Omas Buchteln Rezept (aus einem alten Kochbuch)

Buchteln Rezept

Ah, Buchteln! Allein der Name lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen und weckt Kindheitserinnerungen an Omas Küche. Diese süßen, fluffigen Hefeküchlein sind ein wahrer Klassiker der deutschsprachigen Backkunst und versprühen pure Gemütlichkeit. Sie sind der perfekte Genuss für gemütliche Nachmittage, ein festliches Frühstück oder einfach als süße Belohnung zwischendurch.

Ich freue mich riesig, dir heute mein Herzensrezept für Buchteln zu präsentieren, das garantiert gelingt und nach traditionellem Vorbild schmeckt. Lass uns gemeinsam in die Welt der süßen Hefekreationen eintauchen und diesen Gaumenschmaus zaubern!

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Traditionell und Authentisch: Dieses Rezept orientiert sich an Omas bewährter Methode, was bedeutet, dass du den authentischen, köstlichen Geschmack erhältst, den du vielleicht von früher kennst.
  • Luftig-leichte Textur: Durch die sorgfältige Teigführung und die richtige Zubereitung werden die Buchteln wunderbar locker und zart, fast wie Wolken auf der Zunge.
  • Vielseitigkeit: Ob pur, mit Puderzucker bestäubt, mit warmer Vanillesoße oder fruchtiger Marmelade gefüllt – Buchteln lassen sich auf vielfältige Weise genießen und anpassen.
  • Gemeinschaftliches Backen: Das Formen der einzelnen Teigkugeln ist eine wunderbare Aktivität, die man hervorragend mit Familie oder Freunden gemeinsam machen kann, was den Genuss nochmals steigert.
  • Duftgarantie: Schon während des Backens erfüllt ein unwiderstehlich süßer und warmer Duft deine Küche, der Appetit macht und Vorfreude weckt.

Zutaten, die du brauchst

Für dieses wunderbare Buchtel-Rezept benötigst du Zutaten, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast oder die du leicht im Supermarkt findest. Die Qualität der Zutaten, insbesondere des Mehls und der Hefe, spielt eine entscheidende Rolle für die Lockerheit und den Geschmack der fertigen Buchteln. Frische Hefe verleiht dem Teig das beste Aroma und sorgt für ein optimales Aufgehen. Achte darauf, lauwarme Milch zu verwenden, damit die Hefe aktiviert wird, aber nicht abstirbt.

Buchteln Rezept

  • mehl: 500 g
  • zucker: 30-50 g (je nach Süßewunsch)
  • butter: 50 g, geschmolzen und leicht abgekühlt
  • ei: 1, in der Regel Größe M
  • hefe: 20 g frische Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe
  • salz: 5 g, eine kleine Prise
  • milch: ca. 1/4 Liter, lauwarm
  • zitronenschale: Abrieb einer halben unbehandelten Zitrone, für das feine Aroma
  • vanillezucker: 1 Päckchen, für zusätzliche Süße und Duft
  • öl: Zum Einfetten der Backform
  • marmelade (optional): Zum Füllen der Buchteln, z.B. Aprikose oder Pflaume
  • puderzucker: Zum Bestäuben nach dem Backen
  • vanillesoße (optional): Als klassischer Begleiter

Die genauen Mengenangaben und detaillierte Hinweise zur Zubereitung findest du wie üblich in der separaten Rezeptkarte am Ende dieses Beitrags.

Variationen

Buchteln sind unglaublich vielseitig und lassen sich wunderbar an unterschiedliche Vorlieben und Ernährungsweisen anpassen. Die Grundidee des süßen Hefeteigs bleibt dabei erhalten, doch die Umsetzung kann spannend variiert werden.

Vegane Buchteln: Für eine vegane Variante ersetzt du die Butter einfach durch eine gute pflanzliche Margarine oder etwas Kokosöl. Statt Kuhmilch verwendest du eine pflanzliche Milchalternative wie Hafer-, Soja- oder Mandelmilch, die du ebenfalls leicht erwärmen kannst. Auch das Ei kann weggelassen oder durch einen Ei-Ersatz wie Apfelmus (ca. 50g) oder einen kleinen Schuss pflanzliche Sahne ersetzt werden, um die Bindung zu unterstützen.

