Rotkohlpfanne mit Kartoffeln – Snackerra
Ich erinnere mich noch genau an die kühlen Herbstabende, an denen meine Familie und ich in der Küche versammelt waren. Draußen fiel der Regen in dichten Strömen, während drinnen der Duft von gebratenem Gemüse und Gewürzen durch die Luft schwebte. An solchen Abenden gab es oft meine geliebte Rotkohl Pfanne mit Kartoffeln, ein Gericht, das uns immer Geborgenheit und Wärme schenkte.
Der Geruch, der beim Braten aufstieg, war einfach unwiderstehlich und erfüllte das ganze Haus mit Vorfreude. Süßlich und erdig, mit einem Hauch von Zimt und Nelken, erinnerte er mich an die Gemütlichkeit und Wärme, die nur ein selbstgekochtes Gericht bieten kann. Und der Geschmack? Ein harmonisches Zusammenspiel von zartem Rotkohl und knusprigen Kartoffeln, das auf der Zunge zergeht und gleichzeitig die Seele wärmt.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Schnelle Zubereitung: Dieses Gericht ist ein wahrer Retter für hektische Tage, da es mit wenigen Handgriffen in unter 40 Minuten auf dem Tisch steht, perfekt für den Feierabend.
- Vielfältige Texturen: Die Kombination aus den leicht angebratenen, goldbraunen Kartoffeln und dem zarten, süß-sauren Rotkohl bietet ein spannendes Mundgefühl, das jeden Bissen zu einem Erlebnis macht.
- Harmonische Aromen: Süße Äpfel treffen auf herzhafte Zwiebeln und werden durch die würzige Note von Rotkohl und ausgewählten Gewürzen abgerundet, was zu einem tiefen und komplexen Geschmackserlebnis führt.
- Einfache Zutaten: Alle benötigten Komponenten sind preiswert und fast überall erhältlich, was dieses Gericht zu einer unkomplizierten und budgetfreundlichen Option macht, ohne Kompromisse beim Geschmack einzugehen.
- Wandelbarkeit: Ob als sättigendes Hauptgericht oder als liebevoll zubereitete Beilage, diese Rotkohlpfanne lässt sich vielseitig einsetzen und passt wunderbar zu vielen anderen Speisen, von deftigen Fleischgerichten bis hin zu leichten vegetarischen Alternativen.
Zutaten, die du brauchst
Die Auswahl der richtigen Zutaten ist entscheidend für das Gelingen dieses köstlichen Gerichts. Ich lege besonderen Wert auf frische, saisonale Produkte, um den besten Geschmack zu erzielen. Festkochende Kartoffeln sind hierfür ideal, da sie beim Braten ihre Form behalten und eine angenehme Textur entwickeln. Der Rotkohl, ob frisch oder aus dem Glas, sorgt für die charakteristische Farbe und den einzigartigen süß-sauren Geschmack, der dieses Gericht so besonders macht.

- festkochende kartoffeln: etwa 500 Gramm, geschält und in mundgerechte Würfel geschnitten, um eine optimale Bräunung zu gewährleisten.
- rotkohl: 400 Gramm, frisch oder aus dem Glas, je nach Vorliebe; frischer Kohl wird für eine noch intensivere Farbe und Textur empfohlen.
- olivenöl: 2 Esslöffel, als Basis zum Anbraten, das für eine gute Hitzeverteilung sorgt und das Anhaften verhindert.
- zwiebel: 1 Stück, mittelgroß, gewürfelt, für eine herzhafte Grundnote und süßliches Aroma.
- apfel: 1 Stück, mittelsüß, gewürfelt, um eine fruchtige und leicht säuerliche Komponente einzubringen, die wunderbar mit dem Rotkohl harmoniert.
- apfelessig: 2 Teelöffel, für die nötige Säure und um den Geschmack abzurunden, unverzichtbar für die typische Rotkohl-Note.
- zucker: 1 Teelöffel, um die Süße des Apfels und die Säure des Essigs auszubalancieren und eine angenehme Süße zu erzielen.
- salz: 1 Teelöffel, nach Geschmack, um alle Aromen zu intensivieren und das Gericht abzurunden.
- pfeffer: 0,5 Teelöffel, frisch gemahlen, für eine leichte Schärfe und eine zusätzliche Geschmacksebene.
