Klassische Kartoffelknödel mit zartem Rinderbraten & Soße
Dieses klassische Gericht vereint die herzhaften Aromen eines zart geschmorten Rinderbratens mit der Gemütlichkeit selbstgemachter Kartoffelknödel und einer reichhaltigen, aromatischen Soße. Es ist ein Festmahl, das Wärme und Zufriedenheit auf den Tisch bringt.
Für dieses traditionelle Gericht sind frische und qualitativ hochwertige Zutaten entscheidend. Hier sind die wichtigsten Komponenten und nützliche Tipps für das Gelingen dieses köstlichen Klassikers, der die Herzen von Fleisch- und Knödelliebhabern gleichermaßen höherschlagen lässt.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Authentischer Geschmack: Dieses Gericht ist ein wahrer Botschafter deutscher Hausmannskost, der mit jedem Bissen pure Gemütlichkeit und Tradition auf den Tisch bringt.
- Zarter Rinderbraten: Das langsam geschmorte Fleisch zerfällt förmlich auf der Zunge und ist von einer unglaublichen Saftigkeit, die durch die harmonisch abgestimmte Soße perfekt ergänzt wird.
- Perfekte Kartoffelknödel: Die selbstgemachten Kartoffelknödel sind außen leicht kross und innen wunderbar weich, ideal, um die köstliche Soße aufzunehmen.
- Vielseitigkeit: Dieses Gericht lässt sich wunderbar vorbereiten und passt perfekt zu festlichen Anlässen oder einem gemütlichen Familienessen am Sonntag.
- Flexibel ohne Alkohol: Die Soße wird mit kräftigem Traubensaft oder Rinderbrühe zubereitet, was sie zu einer perfekten Wahl für alle macht, die auf Alkohol in der Küche verzichten möchten.
Zutaten, die du brauchst
Die Qualität der Zutaten ist das A und O für ein gelungenes Rinderbraten-Gericht mit Kartoffelknödeln und Soße. Beginnen Sie mit einem guten Stück Rindfleisch, das sich gut zum Schmoren eignet, wie zum Beispiel aus der Oberschale, der Hüfte oder der Schulter. Frisches Gemüse wie Zwiebeln, Karotten und Sellerie bildet die geschmackliche Basis für die Soße, während hochwertige Gewürze wie Lorbeerblätter, Thymian und Rosmarin dem Braten Tiefe verleihen. Für die Kartoffelknödel sind mehlig kochende Kartoffeln die beste Wahl, um eine luftige Konsistenz zu erzielen.

- ca. 1,2 – 1,5 kg Rinderbraten (z.B. aus der Oberschale, der Hüfte oder der Schulter): Wählen Sie ein Stück, das gut marmoriert ist und sich zum langsamen Garen eignet.
- 2 große Zwiebeln: Sie bilden eine wichtige aromatische Grundlage für die Soße.
- 2–3 Karotten: Diese bringen Süße und eine schöne Farbe in den Bratensaft.
- 1/2 Sellerieknolle: Für eine erdige Note und zusätzliche Tiefe im Geschmack.
- 1 Stange Lauch: Verleiht der Soße eine feine, zwiebelähnliche Würze.
- 2 EL Tomatenmark: Sorgt für Farbe und eine intensive Umami-Note.
- 200 ml kräftiger Traubensaft (rot) oder alkoholfreier Rotwein: Verleiht der Soße eine wunderbare Fruchtigkeit und Säure.
- 750 ml – 1 Liter Rinderbrühe: Die Basis für eine herzhafte und geschmacksintensive Soße.
- 2–3 Lorbeerblätter: Ein klassisches Gewürz für Schmorgerichte, das ein unverwechselbares Aroma mitbringt.
- einige Zweige frischer Thymian: Verleiht eine würzige, leicht zitronige Note.
- einige Zweige frischer Rosmarin: Sein intensiver Duft harmoniert hervorragend mit Rindfleisch.
- Salz: Zum Abschmecken des Bratens und der Soße.
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer: Für eine angenehme Schärfe.
- Öl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl): Zum scharfen Anbraten des Fleisches.
- 1 kg mehlig kochende Kartoffeln (z.B. Bintje, Adretta): Die ideale Kartoffelsorte für luftige und bekömmliche Knödel.
