Festlicher Rinderbraten mit Kräuterkruste – LNNRW
Ein festlicher Braten ist mehr als nur ein Gericht; er ist ein Versprechen von Gemeinschaft, Wärme und kulinarischem Genuss. Die Vorstellung von saftigem Rindfleisch, umhüllt von einer aromatischen Kräuterkruste, lässt das Herz jedes Liebhabers guter Küche höherschlagen. Dieses Rezept ist dazu bestimmt, im Mittelpunkt Ihrer nächsten besonderen Mahlzeit zu stehen und unvergessliche Momente zu kreieren. Die Zubereitung mag auf den ersten Blick anspruchsvoll erscheinen, doch die Schritte sind klar und das Ergebnis übertrifft alle Erwartungen.
Heute entführen wir Sie in die Welt des perfekten Rinderbratens, der mit einer unwiderstehlichen Kräuterkruste veredelt wird. Stellen Sie sich das Zusammenspiel von zartem, rosafarbenem Fleisch und einer knusprigen, würzigen Hülle vor – eine Symphonie für die Sinne. Dieses Gericht ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch ein optischer Höhepunkt, der Ihre Gäste begeistern wird. Machen Sie sich bereit, Ihre Kochkünste auf ein neues Level zu heben und ein Gericht zu zaubern, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Einfache Zubereitung: Trotz seines festlichen Charakters ist dieser Rinderbraten überraschend unkompliziert in der Zubereitung, sodass auch Kochanfänger beeindrucken können. Die wenigen, aber präzisen Schritte führen zu einem perfekten Ergebnis, das den Anschein erweckt, stundenlange Arbeit gekostet zu haben.
- Intensiver Geschmack: Die Kombination aus saftigem Rindfleisch und der würzigen Kräuterkruste entfaltet ein tiefes und komplexes Aroma, das durch frische Kräuter und eine herzhafte Brühe noch verstärkt wird. Jeder Bissen ist eine Entdeckungsreise für den Gaumen.
- Beeindruckende Optik: Mit seiner goldbraunen Kruste und dem saftigen Inneren ist dieser Braten ein echter Blickfang auf jeder Tafel. Er verleiht jeder Mahlzeit einen Hauch von Eleganz und Besonderheit, der Ihre Gäste garantiert beeindrucken wird.
- Vielseitigkeit: Dieses Grundrezept lässt sich wunderbar anpassen, sei es durch die Wahl verschiedener Kräuter oder die Beigabe von Wurzelgemüse zur Soße. Es ist die perfekte Basis für individuelle kulinarische Kreationen.
- Perfekt für besondere Anlässe: Ob Weihnachten, Ostern oder ein Geburtstag – dieser Braten ist das ideale Hauptgericht für jede festliche Zusammenkunft und sorgt für zufriedene Gesichter bei Groß und Klein. Er ist ein Symbol für Gastfreundschaft und Genuss.
Zutaten, die du brauchst
Die Qualität der Zutaten ist entscheidend für das Gelingen dieses Festtagsbratens. Wählen Sie ein hochwertiges Stück Rindfleisch, das gut marmoriert ist, da dies für Saftigkeit und Geschmack sorgt. Frische Kräuter sind unerlässlich, um die charakteristische Aroma-Note der Kruste zu erzielen. Achten Sie auf gute Qualität bei allen Zutaten, um das beste kulinarische Erlebnis zu gewährleisten.

- rindernuss oder oberschale: ein mageres, aber dennoch saftiges Stück für den perfekten Braten
- olivenöl: extra vergine für das Anbraten und die Kruste
- zehen knoblauch: frisch und fein gehackt für intensive Würze
- frischer rosmarin (gehackt): sein kräftiges Aroma passt hervorragend zu Rindfleisch
- frischer thymian (gehackt): liefert eine zitronige, erdige Note, die den Geschmack abrundet
- dijonsenf: für eine leichte Schärfe und Bindung der Kräutermischung
- paniermehl (oder semmelbrösel): bildet die knusprige Basis der Kruste
- salz: zum Würzen des Fleisches und der Kruste
- schwarzer pfeffer: frisch gemahlen für zusätzliche Würze
- rinderbrühe: bildet die Grundlage für eine geschmackvolle Soße
- zwiebeln (grob geschnitten): für das Aroma im Bratensaft und die Soße
- lorbeerblätter: verleihen der Soße eine klassische, tiefe Würze
Die genauen Mengen dieser wunderbaren Zutaten finden Sie wie gewohnt in der detaillierten Rezeptkarte am Ende dieses Beitrags.