- kreuzkümmel: 1 Teelöffel (optional), für eine exotische und warme Note, die dem Gericht eine interessante Tiefe verleiht.
- paprikapulver: 1 Teelöffel, edelsüß, um eine leichte Würze und eine schöne Farbe hinzuzufügen.
- frische petersilie: zum Garnieren, gehackt, für eine frische Optik und ein leicht herbes Aroma als finaler Touch.
Die genauen Mengen für alle Zutaten, die für eine perfekte Portion benötigt werden, sind im Rezeptblock angegeben.
Variationen
Dieses Gericht ist ein wunderbarer Ausgangspunkt für kreative Abwandlungen, die es an verschiedene Geschmäcker und Ernährungsbedürfnisse anpassen. Die Grundidee der Kombination aus süßem Rotkohl und herzhaften Kartoffeln lässt sich mit wenigen Anpassungen auf vielfältige Weise neu interpretieren, sodass für jeden etwas dabei ist.
Vegane Variante: Für eine rein pflanzliche Version ist dieses Gericht bereits bestens geeignet. Achte einfach darauf, dass alle verwendeten Zutaten vegan sind. Du kannst zusätzliche Proteinquellen wie Räuchertofu, gebratene Tempeh-Würfel oder Kichererbsen hinzufügen, um das Gericht noch sättigender zu gestalten. Eine großzügige Handvoll gerösteter Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne kann zudem für eine angenehme Textur sorgen.
Low-Carb-Option: Wenn du deinen Kohlenhydratkonsum reduzieren möchtest, kannst du die Kartoffeln durch Blumenkohlröschen ersetzen. Blumenkohl nimmt die Aromen hervorragend auf und behält nach dem Braten eine angenehme Bissfestigkeit. Achte darauf, den Blumenkohl nicht zu lange zu garen, damit er nicht matschig wird. Auch Sellerie oder Pastinaken könnten als interessante Alternativen dienen und dem Gericht eine leicht nussige Note verleihen.
Herzhafte Ergänzungen: Um dem Gericht eine deftigere Note zu verleihen, kannst du klein geschnittenen Speck oder gewürfelte Mettenden mit den Zwiebeln anbraten. Das ausgelassene Fett verleiht der gesamten Pfanne ein zusätzliches Aroma. Für eine fleischlose, aber dennoch herzhafte Variante eignen sich auch gebratene Pilze, insbesondere Champignons oder Shiitake, die einen intensiven Umami-Geschmack mitbringen.
Rotkohlpfanne mit Kartoffeln
Diese Rotkohlpfanne mit Kartoffeln ist ein einfaches und köstliches Gericht, das perfekt für kühle Herbstabende ist. Die Kombination aus süß-saurem Rotkohl und knusprigen Kartoffeln ist ein Fest für die Sinne.
- 500 g festkochende Kartoffeln (geschält und gewürfelt)
- 400 g Rotkohl (frisch oder aus dem Glas)
- 2 EL Olivenöl
- 1 Zwiebel (gewürfelt)
- 1 Apfel (gewürfelt)
- 2 TL Apfelessig
- 1 TL Zucker
- 1 TL Salz
- 0.5 TL Pfeffer
- 1 TL Kreuzkümmel (optional)
- 1 TL Paprikapulver
- Frische Petersilie (zum Garnieren)
- 1Die Kartoffeln schälen und in gleichmäßige Würfel schneiden.
- 2Den Rotkohl bei Bedarf fein schneiden oder abtropfen lassen.
- 3Die Zwiebel schälen und würfeln.
- 4Den Apfel schälen und würfeln.
- 5Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen.
- 6Die Kartoffelwürfel hinzufügen und ca. 10 Minuten braten, bis sie goldbraun und knusprig sind.
- 7Zwiebelwürfel und Apfelstückchen hinzufügen und weiterbraten, bis die Zwiebel weich ist (ca. 5 Minuten).
- 8Den Rotkohl in die Pfanne geben und gut vermischen. Für ca. 5 Minuten anbraten.
- 9Apfelessig, Zucker, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Paprikapulver hinzufügen. Gut vermengen und für weitere 5 Minuten köcheln lassen.
- 10Mit frisch gehackter Petersilie garnieren und sofort servieren.
