g
  • Carbohydrates: 0g
  • Fiber: 0g
  • Protein: 0g
  • Cholesterol: 0mg

Keywords: Auflauf, Rosenkohl, Kasseler, Kartoffeln, Käse, deftig

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

Similar Posts

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Recipe rating