Variationen
Dieser Rinderbraten ist ein wahrhaft wandelbarer Klassiker, der sich mühelos an verschiedene Ernährungsstile anpassen lässt. Stellen Sie sich vor, wie Sie die Grundidee mit wenigen Handgriffen neu interpretieren und so für Abwechslung sorgen.
Für eine vegane Variante könnten Sie auf ein festes Pilzgericht wie Portobello-Steaks oder einen Linsenbraten als Basis setzen. Die Kräuterkruste lässt sich dann wunderbar mit Nüssen, Semmelbröseln und veganen Kräutern nach Wahl kreieren. Servieren Sie dazu eine reiche Gemüsebrühe-Sauce, die mit Rotwein und Balsamico abgerundet wird.
Wenn Sie eine Low-Carb-Option bevorzugen, ersetzen Sie das Paniermehl durch gemahlene Mandeln oder Kokosraspeln. Ein Hauch von Chiasamen kann ebenfalls für zusätzlichen Biss sorgen. Achten Sie darauf, die Kräuter frisch zu halten und eventuell mit gerösteten Nüssen oder Kernen zu ergänzen, um die Textur interessant zu gestalten.
Sie könnten den Braten auch mit einer mediterranen Note verfeinern, indem Sie getrocknete Tomaten, Oliven und Feta-Käse (falls nicht vegan gewünscht) in die Kruste einarbeiten. Rosmarin und Thymian bleiben dabei zentrale Aromen, ergänzt durch Oregano und eine Prise Knoblauchpulver.
Wie man Festlicher Rinderbraten mit Kräuterkruste zubereitet
Schritt 1: Die Vorbereitung des Rinderbratens
Beginnen Sie damit, das Rindfleisch sorgfältig von eventuellen Sehnen und überschüssigem Fett zu befreien. Dies sorgt für ein gleichmäßigeres Garen und eine angenehmere Textur. Tupfen Sie das Fleisch anschließend gründlich trocken, da dies für eine bessere Bräunung entscheidend ist. Ein trockenes Fleischstück lässt sich besser anbraten und bildet eine schönere Oberfläche für die spätere Kruste.
Schälen Sie den Knoblauch und hacken Sie ihn sehr fein. Hacken Sie auch die frischen Kräuter, Rosmarin und Thymian, bis sie fast eine Paste bilden. In einer mittelgroßen Schüssel vermischen Sie den fein gehackten Knoblauch, die gehackten Kräuter, Dijonsenf, Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer. Diese Mischung ist das Herzstück des Geschmacks, also nehmen Sie sich Zeit, sie gut zu vermengen.
Reiben Sie das Rindfleisch rundherum großzügig mit dieser aromatischen Kräutermischung ein. Stellen Sie sicher, dass jede Seite des Fleisches gut bedeckt ist, um sicherzustellen, dass sich die Aromen optimal entfalten können. Lassen Sie das Fleisch für mindestens 15-20 Minuten bei Raumtemperatur ruhen, damit die Gewürze einziehen können. Dies ist ein wichtiger Schritt für die Geschmacksintensität.
Schritt 2: Das scharfe Anbraten des Fleisches
Wählen Sie einen schweren Bräter oder eine ofenfeste Pfanne, die für hohe Temperaturen geeignet ist. Geben Sie etwa zwei Esslöffel Olivenöl hinein und erhitzen Sie es bei starker Hitze, bis es fast zu rauchen beginnt. Das Öl muss richtig heiß sein, um eine schöne Maillard-Reaktion zu erzielen.
Legen Sie das vorbereitete Rindfleisch vorsichtig in das heiße Öl. Braten Sie es von allen Seiten scharf an, bis es eine tiefbraune, appetitliche Kruste entwickelt hat. Dieser Prozess dauert pro Seite etwa 2-3 Minuten und ist entscheidend für die spätere Saftigkeit und den Geschmack des Bratens. Drehen Sie das Fleisch regelmäßig, um eine gleichmäßige Bräunung zu gewährleisten.
