Traditioneller Lancashire Hotpot: Herzhaftes Beef & Gemüse

Traditional Lancashire Hotpot

Traditional Lancashire Hotpot – allein der Name weckt Bilder von Gemütlichkeit, tiefem Geschmack und einer herzhaften Umarmung. Dieses ikonische Gericht, tief verwurzelt in der kulinarischen Geschichte Lancashires, ist weit mehr als nur ein Eintopf; es ist ein Zeugnis der englischen Hausmannskost, die Wärme und Sättigung verspricht, besonders an kalten Tagen.

Stellen Sie sich vor: zartes Lammfleisch (oder saftiges Rindfleisch für eine ebenso köstliche Variante), langsam geschmort mit süßen Karotten, Zwiebeln und anderen Wurzelgemüsen in einem reichhaltigen, aromatischen Sud, der oft mit dunklen, alkoholfreien Alternativen für eine außergewöhnliche Geschmackstiefe verfeinert wird. Das Besondere ist jedoch die Krone aus überlappenden Kartoffelscheiben, die während des langen Schmorens goldbraun und knusprig wird und die darunterliegenden Schätze schützt und gleichzeitig eine unwiderstehliche Textur hinzufügt. Ursprünglich dafür konzipiert, den ganzen Tag im Ofen zu schmoren, während die Familie ihrer Arbeit nachging, und bei der Rückkehr ein wärmendes Mahl zu bieten, ist der Traditional Lancashire Hotpot bis heute ein beliebtes Gericht, das Generationen begeistert. Es ist eine Feier einfacher, guter Zutaten, die durch langsames Kochen zu einem Meisterwerk des Geschmacks verschmelzen. Bereiten Sie sich auf ein Gericht vor, das nicht nur den Magen füllt, sondern auch die Seele wärmt.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Herzhafte Tiefe: Das langsame Schmoren von Lamm- oder Rindfleisch mit aromatischem Gemüse und kräftiger Brühe entwickelt einen unvergleichlichen, tiefen Geschmack, der den Gaumen verwöhnt.
  • Texturvielfalt: Die Kombination aus zart geschmortem Fleisch und Gemüse unter einer knusprig-goldbraunen Kartoffelhaube bietet ein aufregendes Mundgefühl, das jeden Bissen zu einem Erlebnis macht.
  • Perfekt für Gesellschaft: Ob für ein gemütliches Sonntagsessen mit der Familie oder als wärmendes Gericht für Freunde an einem kühlen Abend, dieser Hotpot ist ein Garant für zufriedene Gesichter.
  • Einfache Zubereitung, großer Effekt: Trotz seiner rustikalen Herkunft und des tiefen Geschmacks ist die Zubereitung unkompliziert und erfordert keine ausgefallenen Techniken, was ihn auch für weniger geübte Köche zugänglich macht.
  • Wandelbare Basis: Während Lamm die klassische Wahl ist, bietet die Möglichkeit, Rindfleisch zu verwenden, eine willkommene Abwechslung und erlaubt Anpassungen an persönliche Vorlieben oder die Verfügbarkeit von Zutaten.

Zutaten, die du brauchst

Für einen authentischen Traditional Lancashire Hotpot sind hochwertige, bodenständige Zutaten entscheidend. Die Wahl des richtigen Fleisches – traditionell Lamm, aber auch zartes Rindfleisch funktioniert hervorragend – bildet die Grundlage für den reichen Geschmack. Frische Wurzelgemüse wie Karotten und Zwiebeln sorgen für natürliche Süße und Aroma, während eine kräftige Brühe die Saucenbasis liefert. Die Kartoffeldecke, sorgfältig in dünne Scheiben geschnitten und leicht gebuttert, wird zum krönenden Abschluss, der beim Backen eine unwiderstehlich knusprige Textur entwickelt.