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Wie man Rotkohlpfanne mit Kartoffeln zubereitet
Schritt 1: Vorbereitung der Kartoffeln und des Rotkohls
Beginne damit, die festkochenden Kartoffeln gründlich zu waschen und zu schälen. Schneide sie anschließend in gleichmäßige Würfel von etwa 1,5 bis 2 Zentimetern Kantenlänge. Die Größe ist wichtig, damit die Kartoffeln später gleichmäßig gar und knusprig werden. Wenn du frischen Rotkohl verwendest, entferne die äußeren Blätter, wasche ihn gründlich und schneide ihn in feine Streifen. Bei Rotkohl aus dem Glas solltest du ihn gut abtropfen lassen und gegebenenfalls noch etwas kleiner schneiden, falls die Stücke zu groß sind.
Das sorgfältige Schneiden der Zutaten ist der erste Schritt zu einem perfekten Gericht. Achte darauf, dass die Kartoffelwürfel nicht zu klein sind, damit sie beim Braten nicht zerfallen, aber auch nicht zu groß, damit sie durchgaren. Dies kann je nach Übung etwa fünf bis sieben Minuten in Anspruch nehmen. Der Rotkohl, ob frisch oder aus dem Glas, sollte in mundgerechte Streifen geschnitten werden, um die Garzeit zu optimieren und sicherzustellen, dass er sich gut mit den anderen Zutaten vermischt.
Wenn du frisch gewaschenen Rotkohl verwendest, ist es ratsam, ihn auf einem Küchentuch auszubreiten, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen. Dies hilft, dass er später besser brät und nicht zu sehr dünstet. Die Vorbereitung der Grundzutaten legt den Grundstein für den Erfolg des gesamten Gerichts und sollte mit Bedacht erfolgen.
Schritt 2: Zwiebel und Apfel vorbereiten
Während die Kartoffeln und der Rotkohl vorbereitet werden, widmen wir uns den aromatisierenden Komponenten. Schäle die Zwiebel und schneide sie in feine Würfel. Kleine, gleichmäßige Würfel sorgen dafür, dass die Zwiebeln schnell weich werden und ihr süßliches Aroma abgeben, ohne dabei zu verbrennen. Achte darauf, keine zu großen Stücke zu schneiden, damit sie sich gut in die Pfanne integrieren.
Als Nächstes kommt der Apfel an die Reihe. Schäle auch ihn, entferne das Kerngehäuse und schneide ihn in ebenso kleine Würfel wie die Zwiebeln. Ein mittelsüßer Apfel, wie zum Beispiel ein Elstar oder Gala, eignet sich hervorragend, da seine Fruchtsüße eine wunderbare Ergänzung zum leicht herben Rotkohl bildet und die Aromen harmonisch abrundet. Die Kombination aus Zwiebel und Apfel schafft eine süßlich-würzige Basis.
Die Vorbereitung dieser beiden Zutaten sollte nur wenige Minuten dauern, aber ihre Wirkung auf das Endergebnis ist beträchtlich. Sie verleihen der gesamten Rotkohlpfanne eine zusätzliche Geschmacksebene und Komplexität, die sie von einfacheren Variationen abhebt. Dies sind die kleinen Details, die ein gutes Gericht zu einem herausragenden Gericht machen.
Schritt 3: Kartoffeln anbraten
Nun ist es an der Zeit, die Kartoffeln zum Leben zu erwecken. Erhitze zwei Esslöffel Olivenöl in einer großen, idealerweise antihaftbeschichteten Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Achte darauf, dass das Öl richtig heiß ist, bevor du die Kartoffelwürfel hineingibst. Dies hilft, eine schöne Kruste zu bilden und verhindert, dass die Kartoffeln unnötig am Boden anhaften.
Gib die vorbereiteten Kartoffelwürfel in die heiße Pfanne und verteile sie gleichmäßig. Brate sie für etwa zehn bis zwölf Minuten an, dabei regelmäßig umrühren, damit sie von allen Seiten goldbraun und knusprig werden. Es ist wichtig, die Kartoffeln nicht zu überfüllen, um sicherzustellen, dass sie braten und nicht dünsten. Falls deine Pfanne nicht groß genug ist, brate die Kartoffeln lieber in zwei Portionen an.