Fruchtige Füllungen: Das klassische Füllen der Buchteln mit Marmelade ist immer ein Genuss. Doch hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Probiere es mal mit einer selbstgemachten Pflaumenfüllung, einer leichten Aprikosenkonfitüre oder sogar einer erfrischenden Kirschmarmelade. Wichtig ist, dass die Marmelade nicht zu flüssig ist, damit sie beim Backen nicht ausläuft. Eine kleine Menge Fruchtpüree, das mit etwas Stärke angedickt wurde, ist ebenfalls eine tolle Option.

Herzhafte Buchteln: Wer es lieber herzhaft mag, kann die Buchteln auch mit Käse und Kräutern zubereiten. Anstelle von Zucker gibst du dann etwas mehr Salz in den Teig und integrierst fein gehackte frische Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie oder Thymian. Die Mulde in der Mitte kann mit einer Mischung aus geriebenem Käse (z.B. Emmentaler, Gouda) und etwas Knoblauch gefüllt werden. Diese herzhafte Variante eignet sich hervorragend als Beilage zu Suppen oder deftigen Eintöpfen und ist eine interessante Alternative zu Swirled Garlic Herb and Cheese Bread.

Wie man Buchteln Rezept zubereitet

Schritt 1: Der Vorteig – Die Basis für lockere Buchteln

Beginne damit, das Mehl und das Salz in einer großen, geräumigen Schüssel gründlich miteinander zu vermischen. In die Mitte des Mehlhaufens drückst du eine kleine Mulde. In diese Mulde bröselst du die frische Hefe hinein. Füge nun einen kleinen Teil des Zuckers hinzu, etwa einen Teelöffel, und gib eine kleine Menge lauwarmer Milch dazu. Mit den Fingern vermischst du die Hefe, den Zucker und die Milch mit etwas Mehl vom Rand, sodass eine dickflüssige, teigähnliche Masse entsteht, die sogenannte “Opara” oder Vorteig.

Diese Mischung deckst du nun mit einem sauberen Küchentuch ab und lässt sie für etwa 15 Minuten an einem warmen, zugfreien Ort ruhen. Du wirst beobachten, wie die Hefe zu arbeiten beginnt und sich Bläschen an der Oberfläche bilden. Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass die Hefe aktiv ist und der Vorteig gut angesetzt hat. Diese Aktivierungsphase ist entscheidend für die spätere Lockerheit der Buchteln und sollte keinesfalls übersprungen werden. Der Prozess der Hefeaktivierung zeigt, dass die Grundlage für ein luftiges Gebäck geschaffen ist und der Teig reichlich Volumen entwickeln wird.

Schritt 2: Den Hauptteig anrühren – Butter, Ei und Aromen

Während der Vorteig geht, schmilzt du die Butter in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle. Achte darauf, dass die Butter nicht zu heiß wird, sie sollte nur flüssig sein und leicht abgekühlt, bevor du sie zum Teig gibst. In einer separaten kleinen Schüssel verquirlst du das Ei mit dem restlichen Teil der lauwarmen Milch. Dies sorgt für eine zusätzliche Bindung und gibt dem Teig eine schöne goldene Farbe und einen reichhaltigen Geschmack. Die Zugabe von Ei ist ein Merkmal vieler traditioneller Hefeteigrezepte, die zu einer besonderen Zartheit führen.

Nachdem der Vorteig seine Gehzeit absolviert hat und sichtbar Blasen wirft, gibst du den restlichen Zucker, die bereits geschmolzene und leicht abgekühlte Butter sowie die verquirlte Ei-Milch-Mischung hinzu. Füge auch die abgeriebene Zitronenschale und das Päckchen Vanillezucker für das unverwechselbare Aroma hinzu. Nun beginnst du, nach und nach die restliche lauwarme Milch einzubieten und alles zu einer homogenen Masse zu verrühren. Ziel ist ein geschmeidiger, aber dennoch leicht klebriger Teig, der alle Zutaten gut aufgenommen hat.