Traditional Lancashire Hotpot

  • lammfleisch (keule oder schulter, ohne knochen, in ca. 3–4 cm große würfel geschnitten): das Herzstück des klassischen Hotpots, sorgt für einen reichen, charakteristischen Geschmack.
  • rindfleisch (wade, hohe rippe oder chuck steak, in würfel geschnitten): eine exzellente und oft mildere Alternative zum Lamm, die ebenfalls wunderbar zart schmort.
  • grosse zwiebeln (geschält und grob gehackt): liefern eine natürliche süße und aromagrundlage, die sich beim langen kochen entfaltet.
  • grosse karotten (geschält und in dicke scheiben geschnitten): bringen eine erdige süße und eine schöne farbe in den eintopf.
  • pflanzenöl oder rapsöl: zum scharfen anbraten des fleisches, was für die geschmackstiefe unerlässlich ist.
  • kräftige rinder- oder lammbrühe (heiß): die flüssige basis, die die aromen zusammenbringt und das schmoren ermöglicht.
  • lorbeerblatt: ein aromatisches kraut, das dem sud eine subtile tiefe verleiht.
  • zweige frischer thymian (oder getrockneter): bringt einen kräuterigen, leicht erdigen geschmack, der hervorragend zu lamm und rind passt.
  • worcestershire-sauce: eine geheimwaffe für umami-tiefgang und eine leichte säure, die den geschmack abrundet.
  • salz und frisch gemahlener schwarzer pfeffer: zur grundlegenden würzung, die alle anderen aromen hervorhebt.
  • kartoffeln (festkochend, geschält und in ca. 2-3 mm dünne scheiben geschnitten): die klassische bedeckung, die beim backen knusprig wird und das gericht schützt.
  • butter (geschmolzen): zum bestreichen der kartoffelscheiben für zusätzliche bräune und geschmack.
  • muskatnuss (optional, als prise): kann den kartoffeln eine unerwartete, warme note verleihen.

Die genauen Mengen sind in der beigefügten Rezeptkarte detailliert aufgeführt, um Ihnen eine präzise Zubereitung zu ermöglichen.

Variationen

Vegetarische Variante: Tauschen Sie das Fleisch gegen eine herzhafte Mischung aus Pilzen, Linsen und Wurzelgemüse wie Pastinaken und Sellerie aus. Eine kräftige Gemüsebrühe und ein Schuss Rotwein verleihen Tiefe, während Rosmarin und Thymian für mediterrane Aromen sorgen. Der Rest des Rezepts bleibt gleich, um den klassischen Charakter zu bewahren.

Deftige Rinderversion: Anstelle von Lamm können Sie auch Rinderwade oder Rinderschulter verwenden. Braten Sie das Rindfleisch kräftig an, bis es eine schöne braune Kruste hat. Verwenden Sie eine kräftige Rinderbrühe und fügen Sie eventuell einen Löffel Tomatenmark hinzu, um die Farbe und den Geschmack zu intensivieren. Dies verwandelt den Hotpot in ein noch gehaltvolleres und rustikaleres Gericht.

Leichte Kartoffelreduktion: Für eine etwas leichtere Variante können Sie die Kartoffelschicht nur zur Hälfte decken oder einen Teil der Kartoffeln durch dünn geschnittene Süßkartoffeln ersetzen. Dies verleiht dem Gericht eine subtile Süße und eine leichtere Textur, während die knusprige Kruste erhalten bleibt. Achten Sie darauf, die Kartoffelscheiben dünn zu halten, damit sie gleichmäßig garen.

Wie man Traditional Lancashire Hotpot zubereitet

Schritt 1: Das Fleisch vorbereiten und anbraten

Beginnen Sie damit, das Fleisch Ihrer Wahl – sei es Lamm oder Rind – sorgfältig von überschüssigem Fett und Sehnen zu befreien. Schneiden Sie es dann in gleichmäßige, mundgerechte Würfel von etwa 3 bis 4 Zentimetern Kantenlänge. Gleichmäßigkeit ist hier wichtig, damit das Fleisch beim Garen einheitlich zart wird.

Erhitzen Sie einen Esslöffel Pflanzenöl in einem großen, schweren Topf oder Bräter auf mittlerer bis hoher Stufe, bis es heiß ist, aber nicht raucht. Geben Sie die Fleischwürfel portionsweise hinzu, achten Sie darauf, den Topf nicht zu überfüllen, da das Fleisch sonst eher dünstet als brät. Braten Sie jede Portion unter ständigem Wenden rundherum scharf an, bis sie eine schöne, tiefbraune Kruste entwickelt hat. Dies ist entscheidend für die Entwicklung des tiefen Geschmacks im fertigen Gericht.