Das Ziel ist eine appetitlich gebräunte Oberfläche, die einen herrlichen Kontrast zur weichen Innenseite der Kartoffeln bildet. Während dieses Bratenprozesses entwickeln die Kartoffeln ihr volles Aroma und die gewünschte Textur. Die Geduld beim Anbraten zahlt sich hier in jedem Fall aus, denn sie sind die Basis für die gesamte Pfanne.
Schritt 4: Zwiebeln und Äpfel hinzufügen und mitbraten
Sobald die Kartoffeln eine schöne goldbraune Farbe angenommen haben und beginnen, knusprig zu werden, ist es Zeit, die vorbereiteten Zwiebel- und Apfelwürfel hinzuzufügen. Gib sie direkt zu den Kartoffeln in die Pfanne. Rühre alles gut durch, damit sich die Aromen vermischen können.
Brate die Zwiebeln und Äpfel für etwa fünf bis sieben Minuten mit den Kartoffeln an. Die Zwiebeln sollten dabei weich und glasig werden, während die Apfelstücke leicht zu bräunen beginnen und ihre Süße abgeben. Achte darauf, dass die Hitze nicht zu hoch ist, damit die Zwiebeln nicht verbrennen, sondern schön weich und aromatisch werden. Das leichte Karamellisieren der Zwiebeln und Äpfel trägt maßgeblich zum Geschmacksprofil des Gerichts bei.
Dieses Stadium der Zubereitung ist entscheidend, um die süß-würzige Basis für den Rotkohl zu legen. Die Aromen beginnen sich nun miteinander zu verbinden und bilden ein köstliches Duftpotpourri, das Lust auf mehr macht. Eine gut vermischte Mischung aus Kartoffeln, Zwiebeln und Äpfeln ist die Grundlage für das folgende Finale.
Schritt 5: Rotkohl hinzufügen und würzen
Nun ist der Star der Pfanne an der Reihe: der Rotkohl. Gib die vorbereiteten Rotkohlstreifen in die Pfanne zu den Kartoffeln, Zwiebeln und Äpfeln. Vermische alles gut, sodass der Rotkohl gleichmäßig verteilt ist und mit den anderen Zutaten in Kontakt kommt. Lass alles zusammen für etwa fünf bis sieben Minuten bei mittlerer Hitze schmoren. Der Rotkohl wird dabei beginnen, etwas zusammenzufallen und seine Farbe zu intensivieren.
Nachdem der Rotkohl etwas weicher geworden ist, ist es Zeit, die Gewürze hinzuzufügen. Gib den Apfelessig, den Zucker, Salz, Pfeffer, optional den Kreuzkümmel und das Paprikapulver in die Pfanne. Rühre alles gründlich um, damit sich die Gewürze gleichmäßig im Gericht verteilen und die Säure des Essigs beginnt, mit dem Zucker und dem Rotkohl zu reagieren. Das Süß-Sauer-Spiel ist hier von zentraler Bedeutung.
Lass die Pfanne nun für weitere fünf bis acht Minuten köcheln, bis der Rotkohl die gewünschte Konsistenz erreicht hat – er sollte zart, aber noch leicht bissfest sein. Die Aromen verbinden sich nun vollständig, und die süß-saure Note entfaltet sich perfekt. Dies ist der Moment, in dem das Gericht seinen vollen Charakter erhält und bereit ist, serviert zu werden.
Schritt 6: Abschmecken und Servieren
Bevor du das Gericht servierst, ist es wichtig, es abzuschmecken. Probiere eine kleine Menge und passe die Würze bei Bedarf an. Vielleicht benötigt es noch eine Prise Salz, etwas mehr Pfeffer oder eine weitere kleine Zugabe von Apfelessig für mehr Säure oder Zucker für eine süßere Note. Achte auf eine harmonische Balance zwischen süß, sauer und herzhaft, die deinem persönlichen Geschmack entspricht.
Wenn alles perfekt abgeschmeckt ist, nimm die Pfanne vom Herd. Streue großzügig frisch gehackte Petersilie über das Gericht, um ihm nicht nur eine schöne optische Aufwertung zu verleihen, sondern auch eine frische Kräuternote hinzuzufügen. Die grüne Petersilie bildet einen wunderbaren Kontrast zur tiefvioletten Farbe des Rotkohls und den goldbraunen Kartoffeln.
