Salbeibutter selber machen – Muma’s Kitchen
Salbeibutter selber machen ist eine der einfachsten und zugleich effektivsten Methoden, um deinen kulinarischen Kreationen eine unvergleichliche Tiefe und ein aromatisches Highlight zu verleihen. Die harmonische Verbindung von cremiger Butter, dem unverwechselbar würzigen Aroma frischen Salbeis und einer subtilen Knoblauch-Note entfaltet sich auf der Zunge und passt sich nahtlos an eine Vielzahl von Gerichten an – von Pasta über Fleisch bis hin zu raffinierten Gemüsebeilagen.
Dieser Prozess ist nicht nur eine Gaumenfreude, sondern auch eine Demonstration dafür, wie mit minimalem Aufwand ein maximaler Geschmack erzielt werden kann. Wenn du dich entscheidest, Salbeibutter selbst zuzubereiten, wählst du nicht nur ein Rezept, sondern investierst in ein kleines Stück kulinarischer Magie, das deine Mahlzeiten auf ein neues Niveau hebt.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Schnelle Zubereitung: Mit nur wenigen Handgriffen und einer kurzen Ruhezeit steht deine selbstgemachte Salbeibutter bereit, um Gerichte im Handumdrehen zu veredeln. Du brauchst keine Stunden in der Küche, um ein aromatisches Ergebnis zu erzielen.
- Intensiver Geschmack: Frischer Salbei und aromatischer Knoblauch verschmelzen zu einer Symphonie der Aromen, die gekauften Produkten oft fehlt. Das Ergebnis ist eine Butter, die deine Sinne verwöhnt und jedem Bissen Charakter verleiht.
- Unglaubliche Vielseitigkeit: Ob als Topping für warmes Brot, als Sauce für Pasta und Gnocchi, zum Verfeinern von Fleischgerichten oder als Begleiter für gegrilltes Gemüse – die Anwendungsmöglichkeiten sind schier endlos und bereichern jede Mahlzeit.
- Einfache Zutaten: Du benötigst nur grundlegende Zutaten, die fast jeder zu Hause hat oder leicht besorgen kann. Das macht die Zubereitung unkompliziert und jederzeit möglich.
- Personalisierbar: Dieses Grundrezept ist nur der Anfang. Du kannst die Intensität von Salbei und Knoblauch anpassen oder weitere Kräuter und Gewürze hinzufügen, um deine ganz persönliche Salbeibutter zu kreieren.
Zutaten, die du brauchst
Die Wahl der richtigen Zutaten ist entscheidend für die Qualität deiner Salbeibutter. Hochwertige, frische Produkte bilden die Grundlage für den authentischen Geschmack. Achte besonders auf frische, grüne Salbeiblätter und eine gute Butter – die Basis, die alle Aromen harmonisch vereint. Der Knoblauch sollte frisch sein, um seine würzige Note optimal zu entfalten. Die Qualität dieser einfachen Komponenten bestimmt letztendlich, wie exquisit deine selbstgemachte Salbeibutter wird.

- butter: die cremige basis, die alle anderen aromen perfekt aufnimmt und bindet. verwende eine gute qualität, am besten ungesalzene butter für mehr kontrolle über das salzempfinden.
- frische salbeiblätter: sie sind das herzstück dieses rezepts und verleihen der butter ihr charakteristisches, leicht herbes und waldiges aroma. achte auf tiefgrüne, unbeschädigte blätter.
- knoblauchzehe: eine frische zehe bringt eine angenehme würze und tiefe, die sich wunderbar mit dem salbei ergänzt. die intensität kann je nach persönlicher vorliebe angepasst werden.
- salz: um den geschmack abzurunden und die aromen hervorzuheben. meersalz oder fleur de sel eignen sich hervorragend.
Die genauen Mengen für diese Grundzutaten, sowie mögliche optionale Ergänzungen für deine perfekte Salbeibutter, findest du selbstverständlich in der detaillierten Rezeptkarte weiter unten.
Variationen
Die Welt der Salbeibutter ist weit mehr als nur die klassische Kombination. Du kannst dieses Grundrezept zu einer wahren Geschmacksexplosion verwandeln, indem du kreative Varianten ausprobierst. Stell dir vor, wie eine vegane Salbeibutter deinen Gerichten eine pflanzliche Leichtigkeit verleiht, oder wie eine Low-Carb-Version deine speziellen Ernährungsbedürfnisse erfüllt, ohne Kompromisse beim Geschmack einzugehen.