Nehmen Sie das angebratene Fleisch aus dem Topf und legen Sie es beiseite. Lassen Sie es kurz ruhen, während Sie die nächsten Schritte vorbereiten. Die braunen Bratensatzreste im Topf sind voller Geschmack und werden später wichtige Aromen für Ihre Sauce liefern, also kratzen Sie sie nicht ab, sondern lassen Sie sie im Topf.

Schritt 2: Gemüse und aromatisches Fundament

Geben Sie bei Bedarf einen weiteren kleinen Schuss Öl in denselben Topf, falls er zu trocken geworden ist. Geben Sie die grob gehackten Zwiebeln in den Topf. Reduzieren Sie die Hitze auf mittlere Stufe und braten Sie die Zwiebeln unter gelegentlichem Rühren für etwa 5 bis 7 Minuten an, bis sie weich und leicht glasig sind. Vermeiden Sie es, sie zu stark zu bräunen, damit sie keine bittere Note entwickeln.

Fügen Sie nun die in dicke Scheiben geschnittenen Karotten hinzu. Braten Sie die Karotten zusammen mit den Zwiebeln für weitere 3 bis 5 Minuten an, bis sie leicht Farbe annehmen und ihren süßlichen Duft entfalten. Dieser kurze Anbratprozess intensiviert den natürlichen Geschmack der Gemüsesorten und bereitet sie auf das lange Schmoren vor.

Kratzen Sie nun mit einem Holzlöffel die angebratenen Reste vom Boden des Topfes ab und rühren Sie sie gut unter das Gemüse. Diese Bratensätze sind ein Schatz an Geschmack und bilden die aromatische Basis für Ihren Hotpot. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um diesen Duft zu genießen, er ist der Anfang von etwas Wunderbarem.

Schritt 3: Alles köcheln lassen

Geben Sie das zuvor angebratene Fleisch zurück in den Topf zu den Zwiebeln und Karotten. Gießen Sie die heiße, kräftige Rinder- oder Lammbrühe hinzu, bis das Fleisch und Gemüse gerade bedeckt sind. Fügen Sie das Lorbeerblatt und die Thymianzweige hinzu, falls Sie frischen Thymian verwenden.

Geben Sie die Worcestershire-Sauce hinzu und würzen Sie großzügig mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer. Rühren Sie alles gut um und bringen Sie die Flüssigkeit zum leichten Köcheln. Sobald es köchelt, reduzieren Sie die Hitze auf die niedrigste Stufe, decken Sie den Topf fest mit einem Deckel ab und lassen Sie den Inhalt sanft schmoren. Wenn Sie einen Ofen-sicheren Bräter verwenden, können Sie diesen nun auch in den vorgeheizten Ofen stellen.

Lassen Sie den Hotpot nun für mindestens 2 bis 3 Stunden sanft schmoren. Die genaue Kochzeit hängt von der Fleischsorte und der Größe der Fleischstücke ab. Das Fleisch sollte am Ende der Garzeit extrem zart sein und fast von selbst zerfallen. Überprüfen Sie zwischendurch den Flüssigkeitsstand und fügen Sie bei Bedarf etwas mehr heiße Brühe oder Wasser hinzu, damit nichts anbrennt. Das Ziel ist ein reichhaltiger, tiefbrauner Sud.

Schritt 4: Die Kartoffelhaube vorbereiten

Während der Hotpot schmort, bereiten Sie die Kartoffeln für die bedeckende Schicht vor. Schälen Sie die festkochenden Kartoffeln und schneiden Sie sie mit einem scharfen Messer oder einer Mandoline in hauchdünne Scheiben, idealerweise nicht dicker als 2 bis 3 Millimeter. Dies ermöglicht ein gleichmäßiges Garen und eine schöne knusprige Textur.

Legen Sie die Kartoffelscheiben in eine große Schüssel. Schmelzen Sie die Butter und beträufeln Sie die Kartoffelscheiben damit. Würzen Sie die Kartoffeln leicht mit Salz und Pfeffer. Wenn Sie möchten, können Sie hier auch eine Prise Muskatnuss hinzufügen, um dem Gericht eine besondere Note zu verleihen. Mischen Sie alles vorsichtig, damit jede Scheibe leicht mit Butter und Gewürzen überzogen ist.