- ca. 150-200 g Kartoffelstärke oder Mehl: Als Bindemittel für die Knödelmasse.
- 1 großes Ei: Hilft, die Knödelmasse zu binden und sorgt für eine leichte Lockerheit.
- Eine Prise frisch geriebene Muskatnuss: Ein Hauch von Muskat verfeinert die Knödel subtil.
- Salz zum Würzen der Knödelmasse und des Kochwassers: Für ein ausgewogenes Aroma.
- Alle Bratensäfte und das Gemüse aus dem Schmortopf: Ein unverzichtbarer Teil der Soße.
- 1–2 EL Mehl oder Speisestärke (angerührt mit etwas kaltem Wasser) zum Binden (optional): Zum Nachbessern der Soßenkonsistenz.
- Ein Schuss Sahne oder ein Stück Butter zum Verfeinern (optional): Für eine extra Cremigkeit und Reichhaltigkeit der Soße.
Die genauen Mengen finden Sie natürlich in der beigefügten Rezeptkarte, um Ihnen das Kochen zu erleichtern.
Variationen
Dieses herzhafte Gericht lässt sich auf vielfältige Weise abwandeln, um es an individuelle Vorlieben anzupassen. Für eine vegetarische Variante könnten Sie auf ein kräftiges Pilzgericht oder ein geschmortes Wurzelgemüse als Basis zurückgreifen, das dann mit den Kartoffelknödeln und einer Gemüsebrühen-basierten Soße serviert wird. Achten Sie hierbei auf kräftige Aromen, um die Fülle des Originalgerichts zu imitieren.
Eine spannende low-carb-Option wäre die Ersetzung der Kartoffelknödel durch Blumenkohl-Knödel oder Zucchini-Puffer. Der Rinderbraten bleibt hierbei oft ein zentraler Bestandteil, da er von Natur aus kohlenhydratarm ist. Die Soße kann mit geringerer Menge an stärkehaltigen Bindemitteln angedickt oder durch eine Reduktion der Flüssigkeit konzentriert werden, um den Kohlenhydratgehalt niedrig zu halten.
Auch die Würzung lässt sich kreativ gestalten: Probieren Sie es mit einer mediterranen Note, indem Sie Kräuter wie Rosmarin, Thymian und Oregano intensiver einsetzen und vielleicht ein paar Oliven zur Soße hinzufügen. Oder wie wäre es mit einer leicht asiatisch angehauchten Variante, bei der Sie eine Prise Sternanis oder Zimt in die Soße geben und diese mit einem Schuss Sojasauce abschmecken? Die Möglichkeiten sind fast endlos, um diesen Klassiker immer wieder neu zu interpretieren und auf Ihre persönliche Geschmackswelt abzustimmen.
Wie man Kartoffelknödel Rinderbraten Soße zubereitet
Schritt 1: Vorbereitung des Rinderbratens
Beginnen Sie mit der Vorbereitung des Rinderbratens, indem Sie diesen aus dem Kühlschrank nehmen und mindestens eine Stunde vor dem Anbraten auf Raumtemperatur bringen lassen. Dies sorgt für ein gleichmäßigeres Garen. Würzen Sie das Fleisch rundherum großzügig mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer. Das Anbraten ist ein entscheidender Schritt, um Röstaromen zu entwickeln, die später der Soße Tiefe verleihen.
Erhitzen Sie in einem schweren Schmortopf oder Bräter etwas Öl bei hoher Temperatur. Legen Sie den Rinderbraten vorsichtig hinein und braten Sie ihn von allen Seiten scharf an, bis er eine schöne braune Kruste hat. Dies dauert pro Seite etwa 2-3 Minuten. Nehmen Sie den angebratenen Braten kurz aus dem Topf und stellen Sie ihn beiseite.
Nun ist es an der Zeit, das Gemüse vorzubereiten, das als Basis für die Soße dient. Schälen und würfeln Sie die Zwiebeln, Karotten und den Sellerie. Schneiden Sie den Lauch in Ringe. Geben Sie das vorbereitete Gemüse in den heißen Bräter, in dem das Fleisch angebraten wurde, und dünsten Sie es bei mittlerer Hitze einige Minuten an, bis es leicht Farbe annimmt. Geben Sie das Tomatenmark hinzu und rösten Sie es kurz mit an, um seine Aromen zu intensivieren.