Schritt 3: Den Teig kneten und gehen lassen – Geduld zahlt sich aus

Nun beginnt die wichtigste Phase für die Textur: das Kneten des Teiges. Gib den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und knete ihn kräftig für etwa 10 Minuten. Nutze deine Hände, um den Teig zu falten, zu dehnen und wieder zusammenzulegen. Der Teig sollte am Ende elastisch sein und sich glatt anfühlen. Wenn der Teig zu trocken erscheint und sich schlecht verarbeiten lässt, kannst du esslöffelweise noch etwas lauwarme Milch zufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Eine gut geknetete Teigstruktur ist die Grundlage für die luftigen Buchteln, die später aufplatzen werden.

Forme den Teig zu einer Kugel und gib ihn zurück in die gereinigte Schüssel. Decke die Schüssel wieder gut mit einem feuchten Tuch oder Frischhaltefolie ab. Stelle die Schüssel an einen warmen, zugfreien Ort und lasse den Teig für mindestens 1 Stunde gehen. Die ideale Gezeit ist erreicht, wenn sich das Teigvolumen sichtbar verdoppelt hat. Dies kann je nach Raumtemperatur auch etwas länger dauern. Die Ruhezeit ist essentiell, damit die Hefe genügend Zeit hat, das Glutennetzwerk zu entwickeln und den Teig mit Kohlendioxid zu füllen, was für die Lockerheit sorgt.

Schritt 4: Buchteln formen – Einzeln oder gefüllt

Sobald der Teig sein Volumen verdoppelt hat, nimmst du ihn aus der Schüssel und gibst ihn auf eine leicht mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche. Drücke den Teig vorsichtig flach, um die großen Luftblasen zu reduzieren, ohne die gesamte Struktur zu zerstören. Teile den Teig nun in gleichgroße Stücke. Eine Größe, die einem Golfball ähnelt, ist meist ideal für schöne, handliche Buchteln. Du kannst die Stücke entweder zu glatten Kugeln formen oder, wenn du magst, jede Kugel mit einem kleinen Löffel Marmelade füllen.

Um die Buchteln zu füllen, drückst du eine Teigkugel flach, gibst einen kleinen Klecks Marmelade in die Mitte und formst den Teig dann vorsichtig darum herum zu einer neuen Kugel. Achte darauf, dass die Marmelade vollständig eingeschlossen ist, damit sie beim Backen nicht ausläuft. Alternativ kannst du auch herzhafte Füllungen wie Käse-Kräuter-Mischungen verwenden. Jede Kugel wird nun in etwas Öl gewendet, bevor sie in die vorbereitete Backform gesetzt wird, sodass sie die Form gut ausfüllt und die Buchteln nebeneinander Platz finden.

Schritt 5: Zweites Gehen und Backen – Der Höhepunkt des Backens

Nun pinselst du eine passende Backform, idealerweise eine runde Springform oder eine Auflaufform, großzügig mit Öl ein. Dies verhindert nicht nur das Anhaften, sondern sorgt auch für eine leicht knusprige Kruste an den Rändern. Setze die geformten Teigkugeln dicht nebeneinander in die gefettete Form. Sie sollten sich leicht berühren, damit sie beim Backen zusammenwachsen und ihre typische Form erhalten.

Decke die Form nun erneut mit einem Küchentuch ab und lasse die Buchteln für weitere 15-20 Minuten an einem warmen Ort gehen. Dies ist das zweite Gehen, auch bekannt als Stückgare. In dieser Zeit werden die Buchteln nochmals voluminöser und lockerer. Währenddessen heizt du deinen Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze (oder 180°C Umluft) vor. Stelle die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens.

Backe die Buchteln für etwa 25 bis 35 Minuten. Die genaue Backzeit hängt von deinem Ofen ab. Sie sind fertig, wenn sie goldbraun gebacken sind und beim leichten Klopfen auf die Oberfläche hohl klingen. Dies deutet darauf hin, dass sie innen gut durchgebacken sind und eine leichte Kruste entwickelt haben. Nimm die Form aus dem Ofen und lasse die Buchteln darin für einige Minuten abkühlen, bevor du sie aus der Form nimmst. Das leichte Abkühlen erleichtert das Herauslösen und verhindert, dass sie zerbrechen.