Heben Sie das angebratene Fleisch vorsichtig aus dem Bräter und legen Sie es auf einen Teller oder eine saubere Arbeitsfläche. Es muss nun kurz ruhen, während Sie den nächsten Schritt vorbereiten. Das Anbraten versiegelt die Säfte im Inneren des Fleisches, was für ein zartes Ergebnis unerlässlich ist.
Schritt 3: Die Basis für die Soße schaffen
Geben Sie die grob geschnittenen Zwiebeln und die Lorbeerblätter in den Bräter, in dem das Fleisch angebraten wurde. Nutzen Sie das verbliebene Öl und die Bratenrückstände, um den süßlichen Geschmack der Zwiebeln herauszuarbeiten. Rösten Sie die Zwiebeln für etwa 2-3 Minuten an, bis sie leicht glasig werden und duften.
Gießen Sie nun die Rinderbrühe in den Bräter. Kratzen Sie dabei mit einem Holzlöffel oder Pfannenwender den Boden des Bräters ab, um alle köstlichen Röstaromen zu lösen und in die Flüssigkeit zu integrieren. Bringen Sie die Flüssigkeit kurz zum Kochen, um die Aromen zu intensivieren.
Nehmen Sie den Bräter vom Herd, um die weitere Zubereitung im Ofen vorzubereiten. Heizen Sie Ihren Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vor. Diese moderate Temperatur ist ideal für das langsame Garen eines Rinderbratens, um ihn innen perfekt zart zu bekommen.
Schritt 4: Die Kräuterkruste auftragen
Vermischen Sie in einer kleinen Schüssel das Paniermehl mit dem restlichen Esslöffel Olivenöl. Das Öl hilft dabei, das Paniermehl zu binden und sorgt später für eine goldbraune, knusprige Textur. Achten Sie darauf, dass das Paniermehl gleichmäßig mit dem Öl benetzt ist.
Nehmen Sie das angebratene Rindfleisch zur Hand und bestreichen Sie es rundherum gleichmäßig mit der Paniermehl-Öl-Mischung. Drücken Sie die Mischung leicht an, sodass sie gut am Fleisch haftet und eine zusammenhängende Kruste bildet. Dies ist der Moment, in dem Ihr Braten seine charakteristische äußere Hülle erhält.
Legen Sie das mit der Kruste überzogene Fleisch vorsichtig auf das Zwiebel-Lorbeerblatt-Bett in den Bräter. Stellen Sie sicher, dass das Fleisch stabil liegt und nicht kippt. Die Zwiebeln und Lorbeerblätter darunter werden nicht nur das Fleisch aromatisieren, sondern auch beim Garen helfen.
Schritt 5: Das langsame Garen im Ofen
Stellen Sie den Bräter mit dem Rinderbraten in den vorgeheizten Ofen. Lassen Sie ihn für etwa 60 bis 90 Minuten garen. Die genaue Garzeit hängt stark von der Dicke des Fleischstücks und Ihrer bevorzugten Garstufe ab.
Für eine Kerntemperatur von medium-rare empfiehlt sich ein Fleischthermometer, das etwa 55-60°C anzeigt. Wenn Sie das Fleisch lieber well-done mögen, streben Sie 65-70°C an. Messen Sie die Temperatur an der dicksten Stelle des Fleisches, ohne dabei den Knochen zu berühren, falls vorhanden.
Während des Garvorgangs sollten Sie den Braten alle 20-25 Minuten mit dem entstandenen Bratensaft und der Flüssigkeit aus dem Bräter übergießen. Dies verhindert, dass die Kräuterkruste austrocknet und hält sie schön saftig, während sie gleichzeitig knusprig wird. Falls die Flüssigkeit zu stark reduziert, können Sie zwischendurch vorsichtig etwas mehr heiße Rinderbrühe nachgießen.
Schritt 6: Ruhen lassen und Soße verfeinern
Sobald der Braten die gewünschte Kerntemperatur erreicht hat, nehmen Sie den Bräter vorsichtig aus dem Ofen. Legen Sie das Fleisch auf ein Schneidebrett und decken Sie es locker mit Alufolie ab. Lassen Sie den Braten unbedingt für mindestens 10-15 Minuten ruhen. In dieser Zeit können sich die Fleischsäfte im Inneren verteilen, was zu einem wesentlich saftigeren Ergebnis beim Anschneiden führt.