Schritt 2: Das Schmoren des Rinderbratens
Löschen Sie das angebratene Gemüse mit dem kräftigen Traubensaft oder dem alkoholfreien Rotwein ab und kratzen Sie dabei den Bratensatz vom Boden des Topfes ab. Lassen Sie die Flüssigkeit kurz einkochen. Geben Sie dann die Rinderbrühe hinzu, bis das Fleisch fast bedeckt ist. Legen Sie den Rinderbraten zurück in den Topf. Fügen Sie die Lorbeerblätter, Thymian- und Rosmarinzweige hinzu.
Bringen Sie die Flüssigkeit im Topf zum Kochen, reduzieren Sie dann die Hitze auf die niedrigste Stufe, legen Sie den Deckel auf den Topf und lassen Sie den Rinderbraten langsam schmoren. Planen Sie hierfür mindestens 2,5 bis 3 Stunden ein, abhängig von der Größe und Art des Bratenstücks. Das Fleisch sollte am Ende so zart sein, dass es sich leicht mit einer Gabel zerteilen lässt.
Überprüfen Sie während des Schmorvorgangs gelegentlich den Flüssigkeitsstand und fügen Sie bei Bedarf etwas mehr Rinderbrühe hinzu. Der Braten sollte stets leicht in Flüssigkeit liegen. Dies sorgt dafür, dass das Fleisch saftig bleibt und sich die Aromen optimal entfalten können. Achten Sie darauf, dass die Temperatur nicht zu hoch ist, um ein Austrocknen zu verhindern und ein sanftes Garen zu gewährleisten.
Schritt 3: Zubereitung der Kartoffelknödelmasse
Während der Braten schmort, bereiten Sie die Kartoffelknödel vor. Kochen Sie die mehlig kochenden Kartoffeln mit Schale in Salzwasser, bis sie gar sind. Gießen Sie das Wasser ab und lassen Sie die Kartoffeln gut ausdampfen, am besten schon am Vortag. Drücken Sie die noch warmen, geschälten Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse oder zerstampfen Sie sie fein. Achten Sie darauf, dass keine Klumpen zurückbleiben, da dies die Konsistenz der Knödel beeinträchtigen könnte.
Geben Sie die Kartoffelstärke oder das Mehl, das Ei und eine Prise frisch geriebene Muskatnuss zu den zerdrückten Kartoffeln. Würzen Sie die Masse mit Salz. Verkneten Sie alle Zutaten zügig, aber gründlich zu einem glatten Teig. Der Teig sollte nicht zu lange geknetet werden, damit die Knödel nicht zäh werden. Er sollte sich gut formen lassen, aber nicht klebrig sein.
Wenn die Masse zu feucht ist, geben Sie noch etwas Kartoffelstärke oder Mehl hinzu. Ist sie zu trocken, können Sie einen kleinen Schuss kaltes Wasser oder Milch einarbeiten. Formen Sie aus der Teigmasse mit leicht angefeuchteten Händen gleichmäßig große Knödel. Lassen Sie die Knödel kurz ruhen, während Sie die Soße fertigstellen, und bewahren Sie sie bis zum Kochen abgedeckt auf, damit sie nicht austrocknen.
Schritt 4: Fertigstellung der Soße
Wenn der Rinderbraten gar ist, nehmen Sie ihn vorsichtig aus dem Schmortopf und halten Sie ihn warm, beispielsweise in Alufolie gewickelt. Entfernen Sie die Lorbeerblätter und die Kräuterzweige aus dem Topf. Passieren Sie das Gemüse und die restliche Flüssigkeit durch ein feines Sieb in einen sauberen Topf oder eine Schüssel. Drücken Sie das Gemüse dabei gut aus, um möglichst viel Geschmack zu extrahieren. Dies ist die Grundlage für Ihre köstliche Soße, die nun ihren vollen Geschmack entfaltet.