Optional können Sie die Kartoffelscheiben vor dem Belegen kurz abspülen und gut abtrocknen, um überschüssige Stärke zu entfernen, was zu einer noch knusprigeren Oberfläche führen kann. Dies ist jedoch kein Muss, wenn Sie eine weichere Kartoffeldecke bevorzugen.

Schritt 5: Den Hotpot fertigstellen und backen

Heizen Sie Ihren Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (oder 160°C Umluft) vor. Entnehmen Sie den Topf mit dem geschmorten Fleisch und Gemüse aus dem Ofen (falls im Ofen geschmort) oder stellen Sie ihn auf den Herd. Entfernen Sie das Lorbeerblatt und die Thymianzweige. Rühren Sie das Gericht nochmals gut durch und prüfen Sie die Konsistenz der Sauce. Wenn sie zu dünn ist, können Sie sie noch einige Minuten ohne Deckel auf dem Herd einkochen lassen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Verteilen Sie nun die vorbereiteten Kartoffelscheiben dicht überlappend auf der Oberfläche des fleischhaltigen Suds. Beginnen Sie am Rand und arbeiten Sie sich zur Mitte vor, sodass die gesamte Oberfläche bedeckt ist. Achten Sie darauf, die Kartoffelscheiben eng aneinanderzulegen, um eine solide und gleichmäßige Kruste zu bilden. Sie können die oberste Schicht der Kartoffeln leicht mit der geschmolzenen Butter bestreichen, falls Sie welche übrig haben, um eine noch intensivere Bräunung zu erzielen.

Stellen Sie den abgedeckten Topf nun für etwa 30 bis 40 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Nach dieser Zeit entfernen Sie den Deckel und backen den Hotpot weitere 20 bis 30 Minuten, oder bis die Kartoffeldecke goldbraun und knusprig ist und das Fleisch darunter wunderbar weich geschmort ist. Beobachten Sie die Kartoffeln dabei genau, damit sie nicht zu dunkel werden.

Schritt 6: Ruhen lassen und servieren

Nehmen Sie den fertigen Traditional Lancashire Hotpot aus dem Ofen und lassen Sie ihn vor dem Servieren etwa 10 bis 15 Minuten ruhen. Dies ermöglicht es den Aromen, sich weiter zu entfalten und die Sauce zu etwas dicker werden, was das Anrichten erleichtert.

Das Ruhen ist ein oft unterschätzter Schritt, aber er macht einen echten Unterschied in Bezug auf Geschmack und Textur. Es erlaubt dem Fleisch, sich zu entspannen und die Säfte neu zu verteilen, was zu einem zarteren Endergebnis führt.

Servieren Sie den Hotpot heiß direkt aus dem Bräter. Jeder kann sich selbst bedienen oder Sie können portionsweise auf tiefen Tellern anrichten. Genießen Sie die herzhaften Aromen und die köstliche Kombination aus zartem Fleisch und knuspriger Kartoffelhaube. Ein wahrer Genuss!

Profi-Tipps für Traditional Lancashire Hotpot

Die Qualität des Fleisches macht den Unterschied: Wählen Sie für Ihren Hotpot Fleisch mit gut entwickelter Marmorierung, wie z.B. Lammkeule oder Rinderschulter. Das Fett schmilzt beim langsamen Garen und macht das Gericht saftig und geschmackvoll. Nehmen Sie sich die Zeit, das Fleisch sorgfältig parier zuen, aber entfernen Sie nicht jedes Fünkchen Fett, da dies für den Geschmack unerlässlich ist.

Geduld beim Anbraten: Das scharfe Anbraten des Fleisches ist absolut entscheidend für die Tiefe des Geschmacks. Scheuen Sie sich nicht, das Fleisch portionsweise und bei guter Hitze anzubraten, bis es eine schöne braune Kruste hat. Die Bratensätze, die dabei im Topf entstehen, sind der Schlüssel zu einer reichen und aromatischen Sauce.