Eine aufregende Möglichkeit ist es, die Salbeibutter mit anderen Kräutern zu verfeinern. Ein Hauch von Thymian oder Rosmarin kann eine interessante neue Dimension eröffnen. Für Liebhaber von Schärfe könnte eine Prise Chili oder Cayennepfeffer für das gewisse Etwas sorgen. Auch ein Spritzer Zitronensaft oder etwas Zitronenschale kann eine wunderbare frische Note hinzufügen, die besonders gut zu Fisch oder Geflügel passt.
Denke auch an Nüsse! Geröstete Pinienkerne oder gehackte Walnüsse, die unter die Butter gemischt werden, sorgen für eine delightful knusprige Textur. Oder wie wäre es mit einem süßen Twist? Ein Löffel Honig oder Ahornsirup verwandelt die Salbeibutter in eine süß-herzhafte Köstlichkeit, die hervorragend zu Käseplatten oder als Topping für süße Kartoffelgerichte passt. Lass deiner Fantasie freien Lauf und entdecke neue Lieblingsvariationen.
Wie man Salbeibutter zubereitet
Schritt 1: Die Butter vorbereiten und den Salbei zerkleinern
Der erste Schritt zu deiner perfekten Salbeibutter beginnt mit der Butter selbst. Nimm sie unbedingt rechtzeitig aus dem Kühlschrank. Sie sollte weich, aber nicht geschmolzen sein, also auf Raumtemperatur erwärmt. Diese Konsistenz ist essenziell, damit sich später alle Aromen gleichmäßig verteilen und du eine cremige, homogene Masse erhältst. Versuche nicht, diesen Schritt zu überstürzen; Geduld zahlt sich hier aus.
Parallel dazu widmen wir uns dem Star der Show: den frischen Salbeiblättern. Zupfe die Blätter vorsichtig von den Stielen ab. Wasche und trockne sie gründlich, denn Feuchtigkeit kann die Butterqualität beeinträchtigen. Gib die Blätter auf ein sauberes Schneidebrett. Beginne damit, sie grob zu schneiden, bevor du sie mit einem scharfen Messer so fein wie möglich hackst. Je feiner der Salbei, desto besser verteilt sich sein intensives Aroma in der gesamten Butter.
Das Ziel ist es, kleine, fast pulverförmige Partikel zu erhalten, die sich nahtlos in die Butter einfügen. Wenn du eine besonders feine Textur bevorzugst, kannst du die gehackten Salbeiblätter auch kurz in einem Mörser zerstoßen. Achte darauf, dass keine großen Blattstücke zurückbleiben, die das Mundgefühl beeinträchtigen könnten. Dies ist der Moment, um die Basis für das kräftige Aroma deiner Salbeibutter zu legen.
Schritt 2: Den Knoblauch vorbereiten und die Aromen anrösten
Nun ist der Knoblauch an der Reihe, seine würzige Präsenz zu entfalten. Schäle die Knoblauchzehe oder -zehen, je nach Geschmack und Größe. Für die feinste Verteilung kannst du den Knoblauch entweder mit einer Knoblauchpresse direkt auspressen oder ihn ebenfalls mit einem scharfen Messer sehr, sehr fein hacken. Es ist wichtig, dass die Knoblauchstücke nicht zu grob sind, damit sie beim Verzehr nicht unangenehm hervorstechen.
Nimm nun einen kleinen Topf und gib einen Esslöffel der vorbereiteten weichen Butter hinein. Erhitze diese Butter bei mittlerer Hitze. Sobald sie geschmolzen ist und leicht schäumt, gibst du den fein gehackten Salbei und den fein gehackten Knoblauch hinzu. Lass diese Mischung nun für etwa fünf Minuten sanft vor sich hin köcheln und rösten. Dies ist ein entscheidender Schritt, um die ätherischen Öle und Aromen sowohl des Salbeis als auch des Knoblauchs optimal zu aktivieren und zu intensivieren.
Achte darauf, dass der Salbei und der Knoblauch nicht verbrennen, sondern nur leicht Farbe annehmen und duften. Dies verleiht der Salbeibutter eine angenehme Tiefe und Röstaromen, ohne bitter zu werden. Der Duft, der jetzt aus dem Topf steigt, ist bereits ein Vorgeschmack auf das köstliche Ergebnis. Dieses sanfte Rösten ist der Schlüssel zu einem vollmundigen und harmonischen Geschmacksprofil deiner selbstgemachten Salbeibutter.