Schritt 6: Servieren und Genießen – Der süße Abschluss

Nachdem die Buchteln einige Minuten in der Form abkühlen konnten, nimmst du sie vorsichtig heraus und servierst sie am besten warm. Sie sind pur schon ein Genuss, aber mit Puderzucker bestäubt entwickeln sie ihren vollen Charme. Für das ultimative Geschmackserlebnis servierst du sie mit einer hausgemachten, warmen Vanillesoße, die perfekt mit der Süße der Buchteln harmoniert. Auch eine fruchtige Fruchtsauce oder ein Klecks frische Sahne sind hervorragende Begleiter. Dieses Rezept für Buchteln ist ein Klassiker, der immer gut ankommt.

Die warme, fluffige Textur und der zarte Hefeteig machen Buchteln zu einem unwiderstehlichen Dessert oder einer köstlichen Nachspeise. Wenn du Lust auf weitere süße Köstlichkeiten hast, schau dir doch mal unser No-Bake Mango Truffles Rezept an, das ebenfalls im Bereich Nachspeisen zu finden ist und eine tolle Alternative darstellt.

Profi-Tipps für Buchteln Rezept

Die richtige Temperatur der Milch ist entscheidend. Sie sollte lauwarm sein, etwa handwarm, aber nicht heiß, da zu heiße Milch die Hefe abtöten kann. Ist die Milch zu kalt, startet die Hefe ihre Arbeit nicht richtig. Ein Thermometer kann hierbei hilfreich sein, um die ideale Temperatur von ca. 35-40°C zu erreichen.

Geduld beim Gehenlassen ist Gold wert. Lass dem Teig genügend Zeit, sich zu verdoppeln. Ein warmer, zugfreier Ort ist ideal. Wenn deine Küche kühl ist, kannst du den Backofen kurz auf niedrigste Stufe erwärmen, ausschalten und dann die Schüssel darin gehen lassen. So schaffst du die perfekten Bedingungen für eine gute Teiglockerung.

Nicht zu viel Mehl verwenden. Der Teig für Buchteln sollte eher klebrig als trocken sein. Zu viel zusätzliches Mehl beim Kneten macht die Buchteln später hart und trocken. Halte dich an die angegebene Milchmenge und füge nur bei Bedarf esslöffelweise nach. Die leichte Klebrigkeit ist hier erwünscht und führt zu einer zarteren Textur.

Die Form gut vorbereiten. Das gründliche Einfetten der Backform ist wichtig, damit die Buchteln nach dem Backen leicht aus der Form gleiten und ihre schöne Form behalten. Auch das nebeneinander Platzieren in der Form hat seinen Zweck: Es sorgt dafür, dass sie beim Backen zusammenwachsen und ihre charakteristische, weiche Verbindung entwickeln.

Vermeide Zugluft beim Gehenlassen. Wenn der Teig geht, sollte er vor Zugluft geschützt sein, da diese die Oberfläche austrocknen und die Hefetätigkeit hemmen kann. Ein feuchtes Tuch oder Frischhaltefolie hält den Teig feucht und warm. Das gleiche gilt für das zweite Gehen der geformten Buchteln in der Form.

Serviervorschläge für Buchteln Rezept

Dekoration

Die einfachste und klassischste Dekoration für Buchteln ist das Bestäuben mit feinem Puderzucker. Dies verleiht ihnen eine elegante Optik und eine zusätzliche, feine Süße. Wer es etwas üppiger mag, kann auch eine einfache Zuckerguss-Glasur aus Puderzucker und etwas Zitronensaft oder Wasser anrühren und die warmen Buchteln damit überziehen. Für eine herbstliche Note eignen sich auch gemahlene Nüsse wie Mandeln oder Walnüsse, die leicht in die Zuckerschicht gedrückt werden.

Beilagen

Die absolute Königsdisziplin ist das Servieren von warmen Buchteln mit einer cremigen Vanillesoße. Diese sollte nicht zu dick sein, damit sie die Lockerheit der Buchteln nicht überdeckt, aber reichhaltig genug, um den Genuss abzurunden. Alternativ passen auch fruchtige Kompottvarianten, beispielsweise ein selbstgemachtes Apfelmus oder ein Kirschenkompott, wunderbar. Auch eine Kugel Vanilleeis oder eine leichte Fruchtsalsa können als erfrischende Beilage dienen.