Die richtige Brühe ist Gold wert: Verwenden Sie eine selbstgemachte oder eine qualitativ hochwertige gekaufte Brühe. Eine kräftige Rinder- oder Lammbrühe, die langsam eingekocht wurde, verleiht Ihrem Hotpot eine unvergleichliche Geschmackstiefe. Vermeiden Sie wässrige oder geschmacksneutrale Brühen, da diese das Endergebnis stark beeinträchtigen würden. Denken Sie daran, dass die Brühe die Basis für die Sauce bildet.

Kartoffeln richtig vorbereiten: Schneiden Sie die Kartoffelscheiben hauchdünn, damit sie schnell und gleichmäßig garen und eine knusprige Kruste bilden. Festkochende Sorten eignen sich am besten, da sie nicht so leicht zerfallen. Eine dünne Schicht geschmolzener Butter auf den Kartoffeln sorgt für zusätzliche Bräunung und Geschmack. Experimentieren Sie auch mit einer Prise Muskatnuss für eine unerwartete Note.

Langsam und stetig: Die Garzeit ist entscheidend. Lassen Sie den Hotpot mindestens 2 bis 3 Stunden sanft schmoren, bis das Fleisch butterzart ist. Die niedrige und langsame Zubereitung im Ofen ist der Grund für die unglaubliche Zartheit des Fleisches und die Entfaltung der Aromen. Überprüfen Sie den Flüssigkeitsstand regelmäßig, um sicherzustellen, dass nichts anbrennt oder zu trocken wird.

Serviervorschläge für Traditional Lancashire Hotpot

Dekoration

Ein frischer Zweig Rosmarin oder Thymian, der kurz vor dem Servieren auf den Hotpot gelegt wird, verleiht nicht nur eine visuelle Anziehungskraft, sondern verströmt auch ein angenehmes Aroma. Gehackte frische Petersilie kann ebenfalls als leichte, farbliche Akzentuierung dienen und eine frische Note hinzufügen. Achten Sie darauf, dass die Dekoration nicht vom Hauptgericht ablenkt, sondern es subtil ergänzt.

Beilagen

Der Traditional Lancashire Hotpot ist ein sehr sättigendes Gericht und wird oft für sich allein genossen. Traditionell werden dazu jedoch oft einfach gedünsteter Kohl oder grünen Bohnen serviert, um eine leichte Frische und einen Kontrast zur Reichhaltigkeit des Gerichts zu bieten. Ein einfacher, grüner Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing kann ebenfalls eine erfrischende Ergänzung sein, um die Schwere des Gerichts auszugleichen. Klassisch und passend sind auch gedünsteter Brokkoli oder Blumenkohl.

Kreative Servierideen

Servieren Sie den Hotpot in einzelnen Keramik-Schälchen oder kleinen Gusseisen-Töpfen direkt aus dem Ofen. Dies verleiht dem Essen eine rustikale und persönliche Note. Wenn Sie Gäste haben, können Sie den Hotpot auch in einer großen, schönen Auflaufform auf den Tisch stellen und die Gäste bitten, sich selbst zu bedienen, was eine gemütliche und gemeinschaftliche Atmosphäre fördert. Eine kleine Schale mit einem Klecks Sauerrahm oder Crème fraîche neben dem Hotpot kann eine interessante, cremige Ergänzung sein, die dem Gericht eine neue Dimension hinzufügt.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Reste aufbewahren

Bewahren Sie Reste des Traditional Lancashire Hotpots in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Er hält sich dort gut für 2 bis 3 Tage. Das Gericht schmeckt oft am zweiten oder dritten Tag sogar noch besser, da sich die Aromen über Nacht weiterentwickeln und intensivieren können. Stellen Sie sicher, dass die Reste vollständig abgekühlt sind, bevor Sie sie in den Kühlschrank stellen, um die Bildung von Bakterien zu minimieren.

Einfrieren

Der Traditional Lancashire Hotpot lässt sich hervorragend einfrieren. Lassen Sie das Gericht vollständig abkühlen, bevor Sie es in portionsgerechte Behälter umfüllen oder eine größere Menge in einen gefriergeeigneten Behälter geben. Beschriften Sie die Behälter mit dem Datum, damit Sie wissen, wie lange sie schon gelagert werden. Er bleibt im Gefrierschrank für etwa 2 bis 3 Monate haltbar, ohne nennenswerten Qualitätsverlust.