Schritt 3: Die Aromen abkühlen lassen und mit der restlichen Butter vermengen
Sobald die fünf Minuten des sanften Röstens vorüber sind und deine Küche wunderbar duftet, nimmst du den kleinen Topf vorsichtig vom Herd. Nun ist es unerlässlich, dass diese aromatische Butter-Kräuter-Mischung vollständig abkühlt. Dies mag wie ein kleiner Umweg erscheinen, ist aber ein kritischer Schritt für die richtige Konsistenz deiner finalen Salbeibutter. Wenn die Mischung noch warm ist, wird sie die restliche Butter zu schnell schmelzen lassen und die Masse zu flüssig machen.
Lasse die Mischung also bei Raumtemperatur ruhen, bis sie wieder fest oder zumindest handwarm ist. Du kannst diesen Prozess beschleunigen, indem du den Topf kurz in ein kaltes Wasserbad stellst, aber achte darauf, dass kein Wasser in die Butter gelangt. Die Geduld in diesem Stadium zahlt sich aus, indem sie eine perfekte Emulsion und eine streichfähige Textur gewährleistet.
Sobald die aromatisierte Butter abgekühlt ist, gibst du sie zusammen mit der restlichen weichen Butter (die du natürlich ebenfalls auf Raumtemperatur gebracht hast) in eine ausreichend große Schüssel. Füge das Salz hinzu, das die Aromen hervorhebt und für die richtige Balance sorgt. Beginne nun, alles mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine zu vermengen. Dies ist der Moment, in dem sich die cremige Magie entfaltet und die Salbeibutter ihre charakteristische Konsistenz erhält.
Schritt 4: Alles zu einer cremigen Masse aufschlagen
Mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine ausgestattet, beginnst du nun, die gesamte Buttermasse zu bearbeiten. Starte auf niedriger Stufe, um die Zutaten grob zu vermengen, und erhöhe dann allmählich die Geschwindigkeit. Schlage die Butter für mindestens zwei bis drei Minuten auf höchster Stufe auf. Dieser Prozess ist entscheidend, um die Butter luftig und cremig zu machen und alle Aromen – den würzigen Salbei, die tiefe Knoblauchnote und das Salz – gleichmäßig zu verteilen.
Du wirst beobachten, wie die Butter ihre Farbe von einem helleren Gelb zu einem cremigeren, fast weißlichen Ton verändert und an Volumen gewinnt. Das Rühren bindet die Fette und sorgt für eine weiche, streichfähige Konsistenz, die sich perfekt auf Brot verteilen oder schmelzen lässt. Wenn du eine besonders leichte und fluffige Salbeibutter möchtest, kannst du diesen Vorgang ruhig noch etwas verlängern.
Zwischenzeitlich kannst du die Schüsselränder ein- bis zweimal mit einem Spatel abkratzen, um sicherzustellen, dass wirklich alle Butteranteile gleichmäßig bearbeitet werden. Am Ende dieses Schrittes sollte eine zarte, luftige und intensiv duftende Salbeibutter entstanden sein, bereit für den nächsten Schritt: die Lagerung.
Schritt 5: Abfüllen und fest werden lassen
Deine köstliche, selbstgemachte Salbeibutter ist nun fast fertig! Das Abfüllen und Festwerdenlassen sind die letzten Schritte, um sie für den Genuss vorzubereiten. Nimm ein sauberes Schraubglas oder eine kleine, luftdichte Vorratsdose. Glasbehälter sind ideal, da sie keine Gerüche annehmen und du den Inhalt gut sehen kannst.
Fülle die cremige Salbeibutter vorsichtig in das Glas oder die Dose. Du kannst sie direkt hineinlöffeln oder, wenn du sie besonders schön präsentieren möchtest, mit einem Spritzbeutel in die Behälter dressieren. Streiche die Oberfläche glatt oder gestalte sie nach Belieben.