Stellen Sie den Topf mit der passierten Flüssigkeit auf den Herd und bringen Sie sie zum Köcheln. Wenn die Soße noch zu dünn ist, können Sie sie mit einer Mischung aus Mehl oder Speisestärke und kaltem Wasser, angerührt zu einer glatten Paste, binden. Geben Sie die Stärkemischung unter ständigem Rühren nach und nach hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Lassen Sie die Soße nochmals kurz aufkochen, damit sie ihre Bindung entfaltet und die Stärke ihre Wirkung zeigt.
Schmecken Sie die Soße abschließend mit Salz und Pfeffer ab. Für eine extra cremige Note können Sie am Ende einen Schuss Sahne oder ein kleines Stück kalte Butter einrühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Dies verleiht der Soße eine wunderbare Glätte und einen verfeinerten Geschmack. Lassen Sie die Soße noch kurz ziehen, bevor Sie sie servieren, damit sich die Aromen vollends verbinden können.
Schritt 5: Kochen der Kartoffelknödel
Bringen Sie in einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen. Geben Sie die geformten Kartoffelknödel vorsichtig in das siedende Wasser. Achten Sie darauf, den Topf nicht zu überfüllen, damit die Knödel genügend Platz zum Garen haben und nicht zusammenkleben. Kochen Sie die Knödel bei schwacher bis mittlerer Hitze für etwa 15-20 Minuten. Die genaue Kochzeit kann je nach Größe der Knödel variieren, aber sie sind gar, wenn sie an die Oberfläche steigen.
Nehmen Sie die fertigen Knödel mit einer Schaumkelle aus dem Wasser und lassen Sie sie kurz abtropfen. Servieren Sie die Kartoffelknödel sofort, damit sie ihre perfekte Konsistenz behalten. Sie sind ideal, um die reichhaltige Soße aufzunehmen und jedem Bissen eine zusätzliche Dimension von Geschmack und Textur zu verleihen.
Der Rinderbraten kann nun in Scheiben geschnitten und zusammen mit den Kartoffelknödeln und der Soße auf Tellern angerichtet werden. Achten Sie darauf, dass das Fleisch nach dem Ruhen noch saftig ist und sich leicht schneiden lässt. Dieses Gericht ist ein wahrer Genuss und spiegelt die besten Aspekte der traditionellen deutschen Küche wider. Genießen Sie die Kombination aus zartem Fleisch, herzhafter Soße und fluffigen Knödeln.
Schritt 6: Anrichten des Gerichts
Schneiden Sie den ruhenden Rinderbraten in ca. 1-1,5 cm dicke Scheiben. Die Scheiben sollten saftig und zart sein. Legen Sie einige Scheiben Rinderbraten auf jeden Teller. Das Langzeitschmoren hat dafür gesorgt, dass das Fleisch seine Textur behält und dennoch mühelos zerfällt.
Geben Sie ein bis zwei frisch gekochte Kartoffelknödel auf jeden Teller. Ihre helle Farbe und weiche Textur bilden einen schönen Kontrast zum dunklen Fleisch und der Soße. Sie sind wie kleine Schwämmchen, die darauf warten, die köstliche Soße aufzunehmen und den Geschmack zu intensivieren.
Gießen Sie großzügig von der heißen, aromatischen Soße über den Rinderbraten und die Kartoffelknödel. Die glänzende Soße umhüllt die Komponenten und sorgt für eine harmonische Verbindung aller Aromen. Ein Anblick, der Appetit macht und die Vorfreude auf den ersten Bissen steigert. Dieses Gericht ist ein Fest für die Sinne und ein Beweis für die Kunst der traditionellen Küche.
Profi-Tipps für Kartoffelknödel Rinderbraten Soße
Das Beste: Die Kartoffeln für die Knödel am besten schon am Vortag kochen und gut auskühlen lassen. Kalte, gestampfte Kartoffeln nehmen weniger Flüssigkeit auf und ergeben eine festere, aber dennoch luftige Knödelmasse, die weniger leicht zerfällt.
Fleischtemperatur: Nehmen Sie das Fleisch mindestens eine Stunde vor dem Anbraten aus dem Kühlschrank, damit es Raumtemperatur erreicht. Dies sorgt für ein gleichmäßigeres Garen und verhindert, dass das Fleisch beim Anbraten innen noch kalt ist.