Aufwärmen

Um den Hotpot aufzuwärmen, nehmen Sie ihn aus dem Gefrierschrank und lassen Sie ihn im Kühlschrank langsam auftauen, idealerweise über Nacht. Alternativ können Sie ihn auch vorsichtig direkt aus dem Gefrierschrank in einem Topf bei niedriger Hitze oder im Ofen erwärmen, bis er vollständig durchgegart ist. Achten Sie darauf, dass das Fleisch wieder gut durcherhitzt ist und die Sauce nicht mehr kalt ist. Für eine knusprigere Kartoffelschicht können Sie das aufgewärmte Gericht für die letzten Minuten im Ofen bei höherer Temperatur backen, ohne den Deckel.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich den Traditional Lancashire Hotpot auch mit anderen Fleischsorten als Lamm zubereiten?

    Ja, absolut! Während Lamm das traditionelle Fleisch für den Lancashire Hotpot ist, eignet sich auch Rindfleisch hervorragend. Verwenden Sie z.B. Rinderwade, Hohe Rippe oder Chuck Steak, die ebenfalls gut für langes Schmoren geeignet sind und bei dieser Zubereitungsart sehr zart werden. Das Ergebnis ist ein ebenso herzhaftes und schmackhaftes Gericht, das sich lediglich in der Nuance des Geschmacks unterscheidet. Auch Schweinefleisch wie Schweineschulter kann eine schmackhafte Alternative sein, erfordert aber möglicherweise eine leicht angepasste Garzeit, um die optimale Zartheit zu erreichen. Wichtig ist, dass die gewählte Fleischsorte für langes, langsames Garen geeignet ist, damit sie butterzart wird.

  2. Warum wird mein Hotpot nicht so dickflüssig wie erwartet?

    Die Konsistenz der Sauce im Hotpot kann von verschiedenen Faktoren abhängen. Wenn die Sauce zu dünn erscheint, kann dies daran liegen, dass die verwendete Brühe weniger konzentriert war oder dass das Fleisch und Gemüse nicht genügend eigene Flüssigkeit freigesetzt haben. Eine einfache Lösung ist, den Hotpot nach dem Schmoren und vor dem Belegen mit Kartoffeln für etwa 10-15 Minuten ohne Deckel auf dem Herd bei mittlerer Hitze köcheln zu lassen. Dies reduziert die Flüssigkeit und verdickt die Sauce auf natürliche Weise. Alternativ können Sie auch eine Mischung aus etwas Speisestärke und Wasser (ca. 1 Esslöffel Speisestärke mit 2 Esslöffeln kaltem Wasser glatt rühren) vorsichtig unter die köchelnde Sauce rühren, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

  3. Was ist das Geheimnis einer perfekt knusprigen Kartoffelhaube?

    Das Geheimnis einer wirklich knusprigen Kartoffelhaube liegt in mehreren Faktoren: erstens in der Dicke der Kartoffelscheiben. Sie sollten sehr dünn geschnitten sein, idealerweise nicht dicker als 2-3 Millimeter, damit sie schnell durchgaren und oberflächlich austrocknen können. Verwenden Sie eine scharfe Reibe oder eine Mandoline, um gleichmäßig dünne Scheiben zu erhalten. Zweitens ist die Vorbereitung der Kartoffeln wichtig: Das dünne Bestreichen mit geschmolzener Butter hilft, die Scheiben zu bräunen und knusprig zu machen. Achten Sie darauf, dass die Kartoffeln nicht zu nass sind, wenn Sie sie auf den Hotpot legen. Lassen Sie die Kartoffeln nach dem Belegen für die letzten 20-30 Minuten ohne Deckel im Ofen backen, bis sie goldbraun und knusprig sind. Falls die Kartoffeln zu schnell bräunen, bevor sie knusprig sind, können Sie den Ofen auf eine niedrigere Temperatur stellen oder den Hotpot vorsichtig mit Alufolie abdecken.