Stelle das gefüllte Gefäß nun in den Kühlschrank. Dort wird die Butter innerhalb von ein bis zwei Stunden fest und nimmt ihre endgültige, streichfähige Konsistenz an. Die Kälte hilft dabei, die Aromen zu konservieren und die Butter haltbar zu machen. Stelle sicher, dass das Glas gut verschlossen ist, um zu verhindern, dass die Salbeibutter unerwünschte Gerüche aus dem Kühlschrank annimmt oder austrocknet.
Wenn du größere Mengen zubereitet hast, kannst du die Butter auch auf einem Stück Backpapier ausrollen und zu einer Rolle formen. Diese kannst du dann in Frischhaltefolie wickeln und so im Kühlschrank lagern. So kannst du sie später bequem in Scheiben schneiden. Die kühle Lagerung ist der Schlüssel zur Langlebigkeit.
Profi-Tipps für Salbeibutter selber machen
Qualität der Zutaten ist König. Das mag offensichtlich klingen, aber bei Salbeibutter macht es einen enormen Unterschied, ob du frische, aromatische Salbeiblätter und eine hochwertige Butter verwendest. Greife zu den besten Produkten, die dir zur Verfügung stehen, denn sie sind die Basis für den vollen Geschmack.
Nicht zu heiß braten. Der Salbei und der Knoblauch sollen sanft geröstet werden, um ihre Aromen freizusetzen. Verbrenne sie nicht, denn das führt zu einem bitteren Beigeschmack. Eine niedrige bis mittlere Hitze und ständiges Rühren sind hier deine besten Freunde. Weniger ist oft mehr, wenn es um die Hitze geht.
Geduld beim Abkühlen. Das vollständige Abkühlen der gerösteten Butter-Kräuter-Mischung ist entscheidend für die Konsistenz. Wenn du die warme Mischung mit der weichen Butter vermischst, riskierst du, dass die Butter schmilzt und matschig wird. Lass ihr Zeit, Raumtemperatur zu erreichen, bevor du weitermachst.
Luftdicht aufbewahren. Damit deine Salbeibutter lange frisch bleibt und ihr Aroma behält, ist die richtige Lagerung unerlässlich. Bewahre sie in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank auf. Dies verhindert das Austrocknen und die Aufnahme von Fremdgerüchen. Du kannst sie auch portionsweise einfrieren, um sie noch länger haltbar zu machen.
Experimentiere mit Kräutern und Gewürzen. Dieses Rezept ist eine hervorragende Grundlage, aber scheue dich nicht, kreativ zu werden. Füge einen Hauch von Thymian, Rosmarin oder sogar etwas Zitronenschale hinzu. Eine Prise Chili kann für eine angenehme Schärfe sorgen. Finde deine persönliche Lieblingskombination und mache die Salbeibutter zu deinem ganz eigenen Meisterwerk.
Serviervorschläge für Salbeibutter
Dekoration
Auch die Optik spielt eine Rolle! Du kannst die fertige Salbeibutter in kleine, dekorative Formen pressen, zum Beispiel mit Hilfe von Ausstechformen oder indem du sie zu kleinen Kugeln rollst. Ein kleiner Zweig frischer Salbei als Garnitur auf der Schüssel oder auf der angerichteten Portion macht optisch viel her. Wenn du sie zu einer Rolle geformt hast, kannst du sie in dünne Scheiben schneiden und wie kleine Medaillons auf das Gericht legen.
Beilagen
Salbeibutter ist ein wahrer Alleskönner als Beilage. Sie passt hervorragend zu frisch gebackenem Brot, Baguette oder Ciabatta. Stelle sie als aromatische Begleitung zu Ofenkartoffeln, Rosmarinkartoffeln oder einfach zu gedünstetem Gemüse wie Spargel, Brokkoli oder grünen Bohnen bereit. Auch zu Pilzgerichten, besonders gebratenen Champignons oder Steinpilzen, entfaltet sie ihr volles Potenzial.
Für Pasta-Liebhaber ist sie ein Traum. Einfach ein Stück der Salbeibutter über heiße Gnocchi oder hausgemachte Pasta schmelzen lassen und mit etwas Parmesan bestreuen – mehr braucht es oft nicht für ein köstliches Mahl. Auch zu Risotto oder Polenta ist sie eine wunderbare Ergänzung, die für eine würzige Note sorgt.