Während das Fleisch ruht, kümmern Sie sich um die Soße. Passieren Sie den Bratensaft durch ein feines Sieb direkt in einen kleinen Topf. Drücken Sie die Zwiebeln und Lorbeerblätter dabei leicht aus, um so viel Geschmack wie möglich herauszuholen. Entfetten Sie die Soße nach Belieben, indem Sie das Fett mit einem Löffel abschöpfen.
Schmecken Sie die passierte Soße mit Salz und Pfeffer ab. Falls die Soße noch zu dünn ist, können Sie sie bei mittlerer Hitze etwas einkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Sie können die Soße auch mit einem kleinen Stück kalter Butter montieren, um ihr zusätzlichen Glanz und eine samtige Textur zu verleihen.
Profi-Tipps für Festlicher Rinderbraten mit Kräuterkruste
Fleischqualität zählt: Achten Sie beim Kauf des Rinderbratens auf eine gute Marmorierung. Ein Stück aus der Hohen Rippe, dem Fehlrippenstück oder der Oberschale eignet sich hervorragend. Die Fettäderchen schmelzen beim Garen und machen das Fleisch ungemein saftig und geschmackvoll.
Perfekte Kruste erzielen: Für eine extra knusprige Kruste können Sie den Braten in den letzten 10-15 Minuten der Garzeit ohne Deckel bei leicht erhöhter Temperatur (ca. 200°C) oder kurz unter dem Grill braten. Beobachten Sie ihn dabei aber genau, damit die Kruste nicht verbrennt. Eine dünne Schicht Senf unter dem Paniermehl kann ebenfalls helfen, dass es besser haftet und knuspriger wird.
Temperaturkontrolle ist König: Ein gutes Fleischthermometer ist Ihr bester Freund für den perfekten Gargrad. Messen Sie die Temperatur an der dicksten Stelle, weg vom Knochen. Für medium-rare (rosa Kern) streben Sie 54-56°C an. Denken Sie daran, dass die Temperatur beim Ruhen noch um 3-5°C weiter ansteigt.
Kräuter frisch verwenden: Frische Kräuter wie Rosmarin und Thymian sind geschmacklich unübertroffen. Wenn Sie jedoch keine frischen zur Hand haben, können Sie getrocknete Kräuter verwenden, aber reduzieren Sie die Menge auf etwa die Hälfte, da sie intensiver sind. Achten Sie darauf, sie gut zu hacken, damit sie sich im Braten verteilen.
Geduld beim Ruhen: Das Ruhenlassen des Bratens nach dem Garen ist ein entscheidender Schritt, der oft unterschätzt wird. Mindestens 10-15 Minuten geben dem Fleisch Zeit, sich zu entspannen und die Säfte im Inneren zu verteilen. Wenn Sie diesen Schritt überspringen, läuft beim Anschneiden der ganze Saft heraus und der Braten wird trocken.
Serviervorschläge für Festlicher Rinderbraten mit Kräuterkruste
Dekoration
Eine einfache, aber wirkungsvolle Dekoration kann den festlichen Charakter des Bratens unterstreichen. Frische Kräuterzweige, wie zum Beispiel Rosmarin oder Thymian, können dekorativ um den Braten drapiert werden, wenn er servierfertig auf einer Platte liegt. Kleine Kirschtomaten oder ein paar garnierte Kartoffelröschen können ebenfalls visuelle Akzente setzen. Ein Klecks der dampfenden Soße, der die Kruste leicht benetzt, rundet das Bild ab.
Beilagen
Klassische Beilagen wie Kartoffelgratin, Kartoffelpüree oder Salzkartoffeln passen hervorragend zu diesem Rinderbraten. Auch ein gedünstetes grünes Gemüse wie grüne Bohnen, Brokkoli oder Spargel bildet einen schönen Kontrast zur Reichhaltigkeit des Fleisches. Ein frischer grüner Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing ist ebenfalls eine gute Wahl, um die Mahlzeit auszubalancieren. Probieren Sie auch mal Rosenkohl mit Speck oder glasierte Karotten als köstliche Ergänzung.