Serviere die Rotkohlpfanne mit Kartoffeln heiß direkt aus der Pfanne. Sie ist sowohl als eigenständiges Hauptgericht als auch als köstliche Beilage zu verschiedenen Fleisch- oder Fischgerichten ein wahrer Genuss. Guten Appetit!
Profi-Tipps für Rotkohlpfanne mit Kartoffeln
Perfekte Kartoffeltextur: Um sicherzustellen, dass deine Kartoffeln außen herrlich knusprig und innen weich werden, ist es essenziell, sie in gleichmäßige Würfel zu schneiden und sie nicht zu dicht aneinander in die Pfanne zu geben. Eine einzelne Schicht in der Pfanne und ausreichend heißes Öl sind hierbei entscheidend für den Erfolg.
Die richtige Balance zwischen Süße und Säure: Die Harmonie von Süße und Säure ist das Herzstück dieses Gerichts. Beginne mit den angegebenen Mengen an Apfelessig und Zucker und schmecke das Gericht gegen Ende der Kochzeit ab. Kleine Anpassungen können hier einen großen Unterschied machen und das Gericht deinem persönlichen Geschmack perfekt anpassen.
Würze nach Belieben: Während Kreuzkümmel eine fantastische, warme Note hinzufügt, kannst du auch mit anderen Gewürzen experimentieren. Eine Prise Zimt oder eine Messerspitze geriebene Muskatnuss können dem Gericht eine zusätzliche Tiefe verleihen, besonders in den kälteren Monaten. Auch ein Hauch von Majoran passt hervorragend.
Geduld beim Anbraten: Das langsame, gleichmäßige Anbraten der Kartoffeln ist entscheidend. Widerstehe der Versuchung, zu oft umzurühren. Gib den Kartoffeln Zeit, eine schöne goldbraune Kruste zu entwickeln. Dies sorgt für die gewünschte Textur und verhindert, dass sie matschig werden. Eine gute Bratpfanne ist hierbei dein bester Freund.
Verwendung von frischem Rotkohl: Während Glasrotkohl eine praktische Option ist, bietet frischer Rotkohl oft ein intensiveres Aroma und eine knackigere Textur. Wenn du frischen Rotkohl verwendest, achte darauf, ihn wirklich fein zu schneiden und ihn lange genug mitzubraten, bis er die gewünschte Zartheit erreicht hat. Frischer Kohl erfordert oft etwas mehr Garzeit.
Serviervorschläge für Rotkohlpfanne mit Kartoffeln
Dekoration
Eine Prise frische, gehackte Petersilie verleiht der Rotkohlpfanne nicht nur einen frischen Geschmack, sondern auch eine schöne optische Note. Alternativ kannst du auch fein geschnittene Schnittlauchringe oder eine kleine Menge gehackte frische Minze als Garnitur verwenden, um zusätzliche Frische zu integrieren. Geröstete Pinienkerne oder Walnüsse können zudem eine attraktive Textur und einen nussigen Geschmack hinzufügen.
Beilagen
Diese Rotkohlpfanne ist eine fantastische Beilage zu vielen herzhaften Hauptgerichten. Sie passt hervorragend zu gebratenen oder geschmorten Schweinefiletstücken, zu einem saftigen Rinderbraten oder auch zu Fisch wie Lachs oder Kabeljau. Auch zu Geflügel, wie zum Beispiel einer knusprigen Entenbrust oder einem klassischen Brathähnchen, ist sie eine wunderbare Ergänzung. Wenn du sie als vegetarisches Hauptgericht servierst, sind gebratene Tofuwürfel oder ein cremiges Kartoffelpüree gute Begleiter.
Kreative Servierideen
Anstatt die gesamte Pfanne auf einmal auf den Tisch zu stellen, kannst du die Rotkohlpfanne auch in kleinen Portionsschälchen oder tiefen Tellern anrichten. Gib zuerst eine Portion der Kartoffel-Rotkohl-Mischung auf den Teller und garniere sie dann mit einer kleinen, gebratenen Fleischscheibe oder einem Klecks saurer Sahne. Für ein festliches Menü kannst du sie auch als Füllung für kleine Blätterteigpasteten verwenden oder sie als Basis für eine vegetarische Terrine nutzen.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Sollte etwas von der köstlichen Rotkohlpfanne übrig bleiben, kannst du sie problemlos im Kühlschrank aufbewahren. Lasse das Gericht vollständig abkühlen, bevor du es in einen luftdichten Behälter gibst. So verpackt hält sich die Pfanne im Kühlschrank für gut 2 bis 3 Tage, ohne an Geschmack zu verlieren. Die Aromen setzen sich über Nacht oft noch besser und intensiver fort.