Kreative Servierideen
Warum nicht die Salbeibutter als Füllung verwenden? Ein Stück in die Mitte eines gebratenen Hähnchen- oder Putenbrusts einschneiden und schmelzen lassen – das Ergebnis ist eine unglaublich saftige und aromatische Mahlzeit. Sie eignet sich auch hervorragend, um Steaks oder Lammkoteletts nach dem Braten zu verfeinern. Lege einfach ein Stück Salbeibutter auf das heiße Fleisch und lass es schmelzen.
Für ein besonderes kulinarisches Erlebnis kannst du Salbeibutter auch als Basis für eine einfache, aber geschmacksintensive Sauce verwenden. Schmelze die Butter in einem Topf, gib vielleicht noch einen Schuss Weißwein hinzu und reduziere es leicht. Mit etwas Nudelwasser zu einer cremigen Sauce emulgieren – perfekt für eine schnelle Pasta-Kreation. Die Möglichkeiten sind schier endlos und warten darauf, von dir entdeckt zu werden. Sie ist ein wahres Multitalent in der Küche.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Falls du doch einmal mehr Salbeibutter zubereitet hast, als du sofort verbrauchen kannst, ist die Aufbewahrung denkbar einfach. Bewahre die Reste immer in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Ein sauberes Schraubglas mit Deckel ist hierfür ideal, aber auch kleine Frischhaltedosen eignen sich hervorragend. Achte darauf, dass die Butter gut verschlossen ist, um sie vor Fremdgerüchen und Austrocknung zu schützen.
Im Kühlschrank hält sich die Salbeibutter auf diese Weise für etwa 5 bis 7 Tage frisch. Sie behält ihre cremige Konsistenz und ihr intensives Aroma, sodass du sie auch nach mehreren Tagen noch genießen kannst. Überprüfe sie vor dem Verzehr auf äußerliche Veränderungen, aber in der Regel ist sie bei korrekter Lagerung problemlos haltbar.
Der Schlüssel zur Langlebigkeit liegt in der Vermeidung von Luftkontakt und der Einhaltung der Kühlschranktemperatur. So bleibt deine selbstgemachte Delikatesse stets ein Genuss und bereit für den nächsten Einsatz.
Einfrieren
Wenn du die Haltbarkeit deiner Salbeibutter deutlich verlängern möchtest, ist das Einfrieren die beste Option. Du kannst die gesamte Butter in einen gefriergeeigneten Behälter füllen oder sie, was oft praktischer ist, in kleinere Portionen aufteilen. Das Einfrieren in Eiswürfelformen ist hierfür eine hervorragende Methode.
Fülle die weiche Salbeibutter in die Mulden der Eiswürfelform, lasse sie fest werden und löse die gefrorenen “Butterwürfel” dann. Diese kannst du in einem Gefrierbeutel oder einer gefriergeeigneten Dose sammeln. So hast du immer die benötigte Menge zur Hand, ohne eine große Menge auftauen zu müssen.
Im Gefrierschrank ist Salbeibutter gut verpackt für mehrere Monate haltbar, oft bis zu 3 Monate. Achte darauf, dass die Verpackung luftdicht ist, um Gefrierbrand zu vermeiden. So hast du immer eine aromatische Reserve für spontane kulinarische Ideen zur Hand.
Aufwärmen
Das Auftauen von gefrorener Salbeibutter ist denkbar einfach. Wenn du die Butterwürfel verwendest, kannst du sie direkt aus dem Gefrierschrank in die Pfanne geben, um sie über Fleisch, Fisch oder Gemüse schmelzen zu lassen. Die geringe Menge taut sehr schnell auf und fügt dem Gericht sofort Aroma hinzu.
Wenn du eine größere Menge aufgetaut hast, nimm sie einfach einige Zeit vor dem Gebrauch aus dem Gefrierschrank und lasse sie bei Raumtemperatur weich werden. Sie sollte wieder eine streichfähige Konsistenz erreichen. Du kannst sie auch kurz in der Mikrowelle bei geringer Leistung erwärmen, aber sei hier vorsichtig, um ein Schmelzen zu vermeiden.
Der Aufwärmprozess ist unkompliziert und schnell, sodass du deine Salbeibutter ohne großen Aufwand genießen kannst. Ob direkt aus dem Kühlschrank oder nach dem Auftauen – sie ist bereit, deine Gerichte zu veredeln. Ein kleiner Tipp: Schon wenige Minuten bei Raumtemperatur reichen oft aus, um die gewünschte Konsistenz wiederzuerlangen.