Geduld beim Schmoren: Ein zarter Rinderbraten braucht Zeit, planen Sie mindestens 2,5 bis 3 Stunden Schmorzeit ein. Lassen Sie den Braten bei niedriger Temperatur sanft garen, um das beste Ergebnis zu erzielen. Höhere Temperaturen führen zu trockenem Fleisch.
Soßenbindung: Wenn die Soße nach dem Passieren noch zu flüssig ist, verwenden Sie eine Mischung aus kaltem Wasser und Speisestärke (im Verhältnis 1:1 angerührt) zum Binden. Geben Sie diese langsam und unter ständigem Rühren hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Nicht zu viel auf einmal verwenden, sonst wird die Soße klumpig.
Abschmecken ist wichtig: Die Soße sollte zum Schluss immer noch einmal kräftig mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden. Manchmal fehlt nur eine Prise Salz, um alle Aromen hervorzuheben und das Gericht perfekt abzurunden. Probieren Sie die Soße immer wieder, bevor Sie sie servieren.
Serviervorschläge für Kartoffelknödel Rinderbraten Soße
Dekoration
Garnieren Sie das fertige Gericht mit frischen Kräutern wie Petersilie oder Thymian. Ein paar feine Streifen vom grünen Lauch oder ein Klecks zerdrückte Preiselbeeren können ebenfalls für einen farblichen Akzent sorgen und den Geschmack aufwerten.
Beilagen
Traditionell passen dazu Rotkohl oder Sauerkraut hervorragend. Auch grüne Bohnen oder ein einfacher grüner Salat können eine gute Ergänzung sein und für eine leichte Frische sorgen.
Kreative Servierideen
Für ein rustikaleres Ambiente servieren Sie das Gericht direkt aus dem Schmortopf. Alternativ können Sie den Rinderbraten in Scheiben schneiden und auf vorgewärmten Tellern anrichten, die Kartoffelknödel daneben platzieren und die Soße separat in einer Sauciere reichen, damit jeder nach Belieben nachnehmen kann.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Gekochte Kartoffelknödel und Rinderbraten mit Soße können im Kühlschrank aufbewahrt werden. Lassen Sie das Gericht vollständig abkühlen, bevor Sie es in luftdichte Behälter umfüllen. So bleiben die Aromen und die Konsistenz am besten erhalten.
Einfrieren
Rinderbraten mit Soße lässt sich gut einfrieren. Die Kartoffelknödel können nach dem Auftauen etwas an Konsistenz verlieren, daher empfiehlt es sich, sie separat einzufrieren oder frisch zuzubereiten. Für das Einfrieren den Braten und die Soße in gefriersichere Behälter füllen und gut verschließen.
Aufwärmen
Zum Aufwärmen den Rinderbraten mit Soße langsam in einem Topf bei niedriger Hitze erwärmen, bis er durchgehend heiß ist. Falls die Soße zu dick geworden ist, können Sie etwas zusätzliche Brühe oder Wasser einrühren. Die Kartoffelknödel können Sie ebenfalls kurz in heißem Salzwasser erwärmen oder für einige Minuten im Ofen bei moderater Temperatur aufbacken.
Häufig gestellte Fragen
- Was sind die besten Kartoffelsorten für Kartoffelknödel?
Für die Zubereitung von Kartoffelknödeln eignen sich am besten mehlig kochende Kartoffelsorten. Diese Sorten enthalten viel Stärke und wenig Feuchtigkeit, was zu einer lockeren und luftigen Knödeltextur führt. Beispiele hierfür sind Sorten wie Bintje, Adretta, Aurora oder auch Cilena. Wenn Sie nur festkochende Kartoffeln zur Hand haben, sollten Sie diese gut ausdampfen lassen und eventuell etwas mehr Kartoffelstärke oder Mehl hinzufügen, um eine passende Konsistenz zu erreichen. Die Kartoffeln sollten nicht zu jung sein und keine grünen Stellen aufweisen, da diese unerwünschte Bitterstoffe enthalten können.
- Wie kann ich sicherstellen, dass der Rinderbraten zart bleibt?