Einfrieren
Für eine noch längere Haltbarkeit eignet sich das Einfrieren der Rotkohlpfanne mit Kartoffeln. Fülle das gut abgekühlte Gericht in geeignete gefrierfeste Behälter oder Gefrierbeutel. Achte darauf, die Behälter gut zu verschließen, um Gefrierbrand zu vermeiden. Eingefroren hält sich das Gericht bis zu 3 Monate. Vor dem Verzehr sollte es langsam im Kühlschrank aufgetaut werden.
Aufwärmen
Das Aufwärmen der Rotkohlpfanne ist denkbar einfach. Du kannst sie in der Mikrowelle bei mittlerer Leistung für etwa 5-7 Minuten erwärmen, bis sie durchgehend heiß ist. Achte darauf, zwischendurch umzurühren. Alternativ kannst du sie auch in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen, eventuell mit einem kleinen Schuss Wasser oder Brühe, um sie wieder saftig zu machen. Im Backofen bei etwa 180°C für ca. 15 Minuten ist ebenfalls eine Option, um die Knusprigkeit der Kartoffeln etwas wiederherzustellen.
Häufig gestellte Fragen
- Kann ich die Kartoffeln durch etwas anderes ersetzen, wenn ich sie nicht mag oder vertrage?
Ja, absolut! Es gibt mehrere tolle Alternativen zu Kartoffeln, die eine ähnliche Textur oder ein interessantes Geschmacksprofil mitbringen. Du könntest zum Beispiel Süßkartoffeln verwenden, die dem Gericht eine zusätzliche Süße verleihen und eine schöne Farbe beisteuern. Auch Pastinaken oder Sellerieknollen, in gleichgroße Würfel geschnitten, sind gute Optionen und bringen ihre ganz eigenen, leicht nussigen Aromen mit. Für eine kohlenhydratarme Variante bieten sich Blumenkohlröschen an, die ähnlich wie Kartoffeln angebraten werden können und die Aromen des Rotkohls wunderbar aufnehmen. Auch Kürbiswürfel eignen sich hervorragend, besonders im Herbst, und verleihen der Pfanne eine cremige Konsistenz und eine angenehme Süße.
- Wie kann ich sicherstellen, dass der Rotkohl nicht zu weich oder zu hart wird?
Die richtige Garzeit für den Rotkohl hängt stark von der Frische und der Schnittgröße ab. Beginne damit, den Rotkohl in feine Streifen zu schneiden, damit er schneller gart. Wenn du frischen Rotkohl verwendest, gib ihn erst zu den Kartoffeln, wenn diese bereits gut angebraten sind, und lass ihn dann für etwa 10-15 Minuten mitköcheln, je nachdem, wie bissfest du ihn magst. Wenn du Glasrotkohl verwendest, ist er bereits vorgegart und benötigt nur wenige Minuten, um sich mit den anderen Aromen zu verbinden. Probiere den Rotkohl gegen Ende der Kochzeit immer wieder, um die perfekte Konsistenz zu finden – er sollte zart, aber noch leicht bissfest sein, nicht matschig.
- Ist dieses Gericht wirklich vegan, oder muss ich etwas anpassen?
Die Grundrezeptur der Rotkohlpfanne mit Kartoffeln ist von Natur aus vegan! Das bedeutet, dass du keine tierischen Produkte wie Fleisch, Fisch, Eier oder Milchprodukte für die Zubereitung benötigst. Die Hauptzutaten sind Kartoffeln, Rotkohl, Zwiebeln, Apfel, Olivenöl und Gewürze, die alle pflanzlich sind. Achte lediglich bei der Auswahl von Fertigprodukten (falls du welche verwendest, was hier aber nicht nötig ist) darauf, dass keine versteckten tierischen Bestandteile enthalten sind. Dieses Gericht ist also perfekt für eine vegane oder vegetarische Ernährung geeignet und beweist, dass pflanzliche Küche unglaublich schmackhaft und sättigend sein kann, ganz ohne Kompromisse.