Häufig gestellte Fragen
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Wie lange ist selbstgemachte Salbeibutter haltbar?
Selbstgemachte Salbeibutter ist im Kühlschrank, luftdicht verpackt, in der Regel etwa 5 bis 7 Tage haltbar. Achte darauf, dass keine Luft an die Butter gelangt, um die Frische zu gewährleisten. Wenn du die Butter portionsweise einfrierst, ist sie sogar mehrere Monate haltbar, was sie zu einer praktischen Vorratsoption macht. Die genaue Haltbarkeit kann je nach Frische der Zutaten und Hygiene bei der Zubereitung variieren.
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Kann ich Salbeibutter auch ohne Knoblauch zubereiten?
Ja, absolut! Salbeibutter schmeckt auch ohne Knoblauch hervorragend. Der Salbei allein verleiht der Butter bereits ein kräftiges und angenehmes Aroma. Wenn du den Knoblauch weglassen möchtest, kannst du stattdessen die Menge des Salbeis leicht erhöhen oder andere Kräuter wie Thymian oder Rosmarin hinzufügen, um eine interessante Geschmacksnuance zu erzielen. Auch eine Prise Zitronenschale kann für eine frische Komponente sorgen, wenn dir der Sinn nicht nach Knoblauch steht.
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Wozu passt Salbeibutter am besten?
Salbeibutter ist unglaublich vielseitig und passt zu einer breiten Palette von Gerichten. Sie ist ein Klassiker zu Pasta und Gnocchi, wo sie als einfache, aber aromatische Sauce dient. Auch zu Fleischgerichten wie Kalb, Lamm, Rind oder Geflügel ist sie eine köstliche Ergänzung; ein Stück auf dem heißen Gericht schmelzen zu lassen, verfeinert es wunderbar. Sie eignet sich hervorragend als Topping für Ofen- oder Pellkartoffeln, zu gegrilltem Gemüse, Pilzgerichten oder einfach als aromatischer Brotaufstrich. Sogar zu Fischgerichten, insbesondere zu solchen mit kräftigerem Geschmack, harmoniert sie gut. Ihre Anwendung ist vielfältig und bereichert fast jede herzhafte Mahlzeit.
Salbeibutter selber machen
Salbeibutter selber machen ist eine einfache und aromatische Möglichkeit, Gerichte wie Pasta, Gnocchi, Fleisch oder Gemüse geschmacklich zu verfeinern. Mit frischem Salbei, Butter und Knoblauch entsteht eine cremige Kräuterbutter mit intensivem Aroma.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 5 Minuten
- Total Time: 15 Minuten
- Yield: ca. 260 ml / 20–25 Portionen
- Category: Aufstrich
- Method: Rühren und Schmelzen
- Cuisine: Deutsch
- Diet: Vegetarian
Ingredients
- 250 g Butter
- 10 frische Salbeiblätter
- 1 Knoblauchzehe
- 1/2 TL Salz
Instructions
- Die Butter aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur weich werden lassen.
- Einen Esslöffel der weichen Butter in einen kleinen Topf geben.
- Die Salbeiblätter grob schneiden und anschließend fein hacken.
- Den Knoblauch schälen und fein hacken oder pressen.
- Die Butter im Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und Salbei sowie Knoblauch etwa 5 Minuten darin anrösten.
- Die Mischung vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen.
- Die aromatisierte Butter mit der restlichen Butter und dem Salz in eine Schüssel geben.
- Alles mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine 2–3 Minuten cremig verrühren.
- Die fertige Salbeibutter in ein Schraubglas füllen und im Kühlschrank fest werden lassen.
Notes
- Frischer Salbei sorgt für ein intensiveres Aroma als getrockneter.
- Die Butter sollte weich sein, damit sie sich gut vermengen lässt.
- Salbei nicht zu lange braten, da er sonst bitter wird.
- Im Kühlschrank ist die Salbeibutter etwa 5–7 Tage haltbar.
- Für längere Haltbarkeit kann die Butter portionsweise eingefroren werden.
Nutrition
- Serving Size: 10 g
- Calories: 72 kcal
- Sugar: 0.1 g
- Sodium: 80 mg
- Fat: 7.9 g
- Saturated Fat: 5 g
- Carbohydrates: 0.2 g
- Fiber: 0 g
- Protein: 0.1 g
- Cholesterol: 20 mg
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