Kreative Servierideen
Für ein besonders elegantes Servieren können Sie den Braten in gleichmäßige Scheiben schneiden und die Soße separat dazu reichen. Alternativ können Sie die Soße auch leicht über die Scheiben träufeln. Eine weitere Idee ist es, den Braten auf einer großen Holzplatte anzurichten und die Beilagen darum herum zu arrangieren. Für ein rustikaleres Ambiente können Sie den Braten direkt auf einem Bett aus Röstgemüse servieren, das während des Bratens mitgegart wurde.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Wenn von diesem köstlichen Rinderbraten etwas übrig bleibt, können Sie die Reste luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren. Am besten eignet sich ein Frischhaltesystem oder eine verschließbare Box. So bleiben die Reste für etwa 2-3 Tage frisch und behalten ihre Qualität. Achten Sie darauf, dass der Braten vollständig abgekühlt ist, bevor Sie ihn in den Kühlschrank stellen.
Einfrieren
Eine weitere Option ist das Einfrieren von Resten. Schneiden Sie den Braten in passende Portionen und wickeln Sie diese gut in Gefrierfolie und/oder legen Sie sie in gefriergeeignete Beutel. So aufbewahrt, hält sich der Rinderbraten im Gefrierschrank bis zu 2-3 Monate, ohne wesentliche Qualitätseinbußen zu erleiden. Beachten Sie, dass die Textur der Kruste nach dem Auftauen möglicherweise nicht mehr ganz so knusprig ist.
Aufwärmen
Zum Aufwärmen gibt es mehrere Möglichkeiten. Die schonendste Methode ist im Backofen bei niedriger Temperatur (ca. 140°C), abgedeckt mit etwas Flüssigkeit wie Brühe oder Wasser, damit das Fleisch nicht austrocknet. Alternativ können Sie den Braten in Scheiben geschnitten in einer Pfanne mit etwas Butter oder Öl bei mittlerer Hitze kurz anbraten. Auch die Mikrowelle ist eine Option, hierbei sollte man aber darauf achten, das Fleisch nicht zu überhitzen.
Häufig gestellte Fragen
- Wie erreiche ich die perfekte Kerntemperatur für meinen Rinderbraten?
Die Kerntemperatur ist entscheidend für das gewünschte Ergebnis. Verwenden Sie am besten ein Fleischthermometer, um die Temperatur an der dicksten Stelle des Bratens zu messen. Für ‘rare’ (sehr roh) liegen Sie bei etwa 50-52°C, für ‘medium-rare’ (leicht rosa) bei 54-56°C und für ‘medium’ (rosa Kern) bei 58-60°C. Es ist wichtig zu wissen, dass die Temperatur während der Ruhephase des Bratens noch um einige Grad weiter ansteigt, also nehmen Sie den Braten lieber etwas früher aus dem Ofen. Denken Sie auch daran, dass verschiedene Fleischstücke unterschiedliche Garzeiten und Temperaturen benötigen können.
- Kann ich auch andere Kräuter für die Kruste verwenden oder welche Kombinationen sind empfehlenswert?
Absolut! Die Kräuterkruste ist ein wunderbarer Ort für Experimente. Neben Rosmarin und Thymian harmonieren auch Majoran, Oregano, Salbei und sogar etwas Estragon hervorragend mit Rindfleisch. Eine klassische Kombination wäre zum Beispiel Rosmarin, Thymian und Salbei. Für eine mediterrane Note können Sie Oregano und eine Prise Zitronenabrieb hinzufügen. Achten Sie darauf, die Kräuter fein zu hacken, damit sie sich gut verteilen und nicht zu dominant werden. Frische Kräuter liefern stets das intensivste Aroma, doch auch hochwertige getrocknete Kräuter können verwendet werden, wobei die Menge dann reduziert werden sollte.
- Wie kann ich sicherstellen, dass die Kräuterkruste besonders knusprig wird und nicht matschig?
Das Geheimnis einer knusprigen Kruste liegt in der richtigen Zubereitung und Garung. Stellen Sie sicher, dass das Fleisch vor dem Auftragen der Kruste gut trockengetupft ist. Das Olivenöl im Paniermehl hilft ebenfalls, die Kruste zu verfestigen und knusprig zu machen. Für die ultimative Knusprigkeit können Sie den Braten in den letzten 10-15 Minuten der Garzeit ohne Abdeckung bei leicht erhöhter Temperatur (ca. 200°C) im Ofen lassen. Eine andere Methode ist, den Braten für die letzten paar Minuten unter den vorgeheizten Grill zu schieben. Seien Sie hierbei jedoch äußerst wachsam, da die Kruste schnell verbrennen kann. Auch ein kleiner Schuss Weißwein zur Soße kann helfen, dass die Kruste eine schöne Textur entwickelt.