Kreative Servierideen

Für ein besonderes Frühstück oder Brunch lassen sich die Buchteln auch in kleinen Auflaufförmchen einzeln anrichten und mit frischen Früchten wie Beeren oder marinierten Orangenfilets garnieren. Eine weitere Idee ist, die Buchteln mit einer Mischung aus geschmolzener Schokolade und einem Hauch Chili zu beträufeln, was ihnen eine interessante süß-scharfe Note verleiht. Besonders für Kindergeburtstage eignen sich kleine Schokoladenfiguren als zusätzliche Dekoration auf den bestäubten Buchteln.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Reste aufbewahren

Sollten wider Erwarten Buchteln übrig bleiben, ist die Aufbewahrung relativ einfach. Am besten bewahrst du sie in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur auf. So bleiben sie für ein bis zwei Tage frisch und behalten ihre angenehme Textur. Vermeide es, sie direkt im Kühlschrank zu lagern, da sie dort schnell austrocknen und hart werden können. Die Wärme der Flüssigkeiten in der Form kann auch dazu führen, dass sie nach dem Backen noch etwas nachziehen.

Einfrieren

Buchteln lassen sich sehr gut einfrieren, um sie länger haltbar zu machen. Lasse sie dazu vollständig abkühlen, bevor du sie in geeignete Gefrierbeutel oder Behälter verpackst. Achte darauf, dass möglichst wenig Luft an die Buchteln gelangt, um Gefrierbrand zu vermeiden. Du kannst sie einzeln oder in Portionen einfrieren, je nachdem, wie du sie später verbrauchen möchtest. So hast du immer eine süße Reserve griffbereit. Gefrorene Buchteln sind gut 2-3 Monate haltbar.

Aufwärmen

Zum Aufwärmen der aufgetauten oder frisch gebackenen Reste gibt es mehrere Möglichkeiten. Die einfachste ist, sie kurz im Ofen bei etwa 150°C Ober-/Unterhitze für 5-10 Minuten zu erwärmen, bis sie wieder schön weich und warm sind. Alternativ kannst du sie auch kurz in der Mikrowelle erwärmen, achte aber darauf, sie nicht zu überhitzen, um ihre Textur nicht zu beeinträchtigen. Wenn du die Buchteln vorher eingefroren hattest, lass sie am besten erst langsam im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur auftauen, bevor du sie warm machst.

Häufig gestellte Fragen

  1. Warum werden meine Buchteln nicht richtig locker?

    Es gibt mehrere Gründe, warum Buchteln nicht die gewünschte Lockerheit erreichen können. Ein häufiger Fehler ist die Verwendung von zu kalter oder zu heißer Milch beim Anrühren des Vorteigs, was die Hefe beeinträchtigt. Auch zu wenig oder zu starkes Kneten des Teiges kann die Entwicklung des Glutennetzwerks verhindern. Achte darauf, dem Teig genügend Zeit zum Gehen zu lassen; ein warmer, zugfreier Ort ist hierfür essentiell. Zu wenig Hefe oder abgelaufene Hefe sind ebenfalls mögliche Ursachen. Wenn der Teig zu trocken ist und zu viel Mehl zugegeben wird, kann dies ebenfalls zu einer festeren Konsistenz führen.

  2. Wie vermeide ich, dass die Marmelade beim Füllen ausläuft?

    Um zu verhindern, dass die Marmelade beim Backen ausläuft, ist die Wahl der richtigen Marmelade entscheidend. Verwende eine eher feste Marmelade, die nicht zu flüssig ist. Ein Tipp ist, die Marmelade vorab kurz in einem kleinen Topf zu erhitzen und sie dann mit etwas Speisestärke (ca. 1 Teelöffel pro 100g Marmelade) anzudicken und abkühlen zu lassen, bis sie eine zähflüssige Konsistenz hat. Beim Formen der Buchteln ist es wichtig, den Teig sorgfältig um die Marmelade zu schließen und die Naht gut zu versiegeln, sodass keine Lücken entstehen, durch die die Füllung entweichen könnte. Auch das vollständige Gehenlassen des Teiges, bevor er weiterverarbeitet wird, ist wichtig.