Zartheit beim Rinderbraten hängt von mehreren Faktoren ab: der Wahl des richtigen Fleischstücks, der Zubereitungsmethode und der Garzeit. Für ein Schmorgericht eignen sich Fleischteile mit Bindegewebe, da dieses beim langen Garen zu Gelatine wird, was das Fleisch saftig und zart macht. Gut geeignet sind beispielsweise Ochsenschwanz, Wade, Nacken oder auch die Schulter. Das langsame Garen bei niedriger Temperatur über mehrere Stunden (mindestens 2,5-3 Stunden) ist entscheidend. Achten Sie darauf, dass der Braten stets in Flüssigkeit liegt und der Deckel des Topfes gut schließt, um ein Austrocknen zu verhindern. Das Ruhenlassen des Bratens nach dem Garen ist ebenfalls wichtig, damit sich die Fleischsäfte wieder verteilen können.
- Was kann ich tun, wenn die Soße zu dünn oder zu dick ist?
Wenn die Soße zu dünn ist, können Sie sie ganz einfach durch Einkochen auf dem Herd bei offener Flamme oder durch Zugabe einer Stärke-Mischung andicken. Rühren Sie dazu etwa 1-2 Esslöffel Speisestärke oder Kartoffelstärke mit 2-3 Esslöffeln kaltem Wasser zu einer glatten Paste an und lassen Sie diese unter ständigem Rühren langsam in die köchelnde Soße einfließen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Lassen Sie die Soße danach noch kurz aufkochen, damit die Stärke ihre Bindekraft entfalten kann. Ist die Soße zu dick, können Sie sie mit etwas warmer Rinderbrühe, Wasser oder einem Schuss Sahne wieder flüssiger machen. Schmecken Sie die Soße nach jeder Anpassung erneut ab.
Dieses Gericht ist der Inbegriff deutscher Hausmannskost: eine herzhafte Umarmung für die Seele, die an Festtage und Familienzusammenkünfte erinnert. Stellen Sie sich vor: zartester, langsam geschmorter Rinderbraten, dessen reiches Aroma den Raum erfüllt und sich auf der Zunge förmlich auflöst. Begleitet wird er von perfekt fluffigen Kartoffelknödeln, die bereit sind, jeden Tropfen der tiefgründigen, glänzenden Soße aufzunehmen – einer Soße, die mit ihrer Würze und Wärme das gesamte Gericht harmonisch abrundet. Eine wahre Gaumenfreude, die ohne den Zusatz von Schweinefleisch und stattdessen mit besten Rindfleischstücken zubereitet wird, und deren Soße meisterhaft, auch mit nicht-alkoholischen Alternativen, ihren vollen Geschmack entfaltet. Ein Klassiker, der immer wieder begeistert und zu mehr herzhaften Gerichten inspiriert.
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PrintKartoffelknödel Mit Rinderbraten Und Soße
Dieses klassische Gericht vereint die herzhaften Aromen eines zart geschmorten Rinderbratens mit der Gemütlichkeit selbstgemachter Kartoffelknödel und einer reichhaltigen, aromatischen Soße. Es ist ein Festmahl, das Wärme und Zufriedenheit auf den Tisch bringt.
- Prep Time: 30 minutes
- Cook Time: 180 minutes
- Total Time: 210 minutes
- Yield: 4 servings 1x
- Category: Hauptgericht
- Method: Schmoren, Kochen
- Cuisine: Deutsch
- Diet: Keine Angabe
Ingredients
Für den Rinderbraten und die Soße:
- ca. 1,2 – 1,5 kg Rinderbraten (z.B. aus der Oberschale, der Hüfte oder der Schulter)
- 2 große Zwiebeln
- 2–3 Karotten
- 1/2 Sellerieknolle
- 1 Stange Lauch
- 2 EL Tomatenmark
- 200 ml kräftiger Traubensaft (rot) oder alkoholfreier Rotwein
- 750 ml – 1 Liter Rinderbrühe
- 2–3 Lorbeerblätter
- einige Zweige frischer Thymian
- einige Zweige frischer Rosmarin
- Salz
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Öl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
- Alle Bratensäfte und das Gemüse aus dem Schmortopf
- 1–2 EL Mehl oder Speisestärke (angerührt mit etwas kaltem Wasser) zum Binden (optional)
- Ein Schuss Sahne oder ein Stück Butter zum Verfeinern (optional)
Für die Kartoffelknödel:
- 1 kg mehlig kochende Kartoffeln (z.B. Bintje, Adretta)
- ca. 150-200 g Kartoffelstärke oder Mehl
- 1 großes Ei
- Eine Prise frisch geriebener Muskatnuss
- Salz zum Würzen der Knödelmasse und des Kochwassers
Instructions
Vorbereitung des Rinderbratens:
- Das Fleisch abspülen und trockentupfen. Mit Salz und Pfeffer großzügig würzen.
- Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Lauch putzen und grob würfeln.
- Das Öl in einem Schmortopf erhitzen und den Rinderbraten von allen Seiten scharf anbraten, bis er eine schöne Kruste hat.
- Das Gemüse und das Tomatenmark zum Braten geben und kurz mitrösten, bis es duftet.
- Mit dem Traubensaft (oder alkoholfreiem Rotwein) ablöschen und diesen einkochen lassen.
- Mit der Rinderbrühe aufgießen, bis das Fleisch zur Hälfte bedeckt ist. Lorbeerblätter, Thymian und Rosmarin hinzufügen.
- Den Braten zugedeckt im vorgeheizten Backofen bei ca. 160°C (Ober-/Unterhitze) für mindestens 2,5 bis 3 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch zart ist. Zwischendurch den Braten mit Flüssigkeit übergießen.
Zubereitung der Kartoffelknödel:
- Die Kartoffeln schälen, kochen und noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken.
- Die gepressten Kartoffeln mit Kartoffelstärke (oder Mehl), Ei, Muskatnuss und Salz zu einem glatten Teig verarbeiten. Nicht zu lange kneten, sonst werden die Knödel zäh.
- Aus dem Teig mit angefeuchteten Händen ca. 8-10 gleichmäßige Knödel formen.
- In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren, sodass das Wasser nur noch siedet.
- Die Kartoffelknödel vorsichtig ins siedende Wasser geben und etwa 15-20 Minuten gar ziehen lassen. Sie sind gar, wenn sie an die Oberfläche steigen.
Fertigstellung der Soße:
- Das Gemüse und die Gewürze aus dem Schmortopf entfernen. Den Bratensatz ggf. durch ein Sieb passieren.
- Die Flüssigkeit im Schmortopf aufkochen lassen. Falls gewünscht, mit einer in kaltem Wasser angerührten Mehl- oder Speisestärke-Mischung leicht binden.
- Die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken und optional mit einem Schuss Sahne oder einem Stück Butter verfeinern.
- Den Rinderbraten aus dem Topf nehmen, in Scheiben schneiden und mit den Kartoffelknödeln und der heißen Soße servieren.
Notes
Tipps für das Gelingen:
- Die Kartoffeln für die Knödel am besten schon am Vortag kochen oder nach dem Kochen gut ausdampfen lassen, damit die Masse nicht zu feucht wird.
- Nehmen Sie das Fleisch mindestens eine Stunde vor dem Anbraten aus dem Kühlschrank, damit es Raumtemperatur erreicht.
- Ein zarter Rinderbraten braucht Zeit, planen Sie mindestens 2,5 bis 3 Stunden Schmorzeit ein.
- Für eine intensivere Soße können Sie das Gemüse nach dem Anbraten auch karamellisieren lassen.
Lagerung und Aufwärmen:
- Reste des Rinderbratens und der Soße können gut abgedeckt im Kühlschrank für 2-3 Tage aufbewahrt werden.
- Die Kartoffelknödel sollten am besten frisch zubereitet werden, da sie nach dem Aufwärmen leicht ihre Konsistenz verlieren können. Falls doch Reste vorhanden sind, können diese kurz in Salzwasser erwärmt werden.
- Der Rinderbraten und die Soße lassen sich hervorragend in einem Topf bei niedriger Hitze oder vorsichtig in der Mikrowelle erwärmen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 0 kcal
- Sugar: 0g
- Sodium: 0mg
- Fat: 0g
- Saturated Fat: 0g
- Carbohydrates: 0g
- Fiber: 0g
- Protein: 0g
- Cholesterol: 0mg
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