Festlicher Rinderbraten mit Kräuterkruste
Dieser Rinderbraten mit Kräuterkruste ist ein echtes Highlight für jede festliche Tafel. Das Rindfleisch wird innen zartrosa und saftig, während die äußere Schicht eine unwiderstehlich knusprige und aromatische Kräuterkruste bildet. Die Zubereitung ist einfacher als man denkt und das Ergebnis ist ein Braten, der sowohl optisch als auch geschmacklich überzeugt.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 1 Stunde(n) 30 Minuten
- Total Time: 1 Stunde(n) 50 Minuten
- Yield: 4-6 Portionen 1x
- Category: Hauptgerichte
- Method: Braten
- Cuisine: Deutsch
- Diet: Glutenfrei (mit Anpassung)
Ingredients
1.2 kg Rindernuss oder Oberschale, 3 EL Olivenöl, 3 Zehen Knoblauch, 2 EL frischer Rosmarin (gehackt), 2 EL frischer Thymian (gehackt), 1 EL Dijonsenf, 50 g Paniermehl (oder Semmelbrösel), 1 TL Salz, 0.5 TL schwarzer Pfeffer, 250 ml Rinderbrühe, 2 Zwiebeln (grob geschnitten), 2 Lorbeerblätter
Instructions
1. Das Rindfleisch trocken tupfen und von Sehnen befreien. Knoblauch schälen und fein hacken. Rosmarin und Thymian hacken. In einer Schüssel gehackten Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Dijonsenf, Salz und Pfeffer vermischen. Das Fleisch rundherum damit einreiben.
2. In einem Bräter oder einer ofenfesten Pfanne 2 EL Olivenöl stark erhitzen. Das Rindfleisch von allen Seiten scharf anbraten, bis es gut gebräunt ist. Das Fleisch herausnehmen und beiseitelegen.
3. Die grob geschnittenen Zwiebeln und Lorbeerblätter in den Bräter geben und kurz anrösten. Die Rinderbrühe angießen und aufkochen lassen. Den Bräter vom Herd nehmen. Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
4. Das Paniermehl mit dem restlichen Olivenöl vermischen. Das angebratene Rindfleisch rundherum mit dieser Paniermehl-Mischung bestreichen und leicht andrücken, sodass eine Kruste entsteht. Das Fleisch auf das Zwiebelbett in den Bräter legen.
5. Den Braten für ca. 60-90 Minuten im vorgeheizten Ofen garen. Die genaue Garzeit hängt von der gewünschten Kerntemperatur ab (für medium ca. 55-60°C). Regelmäßig mit dem Bratensaft übergießen, um die Kruste saftig zu halten.
6. Nach dem Garen den Braten aus dem Ofen nehmen und vor dem Anschneiden 10-15 Minuten ruhen lassen, damit sich die Säfte im Fleisch verteilen können. Die Soße durch ein Sieb passieren und abschmecken. Den Braten in Scheiben schneiden und mit der Soße servieren.
Notes
Benötigte Geräte:
- Bräter
- Schneidebrett
- Messer
- Fleischthermometer (optional)
Häufig gestellte Fragen:
- Wie erreiche ich die perfekte Kerntemperatur? Verwenden Sie ein Fleischthermometer. Für ‘rare’ ca. 50-52°C, für ‘medium-rare’ 54-56°C, für ‘medium’ 58-60°C. Denken Sie daran, dass die Temperatur beim Ruhen noch um einige Grad ansteigt.
- Kann ich andere Kräuter verwenden? Ja, probieren Sie auch Majoran, Oregano oder Salbei. Frische Kräuter sind jedoch immer geschmacksintensiver.
- Wie kann ich die Kruste besonders knusprig machen? Für eine extra knusprige Kruste können Sie den Braten für die letzten 10-15 Minuten der Garzeit ohne Deckel bei leicht erhöhter Temperatur (ca. 200°C) braten, oder unter dem Grill kurz gratinieren, dabei aber gut aufpassen, damit nichts verbrennt.
Ernährungsinfo:
Glutenfrei (wenn glutenfreies Paniermehl verwendet wird)
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 550kcal
- Sugar: 0g
- Sodium: 0mg
- Fat: 35g
- Saturated Fat: 0g
- Carbohydrates: 10g
- Fiber: 0g
- Protein: 50g
- Cholesterol: 0mg
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