  3. Was kann ich tun, wenn meine Buchteln zu trocken werden?

    Wenn deine Buchteln zu trocken werden, kann das verschiedene Ursachen haben. Oft liegt es daran, dass der Teig während des Gehens oder Backens zu viel Feuchtigkeit verliert. Achte darauf, den Teig während des Gehens immer gut abzudecken, damit er nicht austrocknet. Beim Backen kann eine zu hohe Temperatur oder eine zu lange Backzeit dazu führen, dass die Buchteln austrocknen. Reduziere gegebenenfalls die Backtemperatur oder verkürze die Backzeit und überprüfe die Garheit durch Klopfen auf die Oberseite. Auch die Menge der Milch im Teig spielt eine Rolle; wenn der Teig zu wenig Flüssigkeit enthält, kann das Ergebnis ebenfalls trockene Buchteln sein. Eine leicht klebrige Teigkonsistenz ist meistens gut. Das Servieren mit Vanillesoße oder Kompott hilft natürlich auch, trockene Stellen auszugleichen.

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Echte Buchteln wie bei Oma

Entdecke das traditionelle Rezept für fluffige Buchteln, die wie bei Oma schmecken. Perfekt als süße Hauptspeise oder Dessert.

  • Author: Sansa
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 40 Minuten
  • Yield: 12-16 Stück 1x
  • Category: Dessert
  • Method: Backen
  • Cuisine: Deutsch
  • Diet: Vegetarisch

Ingredients

Scale
  • 500 g Mehl
  • 3050 g Zucker
  • 50 g Butter
  • 1 Ei
  • 20 g Hefe
  • 5 g Salz
  • ca. 1/4 l Milch
  • Zitronenschale
  • Vanillezucker
  • Öl (zum Einfetten der Form)
  • Optional: Marmelade

Instructions

  1. Mehl und Salz in einer großen Schüssel mischen. Eine Mulde drücken.
  2. Hefe hineinbröseln, einen Teil Zucker (etwa einen Teelöffel) und etwas lauwarme Milch dazugeben. Mit wenig Mehl vom Rand zu einem dicken Vorteig verrühren.
  3. Mit einem Tuch abdecken und etwa 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis die Mischung Blasen wirft.
  4. Inzwischen die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Das Ei mit etwas Milch verquirlen.
  5. Nach der Gehzeit restlichen Zucker, geschmolzene Butter, Ei-Milch-Mischung, Zitronenschale und Vanillezucker zum Vorteig geben. Nach und nach die restliche Milch einarbeiten, sodass ein geschmeidiger, leicht klebriger Teig entsteht.
  6. Den Teig etwa 10 Minuten kräftig kneten, bis er elastisch ist. Ist er zu trocken, löffelweise Milch zufügen.
  7. Schüssel abdecken und den Teig ca. 1 Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
  8. Den Teig auf eine bemehlte Fläche geben, leicht zusammendrücken und in gleich große Stücke teilen (Golfball-Größe passt meist gut). Wer mag, kann jetzt etwas Marmelade in die Mitte geben und Kugeln formen.
  9. Eine Backform mit Öl auspinseln, die Teigkugeln darin in Öl wenden und nebeneinander platzieren, dabei etwas Abstand lassen.
  10. Mit einem Tuch abdecken und nochmal 15-20 Minuten gehen lassen, bis die Buchteln schön aufgegangen sind. Ofen auf 200°C vorheizen.
  11. Form auf die mittlere Schiene stellen und 25-35 Minuten backen, bis die Buchteln goldbraun sind und hohl klingen, wenn man darauf klopft.
  12. Leicht abkühlen lassen, dann nach Lust mit Puderzucker bestäuben oder mit Vanillesoße servieren.

Notes

Für eine noch reichhaltigere Variante kann die Milch teilweise durch Sahne ersetzt werden. Wer keine Hefe mag, kann auch Backpulver verwenden, die Zubereitung muss dann aber angepasst werden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Buchtel
  • Calories: 250kcal
  • Sugar: 15g
  • Sodium: 100mg
  • Fat: 10g
  • Saturated Fat: 6g
  • Carbohydrates: 35g
  • Fiber: 2g
  • Protein: 5g
  • Cholesterol: 30mg

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