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Traditioneller Lancashire Hotpot

Ein herzhaftes, wärmendes Gericht aus zartem Lamm oder Rindfleisch, Wurzelgemüse und einer knusprigen Kartoffelhaube. Perfekt für kalte Tage und ein wahres Comfort Food.

  • Author: Sansa
  • Prep Time: 30 minutes
  • Cook Time: 150 minutes
  • Total Time: 180 minutes
  • Yield: 6 servings 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Method: Schmoren und Backen
  • Cuisine: Britisch
  • Diet: Keine spezifische Diät

Ingredients

Scale

Zutaten

  • Für den Hotpot:
  • 750 g – 1 kg Lammfleisch (aus der Keule oder Schulter, ohne Knochen, in ca. 34 cm große Würfel geschnitten)
  • Alternative: Rindfleisch (z.B. Rinderwade, Hohe Rippe oder Chuck Steak, ebenfalls in Würfel geschnitten)
  • 2 große Zwiebeln, geschält und grob gehackt
  • 2 große Karotten, geschält und in dicke Scheiben geschnitten
  • 1 EL Pflanzenöl (oder Rapsöl)
  • 1 Liter kräftige Rinderbrühe (oder Lammbrühe), heiß
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Zweige frischer Thymian (oder 1/2 TL getrockneter Thymian)
  • 1 EL Worcestershire-Sauce
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Für die Kartoffelhaube:
  • 750 g – 1 kg Kartoffeln (festkochend, z.B. Annabelle, Linda), geschält und in ca. 2-3 mm dünne Scheiben geschnitten
  • 25 g Butter, geschmolzen (zum Bestreichen der Kartoffeln)
  • Optional: Eine Prise Muskatnuss für die Kartoffeln

Instructions

Zubereitung

  1. Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Das Fleisch (Lamm oder Rind) in einem Bräter portionsweise von allen Seiten scharf anbraten, bis es eine schöne braune Kruste hat. Herausnehmen und beiseite stellen.
  3. Zwiebeln und Karotten im Bratfett des Fleisches ca. 5-7 Minuten anbraten, bis sie leicht gebräunt sind.
  4. Das angebratene Fleisch wieder in den Bräter geben. Lorbeerblatt, Thymian und Worcestershire-Sauce hinzufügen.
  5. Die heiße Brühe angießen, bis das Fleisch gut bedeckt ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Den Bräter abdecken und für ca. 1,5 bis 2 Stunden im vorgeheizten Ofen schmoren lassen, bis das Fleisch zart ist.
  7. In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  8. Nach der Garzeit das Lorbeerblatt und die Thymianzweige aus dem Bräter entfernen.
  9. Die Kartoffelscheiben dicht und überlappend auf dem Fleisch und Gemüse verteilen, bis alles bedeckt ist.
  10. Die geschmolzene Butter über die Kartoffelscheiben träufeln und eventuell mit einer Prise Muskatnuss bestreuen.
  11. Den Hotpot weitere 45-60 Minuten im Ofen backen, bis die Kartoffeln goldbraun und knusprig sind.
  12. Vor dem Servieren kurz ruhen lassen.

Notes

Tipps und Lagerung

Der Traditional Lancashire Hotpot ist ein großartiges Gericht zum Vorkochen, da sich die Aromen beim Abkühlen und Wiedererwärmen oft noch intensivieren. Es schmeckt am zweiten Tag sogar noch besser!

Achten Sie immer darauf, dass der Hotpot vor dem Servieren vollständig und gleichmäßig erhitzt ist.

Servieren Sie den Hotpot direkt aus dem Ofen, heiß und dampfend, in tiefen Tellern. Er ist das perfekte Gericht für gemütliche Abende und gesellige Runden, das Wärme und Zufriedenheit ausstrahlt.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 0 kcal
  • Sugar: 0g
  • Sodium: 0mg
  • Fat: 0g
  • Saturated Fat: 0g
  • Carbohydrates: 0g
  • Fiber: 0g
  • Protein: 0g
  • Cholesterol: 0mg

Keywords: Lancashire Hotpot, britisches Gericht, Lamm, Rindfleisch, Kartoffel, Eintopf, herzhaft, Comfort Food, Ofengericht, slow cooking

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